born in tirol

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Dienstag, 20. Juni 2017

Knappenwandl 7(6AO)

Mit Kurtl die falsche Hoffnung am Knappenwandl geklettert, angenehmer Zustieg mit Radl, dann feine Temperaturen an der Nordseite, orginelle Kletterstellen mit würziger Schlüsselseillänge, also entgegen anderer Meinungen unsere Hoffnungen wurden erfüllt. Gemütlicher Ausklang in Magdalena.Fotos

Kirchdachsockel "Chief Pinnis" 7+/8-

zu den Bildl`n Am vergangenen Sonntag verschlug es Wolfi, Martin, Christian J. und mich ins Pinnistal. Entspannt ging`s mit der 11er Bahn samt Fahrrad hinauf, es folgt eine Abfahrt über den Pinnistal-Rodelbahnweg zum Issenanger, weiter zur Pinnis-Alm. Dort konnten wir schon die beeindruckende Route in der "Männerwand" (50m rechts neben der „Männer ohne Nerven“) ausfindig machen. Der linken Einstieg war supertrocken, und so konnten wir die beachtlich steile Tour in meist festem Fels in Angriff nehmen.  Die Route ist gerade richtig eingebohrt, selten leichter als 7, und punktet mit wirklich tollen Kletterstellen, umrahmt von einer "geilen" Landschaft.


Fazit: Absolut empfehlenswert! Beschreibung und Topo

Montag, 19. Juni 2017

Kaiser, Karwendel & Kögel

Letzte Woche waren wir fleißig unterwegs. Im Kaiser sind wir am Fleischbankpfeiler die "Pumprisse" geklettert, dann im Karwendel an der Reps die "Bike to Crack". Bevor wir eine ausgiebige 30er Feier auf der Lamsenjochhütte hatten, sind wir noch über die NO-Kante auf die Lamsenspitze. Und gestern ging es noch über den "Gebhartsweg" auf den Steingrubenkogel.
Geile Tage :-)


Fotos

Mittwoch, 14. Juni 2017

Halltalexpress 2017

Letzten Sonntag war es wieder so weit. Der Halltalexpress
war angesagt. 6 Banditen (Christian Jager, Martin, Markus, Roli, Sepp, und ich)
nahmen die Herausforderung an und plagten uns bei stechender Sonne zu den
Herrenhäusern hinauf.
Bei der „after race“ Party waren alle Mühen vergessen und
es wurde bis zum Sonnenuntergang unter dem Motto dancing in the alps gefeiert…


Den Veranstaltern Wild Thing eine großes Lob, es war wieder
eine Hammerveranstaltung!!!

Dienstag, 13. Juni 2017

Schönangerspitze "Alpensinfonie" 8-

Am Sonntag haben wir nicht Rennläufer/Fahrer (Christian, Mathi und ich) das tolle Wetter ausgenutzt und eine Klettertour gemacht. Wir wollten etwas langes im Schatten klettern und so sind wir bei unseren Nachforschungen auf die Neutour von R. Sussman im Wetterstein (neben der Zugspitze) gestoßen. 18 SL, NW-seitige Ausrichtung, also genau nach unseren Vorstellungen. Ausgangspunkt ist der wunderschön gelegene Eibsee, der neben Garmisch liegt. Von dort gelangt man in 1,5h zum Einstieg. In 5 leichten SL geht es über den Vorbau hinauf, bevor es dann zur Sache geht. Über plattigen, geschlossen Fels geht es über 13 SL ziemlich anspruchsvoll hinauf zum Gipfel. Von dort kann man sich über die Route abseilen. So wurde es dann ein richtig langer Tag, den wir bei Pizza und einen guten bayrischen Bier ausklingen ließen.
Fotos

