Nach einem Blick in den Wetterbericht war klar, es muss eine Nord- oder Westwand sein, wenn man nicht als Grillhähnchen enden will.
In den Dolomiten ist auch im September noch einiges los. Räder, Motorräder, Busse und Autos teilen sich Straße und Parkplätze, und deren Fahrer:innen Aussichtspunkte, Cafe`s und Restaurants.
In den Klettertouren ist dabei überraschend wenig los, und so stand dem Spaß in der "Rabanser" (2.Sellaturm), der "Dr. Scintilla" (Ciavazes NW Wand) und der "Regenbogen" bzw. "Brugger/Walde" (Östlicher Meisulesturm) nichts im Wege. Mit einem Satz Friends am Gurt lässt sich der Tag so richtig genussvoll an. Nach zuletzt einigen Touren in den Kalkkögeln und im Karwendel waren wir uns wieder einmal einig: die Felsqualität in den Dolomiten entschädigt für die derzeit mühsame Anreise.
Die Unterkunft in Kolfuschg (Crep Sella) war das Tüpfelchen auf dem i und wird wohl der neue Alpine Bande Unterkunftsstandard werden. Zudem ist die Küche dort ausgezeichnet, und die Bar dürfte auch nicht schlecht sortiert sein (aber das wissen wir nur vom Hörensagen ;-)).







