born in tirol

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Donnerstag, 16. August 2012

Lalidererspitze "Nordverschneidung" VII

Am Dienstag Nachmittag schnell von den Kögeln nach Hause, gleich gings mit Roli weiter Richtung Eng und Falkenhütte. Nach einem gemütlichen Abend auf der Hütte sind wir am nächsten Morgen um 6 Uhr Richtung Einstieg aufgebrochen. Wir waren schon sehr gespannt, was uns erwarten wird, weil wir schon oft gelesen haben, dass die Nordverschneidung von den alten Laliderertouren die Beste sei.
Über eine Rampe und ein Band, kommt man hinauf zu den schweren SL und die haben es gleich in sich. Über eine sehr glatte Verschneidung und einen abschließenden Überhang gehts es zum ersten luftigen Stand hinauf. Anschließen immer in der teilweisen nassen und mosigen Verschneidung, die immer wieder durch Überhänge unterbrochen ist, nach oben, bis man auf ein Unterbrechungsband kommt. Kurz ein paar leichtere SL, dann nach einem Quergang folgt nocheinmal ein überhängender, brüchiger und teils nasser Kamin. Wir glaubten jetzt sei es geschafft, doch für die Ausstiegsseillänge haben wir versehentlich noch eine brüchige Direktvariante eingebaut :-) Da wir die Spindlerschlucht nun bereits genau kennen, brauchten wir für diese nur 35 min. War wieder eine absolute Schintertour ;-) unserer Meinung nach die schwerste der alten Laliederertouren. Der Rebitsch der Hund :-) Die meisten SH sind vorhanden, jedoch nur wenige ZH, mit AO-klettern geht da nix!! Die Tour wurde früher öfter begangen, jetzt nur mehr selten, letzter Eintrag im Tourenbuch auf der Falkenhütte von 2003.

Kommentare:

mike hat gesagt…

Euer Biss wird langsam unheimlich....,
hut ab
Lg Mike

Sonne hat gesagt…

Danke Mike, das ehrt uns von dir zu hören ;-)

Anonym hat gesagt…

wir haben die nordverschneidung am 17.8 gemacht. es waren noch eure magnesiaspuren zu sehen, sonst keine begehungsspuren. wir haben viele haken (erstaunlich weit) nachgeschlagen und bei den meisten standplätzen die vorhandenen haken mit 2-3 hammerschlägen (!!) entfernt und neu gesetzt und manche mit einem zusätzlichen Haken verstärkt. einige wenige haben wir belassen. mein partner franz riss beim versuch eine stelle a0 zu klettern einem haken den kopf ab (im Nachstieg)! alles in allem für alpinisten ein lohnendes abenteuer in einer eindrucksvollen wand. gruss mike

mike r hat gesagt…

Da gibt es wohl zwei mikis...

Sonne hat gesagt…

:-) ja sieht so aus!

Anonym hat gesagt…

Super Begehung.Respekt!!
Euer Alpinprogramm ist echt der Hammer !!
Da kann man sich nur was abschauen!!!
Ihr seid der Beweis dafür das es keine Plasirrouten in der Laliderer-Nordwand braucht !!
VG
Andi K.

Sonne hat gesagt…

Danke!ja leider hat der Sussmann nun eine Tour dort eingebohrt!Geört nicht dort hin!!!

Anonym hat gesagt…

Lässige Touren machts!
Bin auch der Meinung, dass Bohrhaken in den Laliderer Wänden nichts verloren haben. Noch schlimmer wärs wenn die Klassiker mit Bohrhaken saniert werden!
Gruß Roli

Sonne hat gesagt…

Ja das hoffen wir auch nicht, das wäre unwürdig für diese Touren! Und der Rebitsch würde sich im Grab umdrehen ;-)