Montag, 5. Juni 2017

Speckkar NW-Eck "Anna lacht" 8-



Da das unstabile Wetter im Augenblick keine langen Touren zulässt sind Roli und ich am Samstag zum Lafatscher Joch hinauf gewandert, um dort was zu klettern und da wir beide die Route „Anna lacht“ noch nicht waren, fiel die Wahl auf diese. Zuerst geht es über den Vorbau hinauf, dann folgen tolle 5 SL in super Fels. Die SSL ist ziemlich plattig und da Roli ein alter Plattenschleicher ist, ist er sie gleich onsight geklettert! Auch die restlichen SL sind noch echt lohnend. Beim Abseilen hat es bereits wieder anständig gequellt, deshalb haben wir keine weitere Tour mehr angehängt. Die Klettereien am Haller Anger sind immer einen Besuch wert! 

Montag, 29. Mai 2017

Schartenspitze W-Kante & Stangenwand SO-Pfeiler

Am Wochenende haben Roli und ich das schöne Wetter ausgenutzt, um unsere "Pause-Sammlung" etwas aufzubessern. Am Samstag sind wir gemütlich in die Hochschwab Gruppe gefahren und dort in einer guten Std. hinauf zum Einstieg der Schartenspitze W-Kante. Schöne Kletterei in festem Fels, leider mit der ein oder anderen Verbrauchsspur ;-) Nach bereits 3 Std. waren wir wieder retour auf der Alm beim wohlverdienten Bier.
Am nächsten Tag stand dann der SO-Pfeiler der Stangenwand auf dem Programm. In 1,5h geht es hinauf zum Einstieg. Leider waren die ersten 2 SL nass, was in dem Kamin recht unangenehm war. Ansonsten ist die Kletterei recht anhaltend und steil, ein ausgesetzter Quergang führt in das obere Verschneidungssystem durch welches man zum Ausstieg gelangt. Mit 4mal abseilen kommt man wieder retour zum Einstieg. Es waren 2 coole Tage in der Steiermark, wohin wir ohne "Herrn Pause" nicht gekommen wären ;-)
Fotos

Montag, 22. Mai 2017

Gr. Ochenwand SO-Wand "sweet Angie" VI-

Am Sonntag haben Mathi und ich gemeinsam die Alpinsaison eröffnet und was wäre ein besserer Start als in den Kalkkögeln  😉 So sind wir hinauf zur Schlicker Alm, nachdem wir auf der Webcam gesehen haben, dass die SO-Wand bereits trocken ist. Dort befinden sind mehrere Touren von A.Orgler, die sich alle im 6 Schwierigkeitsgrad bewegen. Die Route "sweet Angie" (8SL) hat uns dann am besten zugesagt. Die erste SL ist zwar recht rustikal, dann geht es aber in schwarzem, festem Fels weiter. Da die Route kaum Begehungen hatte, sucht man Haken in der Tour vergebens. Man kann sie aber mit Cams, Keilen und Haken selber recht gut absichern. Der Abstieg erfolgt über den Klettersteig und so kommt man wieder genau zu Einstieg zurück. Coole Tour in tollem Ambiente.
Fotos

Donnerstag, 18. Mai 2017

Ötztal/Nösslach Utopia / Strada del Sole 8-


Gestern mit Kurt von der Bergsteigerriege im Ötztal /Nösslach den 8 Seillängen - Klassiker „Strada del Sole“ mit Einstiegsvariante „Utopia geklettert. Es handelt sich um eine perfekt abgesicherte Plaisierkletterei im allerfeinsten Granit, alle Längen beeindrucken mit wirklich toller Kletterei. Siehe Pics…

Karlspitzpfeiler SO-Kante VII-

Gestern haben Maggo und ich das traumhafte Wetter genutzt und im Kaiser die Alpinsaison eröffnet. Die Tour führt sehr ausgesetzt an der Kante empor und weißt einige knackige Stellen auf. Die Stände sind saniert, dazwischen findet man auch den ein oder anderen BH, sonst stecken einige NH.
Im Augenblick ist es noch richtig ruhig im Kaiser, außer 4 Wanderern war niemand unterwegs, deshalb hatte die Wirtin auch Zeit mit uns ein Schnapserl zu trinken ;-)
Fotos

