Alpine Bande

Montag, 23. März 2026

Val di Stura

Früher habe ich immer behauptet, wenn ich mir einen neuen Tourenschi zulege gehe ich in den Keller, nehme ein Stemmeisen und mache einen ordentlichen Kratzer in den Belag. Der nunmehr nicht mehr ganz neue Schi ist somit bereit für das Gelände. Heuer musste ich von dieser Gewohnheit Abstand nehmen, zu groß war die Gefahr den neuen Schi gleich bei der ersten Ausfahrt komplett zu ruinieren.

Nun endlich durfte das neue Gerät aus dem Sack, und das Teil hat sich gleich wohlgefühlt. Kein Wunder, die Schneeverhältnisse im Val di Stura waren wirklich außergewöhnlich gut. Unser "Basecamp" war das Albergo Regina delle Alpi in Pietraporzio. Das Haus punktet mit Freundlichkeit, einem kleinen Spabereich, ausgezeichneter Küche und moderaten Preisen.

Für viele Touren im Val di Stura ist eine Eintrittskarte in Form eines Talhatschers zu lösen. Je nach Ziel öffnet sich nach 1-1,5h das Tal und die Augen können sich kaum sattsehen an den unzähligen Tourenmöglichkeiten. Natürlich sind die Seealpen als excellentes Tourengebiet bekannt, von einer Frequenz an Tourengeher:innen a la Nordtirol ist man hier jedoch meilenweit entfernt. Und so durften wir bei Traumwetter die unverspurten Hänge an Montagnette di Rabuons, Cima sud di Ischiator und Rocca Verde geniessen. In den Nord- und Nordosthängen hat sich der Powder auch nach mehreren Sonnentagen sehr gut erhalten, die flachen Talpassagen sind brav aufgefirnt.

Und weil die Tage ja schon länger werden, blieb ausreichend Zeit das Erlebte bei einem Aperol oder einem Schluck Barbera d' Alba zu reüssieren.

Auf Tour: Wolfi, Franz, Manni, Sepp, Sonne, Kurt, Christian
















 

 

 

 


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