Montag, 15. Mai 2017

Meteora - "Banditen in kletternder Mission"



zu den Bildern

Einzigartig und nahezu mystisch standen sie vor uns, die Konglomerattürme der Felsenstadt von Meteora. Beeindruckend schauten Martin, Christian J., Wolfi und ich auf die unzähligen Felstürme aus einem Meer von Kieseln, eingebettet in  einer anmutend lieblichen Gegend. Auf einigen Felsspitzen thronen verwegen gebaute Klöster, in den wohl das geistige und kulturelle Erbe von Byzanz immer noch bewahrt wird.

Wohl auch inspiriert von diesen  Anblick, kamen in den 80er Jahren die beiden Sachsen Hasse & Stutte, absolvierten unzählige Erstbegehungen und drückten mit ihrer Elbsandstein -Kletterethik ihren Stempel auf.

Die Spuren dieser „KletterEthik“ war noch teilweise spürbar, im Hauptteil der Kletterwege waren oft recht große Hakenabstände zu überwinden. 10 Meter keine Seltenheit. Eine "alpine" Vergangenheit war hier klar vom Vorteil. Die anfänglichen Bedenken auf 2/3 „herausgewachsene“ Kiesel zu steigen, wurde im Lauf der Woche immer weniger, auch steiler und strukturlos wirkende Wandpartien waren in der Nähe dann gut begehbar.

Wetterglück und angenehme Temperaturen begleiteten uns die ganze Woche, perfekt abgerundet wurde dies mit der Gastfreundlichkeit der Griechen und einem Sprung ins kühle Nass unserer Unterkunft.

Fazit: „Nochmals ein Dankeschön für den kameradschaftlich schönen, spaßigen und reibungslosen Urlaub“ (WhatsApp vom Ch. J. am 13.05.2017 um 09:26) dem kann ich nur voll und ganz zustimmen ;-)

Sonntag, 30. April 2017

Torspitze

Den Neuschnee mit Wolfi gestern im Wattental in absoluter Einsamkeit genossen. Nach mühsamer Spurarbeit Pulver bis zur Zirmach Alm dann immer noch  gut bis zum Auto (trotz später Abfahrt). Schi Heil! wird ja immer besser! Fotos

Montag, 24. April 2017

Hirzer

…wir haben die Ski im heurigen Winter schon länger getragen. Zu diesem Schluss kamen Martin und ich als wir am Samstag nach knapp 15min die Ski anschnallten.

Samstag, 22. April 2017

"Ski turer in Norge"

hier geht´s zu den Pics
Die Sehnsucht in Nordnorwegen in einem einsamen Fjord vom stahlblauen Meer aus eine der zahllosen Flanken zu besteigen und eine perfekte Line direkt zum Wasser zu ziehen, hat uns nach unserer Iceland Skitouren Reise 2014 gepackt. Keine Frage, die Lyngen - Alps sind mittlerweile bekannte Begriffe in den Kreisen der Skitourenenthusiasten. Roli und Burki verdienen hier 350 km nördlich des Polarkreises als Guides gute NOK, die sie wohl kaum mit teuren øl im sørheim brygge vertrinken würden ;-)
Tromsø (am 69°) mit der nördlichsten Universität, Brauerei und Kathedrale der Welt bot sich für uns nahezu als idealer Ausgangspunkt an, sowie auch Lyngseidet wo wir unzählige Tourenmöglichkeiten vorfanden.
Bettina und ich versuchten eher abseits der Tourengeherströme im Umland von Tromsø bis hin zu den Lyngen Alps unsere Spuren zu ziehen, meist trafen wir nur auf "Einheimische" die fast senkrecht ihre Aufstiegsspur anlegten. So marschierten wir täglich um die 1300 Hm auf Tinden`s und Fjellet`s, dabei konnten wir uns kaum bei traumhaften windstillen Wetterbedingungen an den Bilderbuch- Panoramen der Fjorde, Schären und der unzähligen weißen Berggipfeln sattsehen.
video

Sonntag, 16. April 2017

Piz Palü "Bumillerpfeiler"



Am Donnerstagnachmittag sind Dani, Gebi, Roman und ich nach Pontresina gefahren und mit der Bahn hinauf zum Berggasthof Diavolezza, wo wir mit einem ausgiebigen Abendessen verwöhnt wurden.
Am Morgen ging es dann zuerst mit Ski, dann zu Fuß weiter zum Einstieg des Bumillerpfeilers. Vorbei an mächtigen Seracs klettert man hinauf zum Felsteil. Eigentlich sind die Schwierigkeiten nie größer als V+, jedoch mussten wir alles mit den Steigeisen klettern, was auf dem plattigem Granit dann doch teilweise recht spannend war. Nach dem Felsteil geht es über den Firngrat, der teilweise recht spalitg ist, hinauf zum Gipfel.
Coole Tour in tollem Ambiente!

Donnerstag, 13. April 2017

Eiger Nordwand 8.4-9.4.17

Letzten Freitag gings mit Helli nach Lauterbrunnen, und von dort hinauf zum Eigergletscher. Nach einer eher bescheidenen Nacht in einer Garage starteten wir um 6 Uhr in die Eiger Nordwand.

Mittwoch, 12. April 2017

Waidringer Steinplatte "Ironmouse" 7+

Heute mit Roli auf der Waidringer Steinplatte die Klettersaison eröffnet.
Los geht es gleich mit einem pumpigen Kaltstart, eine Plattenstelle in der 4. SL erfordert elegantes Schleichen, oben sind wir eine Direktvariante geklettert, die devinitiv schwieriger war als die Originalroute. Coole Tour in super Fels.
Fotos

Dienstag, 11. April 2017

Mattertal Skitouren

Am Samstag mit Sonne und Tom ins Wallis gefahren um das gute Wetter für meine 4000er Sammlung zu nutzen. Die Auswahl war begrenzt da mir im Gebiet nur noch 3 Gipfel fehlten. So gings nach der langen Anfahrt gleich mal 1600hm über den aperen Sommersteig auf die Domhütte. Wir waren schon etwas überrascht dass selbst auf 3000m kaum Schnee zum Skifahren vorhanden war. Am Dom dürfte sich lt. Hüttenbuch heuer noch niemand versucht haben. Am nächsten Morgen ging es über den Festigletscher zum Festijoch und jenseits zum Hohberggletscher hinunter. Dort einem relativ aktiven Serac links ausweichend in zunehmender Spurarbeit in Richtung Lenzjoch und über die Nordflanke Richtung Gipfel, bei 4350m zogen wir es vor die letzten 200m zu Fuß über den blanken Festigrat zu gehen da der Schlusshang ziemlich eingeblasen war (wäre bei guten Verhältnissen problemlos möglich). Zum  Schluss noch ein wunderschöner Firngrat und wir standen mittags am höchsten Schweizer. Die Abfahrt dann im Bruchharsch bis zum Festijoch, jenseits dann bei "tropischen Temperaturen" in Firn bis zur Hütte. Nachdem wir dann auch noch die 1600hm über den teilweise Klettersteigartigen Hüttenweg hinter uns brachten vergönnten wir uns ein Hotel und ein par Humpen (gr.Bier). Am Montag dann wieder ausgeschlafen um 9h mit der Bahn in Richtung Stockhorn gefahren und nach kurzem Aufstieg bei Pulver bis ca. 3100m am Findelgletscher abgefahren, von dort stiegen wir dann gemütlich über den Adlergletscher zum Strahlhorn. Bei der Abfahrt konnten wir als Draugabe noch eine lässige Flanke direkt zum Adlergletscher abfahren und weiter bei bestem Firn bis nach Zermatt wo wir die Tour bei einem Luxus Weizen mit Blick aufs Horn ausklingen ließen. In Richtung Monterosa deutlich mehr und besserer Schnee als am Dom. Nach 2 sehr anstrengenden und einem Genuß Tag gings wieder zufrieden heimwärts.Bilder

Pitztal + Längentaler Weißer Kogel

Am Wochenende war ich beruflich am Pitztaler Gletscher bei ausgezeichneten Verhältnissen -  Abfahrt bis Mandarfen-Mittelberg möglich (Bild: Blick Richtung Wildspitz)


Längentaler Weißer Kogel
Am Montag nützte ich nochmals das Prachtwetter -
Im unteren Teil ists nun schon recht sommerlich und bis zur Längentaleralm war tragen angesagt(20-30min.) - ab dort eine geschlossene Schneedecke -  Firn und oben sogar noch Pulver ;-)


Montag, 10. April 2017

Reichenspitze & Kuchelmooskopf

Um meine eher magere Skitouren-Ausbeute für diese Saison noch ein wenig aufzubessern sind Andi und ich am Samstag Richtung Zillertal aufgebrochen. Am Gasthof Bärenbad schnallten wir die Ski auf den Rucksack und ab ging's auf den Zillergrund Staudamm. Aufgestiegen sind wir bei jungfräulichen Verhältnissen über das Kuchelmooskar auf die Reichenspitze. Von dieser dann nach kurzer Abfahrt noch auf den Kuchelmooskopf aufgestiegen, über das unverspurte Zillerkees zurück zum Ausgangspunkt.
Bilder

Montag, 3. April 2017

Bande Ausflug Lechtaler Alpen


„Wenn de auf der Vorderseespitz warn, no fohrn de heit nirgends mehr hin“ so der Wirt zu seiner Frau im Alpenhof in Kaisers, wo wir mit allerherzlichster Gastfreundschaft  empfangen wurden. Christian J., Martin, Sonne, Wolfi  und ich statteten beim  diesjährigen SkitourenAusflug den Lechtalern einen Besuch ab. Wetterglück liesen zwei perfekte Skitouren im besten Firn zu, und die anschließende Tourenbesprechung bei einem gemütlichen Umtrunk wurde in Holzgau (der Wirt hat sich offensichtlich etwas getäuscht ;-)) beendet. zu den Bildern

Tour1: Vorderseespitze 2889m. Ausgangspunkt Kaisers. Aufstieg übers Stierlahnzugjoch, kurze Abfahrt, weiter über den Gletscher zum SO Grat, über diesen mit geschulterten Ski auf den Gipfel, von dem direkt mit einer beherzten Abfahrt die Südrinne hinunter, wiederum Aufstieg zum Hinterseejoch und bei fantastischen FirnVerhältnissen übern Hintersee nach Kaisers. Skitragen ca. 10 Minuten; Schneelage mehr als ausreichend. Insgesamt 1650Hm.

Tour2: Landschaftsspitze 2507m Ausgangspunkt Gramais. (kleinste Gemeinde Tirols aktuell mit 48 Einwohner)Mit geschulterten Ski kamen wir nach einem überschaubaren Talmarsch zu einem latschendurchsetzten Felsriegel. Wir folgten einem steilen Steig (ca. 250Hm) bis zu einem herrlichen Kar. Über mehrere Kuppen und steilere Hänge gings zum Landschaftsjoch. Von dort marschierten die drei Ältesten auf den Gipfel, die Jungen sinnierten inzwischen in der Sonne ;-) Anschließende Traumabfahrt bei strahlendem Sonnenschein. Mit geschulterten Ski waren wir in 30 Minuten wieder beim Auto.  Schneelage ab den Latschengürtel perfekt (Die Lechtaler nennt man auch oft "Latschentaler Alpen"); Insgesamt 1250Hm.

Donnerstag, 30. März 2017

Steilabfahrt und Genußfirn

Letzten Samstag zog es mich doch noch einmal vor der Haustür ins Karwendel, fast aper bis knapp unters hahle Wandl hieß es vorerst Schitragen. Südostseitig war bereits um 9:00 der Schnee total aufgeweicht so ließ ich von meinem Plan die Vintlrinne zu fahren ab und entschied mich mal ins Sonntagskar hineinzuschauen. Seit Jahren habe ich die Bachofen Westflanke im Kopf, aufgrund der mageren Winter in den letzten Jahren kam es aber nie dazu. Zu meiner Verwunderung fiel mir beim ersten Blick in die Flanke eine durchgehende fahrbare direkte Linie auf. Ein Problem war eigentlich nur mehr dass ich Lenny dabei hatte. Noch zügig hinauf bis zu den ersten Felsen dann hieß es eben Hund und Ski tragen. Anfangs Steil über kleine Rinnen und Absätze, war ich dann doch heilfroh den Grat zu erreichen wo Lenny wieder selbständig laufen konnte. Abfahrt dann um 11:00 wo es gerade optimal aufgefirnt hat. Anfangs Steil gerade hinunter, im Mittelteil super Schigelände, dann einem Absatz kurz links ausweichend und steil zurück nach rechts ins Kar. Nur einmal ein kurzer 1m Absatz ohne Schnee, sonst durchgehend. Anschließend traumhafte Firnhänge bis zur Pfeishütte. Mit schmerzenden Oberschenkeln von meinem Passagier gings wieder zum Kreuzjöchl und sehr rustikal die Kesselreisen hinunter bis zum Vintlalmsteig. Mit immer noch müden Haxn gings dann am Montag etwas gemütlicher über die Höllscharte auf den kleinen Kaserer, dort dann 1a Firn bis zum Auto (gerade noch).Bilder

Mittwoch, 29. März 2017

Firn im Hirn

Momentan sind bekanntlicherweise überall beste Firn-Verhältnisse.  Hier mein kurzes update von dieser Woche - Jamtal, Kesselspitze und Winnebacher Weißkogel

Der frühe Vogel zischt den Firn...

.......diese Abwandlung der britischen Redensart nehmen sich wohl die meisten aktiven Skitouren-Enthusiasten derzeit noch zu Herzen. Traumhafte Bedingungen verleiteten mich, meist in Begleitung meiner Frau in bestem Firnschnee zu schwelgen. Allerfeinste Abfahrten absolvierten wir an den  letzten Tagen, in der Matreier Grube oder bei KellerjochKapelle-Gartalm-Kuhmesser Runde und gestern bei der Pirchkogel-Schneetal-StamserAlm-Kreuzjoch Runde.
a paar AbfahrtsBildl`n

Montag, 27. März 2017

Unterwegs in den Stubaiern

Frühjahrszeit ist die Zeit für steile Abfahrten ;-) Deshalb habe ich letzte Woche das schöne Wetter ausgenutzt und in den Stubaiern coole Touren gemacht.
Zuerst bin ich am Donnerstag auf die vordere Grubenwand und dort vom Gipfel die Flanke abgefahren. Am Samstag waren wir auf der hohen Wand, dort sind wir die steile Gipelflanke bei  super Pulver abgefahren. Gestern waren wir noch auf der Steintalspitze. Dort bin ich den Gipfelgrat hinübergequert und eine Rinne bei perfektem Firn gefahren.
Fotos

Sonntag, 26. März 2017

Hohe Kirche

Im Valsertal, Touristenrast waren wir (Wolfi, Ulli u. ich) am Samstag doch erstaunt, wie stark hier das Frühjahr schon Einzug gehalten hat. Um in den Genuß herrlicher Firnhänge zu kommen, mussten wir zunächst die Skier schultern, um zur Zeischalm zu gelangen. Der Lohn der Mühen war dann feinster Firn in einsamer Landschaft  und aussichtreichem Gipfel. Ab der Alm runter gestaltete sich der Abkürzer durch eine Lawinenrinne wieder etwas rustikaler!
Fotos

Freitag, 17. März 2017

Schnapfenspitze

Nach einem lässigen Freeridetag mit Wolfi und Gebi am Arlberg (Dienstag) und einer gemütlichen Schitour mit meiner Gattin (Mittwoch) konnte ich gestern mit Sonne wieder mal eine längere Schitour machen. Die Schnapfenspitze durchs einsame Lareintal sollte es werden. Schnee gibt's vom Parkplatz aus genügend, über einen Forstweg geht's angenehm bis zur Lareinalm und dann durch das langgezogene flache Tal bis zu einer alten Zollhütte, von dort weiter in Spurarbeit bis ca. 2700m wo wir auf eine Spur vom Lareinfernerjoch trafen. In scharfen rechtsbogen dann steil aufs obere Gletscherplateu und zum Gipfel. Eine Erleichterung war dass die gesamte Nordflanke bereits als Megalawiene abgegangen war. Fuhren dann auch direkt über diese ab, 500m Hang! Das flache Tal zurück ging dann auch besser als erwartet. Den ganzen Tag nur 2 Leute getroffen, während im Jamtal Hochbetrieb herrscht. Solche Tage kann man einfach nur genießen! Bilder

Habicht

Wie bei vielen von uns, spielt sich mein berufliches Leben vor dem Bildschirm ab. Dabei benutze ich unzählige Applikationen - eine davon ist aber mein geheimer Favorit. Jene Applikation nämlich, die es mir mit wenigen Klicks erlaubt, Urlaub oder Zeitausgleich zu beantragen. Schon bei der Eingabe der Daten kommt Vorfreude auf, und diesmal sollte sie nicht enttäuscht werden, denn schon als wir zu früher Stunde in Gschnitz aus dem Auto stiegen war klar: heute gibt es Firn. Am Gschnitzer Talboden hat es eigentlich eine überraschend üppige Schneelage, und beim Aufstieg Richtung Habicht gibt es eigentlich nur eine zehnminütige Tragepassage. Gelegentlich heisst es unschönen Lawinenkegeln ausweichen, die zentralen Hänge sind aber vom Knollentango nicht betroffen. Ab der Hälfte der Tour kann eine alte (perfekt angelegte) Spur, aus der Zeit vor den Firnverhältnissen, genutzt werden. Im Flaschenhals der Gipfelrinne sind die Steigeisen hilfreich, danach kann wieder auf Schibetrieb umgestellt werden, hier ist der Schnee noch nicht gegrillt.
Wir (Christian Unterberger und Autor) sind kurz vor 10:00 abgefahren. Eine gute Wahl wie wir finden, denn wir wurden mit Firnverhältnissen belohnt.

FOTOS (leider nur vom Handy)

Dienstag, 14. März 2017

Lampsen, Vennspitze, Hintere Karlesspitz


Am Wochenende konnten wir das perfekte Wetter und den frischen Schnee gut ausnützen.

Donnerstag, 9. März 2017

Rund um das Kellerjoch

An Tagen wie diesem vergisst man recht schnell, was dieser Winter bislang der Psyche und dem Schibelag angetan hat.
Mit Andi, Alex, Werner und David ging es über  Naunzalmen, Kellerjochhütte, Gartalm Niederleger, Falschegg, Kainzalm, Gratzenkopf und Proxenalm wieder in die Nähe der Kellerjochhütte, wo die letzte Abfahrt des Tages wartete.
Leider ein singuläres Highlight, denn der Niederschlag hat heute wieder alle Spuren und Pläne vernichtet.
Warum in die Ferne schweifen? Sieh das Gute liegt so nah.

FOTOS

Donnerstag, 2. März 2017

Pflerschtal Maurerspitze

Heute machten Markus und ich uns wieder mal auf die Suche nach Schnee und Sonnenschein!
Und wir wurden fündig ;-)!

Montag, 27. Februar 2017

Eisklettern Pinnistal


Nach einiger Zeit Abstinenz vom Eisklettern wollten Mathi und ich wieder einmal ein paar Eismeter machen. So sind wir in der Hoffnung auf gute Verhältnisse am Samstag ins Pinnistal gewandert. Zuerst sind wir den „Vorhang“ geklettert, der recht passable Verhältnisse hat. Dann sind wir weiter zum „Gully“, der von unten ebenfalls kletterbar aussah. Leider täuscht dies, die 2 SL ist eine sehr fragile Säule über die wir uns nicht raufgetraut haben. Deshalb sind wir dann noch hinüber zu die „Männer“, dort steht der direkt Einstieg richtig fett da, so wie ich ihn noch nie gesehen habe, tolle steile Kletterei. Das gefährlichste vom Tag war dann die vereiste Rodelbahn, doch auch diese Hürde haben wir noch gemeistert ;-) und somit stand einem gemütlichen Abend bei der Generalversammlung der Alpinen Bande nichts mehr im Weg.

Freitag, 24. Februar 2017

IRAN



Üblicherweise steht an dieser Stelle ein Tourenbericht. Auf Grund der unwirtlichen Verhältnisse (bis zu 100cm Neuschneezuwachs in 24h, Sturm, schlechte Sicht) war der Bewegungsspielraum für Markus (Farbmacher), Wolfi, Mathi, Sonne und Christian während ihrer Reise in das Alborsgebirge im Iran aber derart eingeschränkt, dass an Touren im freien Schiraum nicht zu denken war. Eine bittere Tatsache, ist doch die Gegend um die Schigebiete Shemshak und Darband Sar als ideales Tourengelände zu bezeichnen. Dass sich die Hänge im Normalfall jungfräulich präsentieren versteht sich fast von selbst. Schitouring hat im Iran keine Tradition (man erkennt es auch an der Nervosität des Schigebietspersonals sobald man sich zielstrebig dem Pistenrand nähert). Nachdem die Sache mit den Schitouren nicht soo geklappt hat, konnten wir uns wenigstens über zahlreiche Abfahrtshöhenmeter bei Powderalarm freuen.
Eigentlich kann man nicht von einem Iran sprechen, ich denke es gibt mindestens zwei Iran´. Der Erste ist jener im öffentlichen Bereich, also jener mit dem Kopftuch, der Sharia, dem Alkohol und Glücksspielverbot, der Macht der Mullahs und der unrühmlichen Auftritte auf internationalem politischem Parkett. Der Zweite ist jener hinter verschlossenen Türen, also jener mit ausgelassenen Partys, lauter Musik und exzessivem Alkoholgenuss.

Das wirklich faszinierende am Iran ist jedoch die Offenherzigkeit seiner Bürger. Stehst du hier mit fragendem Blick an der Straßenkreuzung, so wird dir geholfen (diese Kerle sollten in unseren Baumärkten angestellt werden). Und da wir offensichtlich als Ausländer erkennbar waren, wurden wir ständig zu unserer Herkunft, unseren Urlaubsplänen und unserer Meinung über das Land befragt.
Die Iraner sind Meister der Improvisation, das beweisen sie an jedem Wasserhahn und jeder Steckdose. Mir persönlich wäre deshalb etwas wohler, wenn sie vom Ansinnen die Atombombe zu entwickeln etwas mehr Abstand nehmen würden.

Zum Abschluss unserer Reise besuchten wir noch Teheran, die Stadt in der das Reißverschlussprinzip erfunden wurde. Der auf Grund fehlender öffentlicher Verkehrsmittel überbordende Individualverkehr kreiert aus drei Fahrstreifen mindestens fünf befahrene Spuren, und gleitet an den Kreuzungen mit exzellenter Geschmeidigkeit ganz ohne Hupkonzert und Schimpftiraden ineinander. Die hier gelebte Anarchie versteht sich als eindringliche Botschaft an die Regierenden.

Fazit: (fast) nix Schnee Tirol – (zu) viel Schnee Iran.