born in tirol

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Freitag, 6. April 2018

Schlicker Seespitz "Seespitzriss"

Der Seespitzriss war Ende der 80iger Jahre eine der schwersten Mixedrouten Tirols und wurde von der Seilschaft Orgler/Ferchel - eh klar, von wem sonst ;-) erstbegangen. Da die Route meistens schlechte Verhältnisse hat, gab es bis jetzt nur einige Versuche die Tour zu wiederholen, so wollten Mathi und ich auch mal unser Glück probieren. Am Montag war es dann soweit, genau 30 Jahre nach der Erstbegehung. Als wir an der Bergstation Kreuzjoch austiegen und hinüber zum Riss blickten, staunten wir nicht schlecht, als sich bereits eine Seilschaft in der 2.SL befand. Trotzdem entschlossen wir uns auch einzusteigen. Die erste SL führt in lässiger Kletterei empor, danach wartet gleich die SSL, ein Körperriss, indem man sich irgendwie nach oben schruppen muss. Die Seilschaft vor uns hat sich inzwischen wieder abgeseilt, deshalb hat Silvian (silvanmetz.de) coole Fotos von mir gemacht, danke dafür. Inzwischen wurde es immer wärmer, das Eis war echt schlecht und wir wurden richtig geduscht. So kämpften wir uns anständig durchnässt nach oben. Am Band angekommen haben wir uns über die Route abgeseilt, was sehr gut funktioniert hat. Vermutlich war es die erste Gesamtwiederholung der Route als Mixedtour!
Fotos

Samstag, 31. März 2018

Val di Maira


Wie im gesamten Alpenraum, so ist auch im Valle Maira (Piemont) die Schneelage heuer weit überdurchschnittlich. Durch die anhaltend tiefen Temperaturen hatte sich in steilen Nordseiten der Pulverschnee sehr gut gehalten. Fehlender Windeinfluss sorgte zudem für sichere Verhältnisse.

Wenn ein Tourengebiet im www als Geheimtipp bezeichnet wird, dann ist es mit „geheim“ bald vorbei. So waren wir also wenig überrascht, dass an den Ausgangspunkten zu den Touren öfters hektisches Treiben herrschte.
Unerklärlicherweise waren aber die anderen Tourengruppen mit unserer Routenwahl nicht einverstanden, und so war tägliches spuren, stapfen und befahren unberührter Rinnen und Flanken angesagt. Auf diese Weise sind dann nicht unerhebliche Mengen an Höhenmetern, Spitzkehren und Schwüngen zusammengekommen (und das obwohl sich wieder einmal so mancher bemüht hat einen 500hm Hang mit 17 Schwüngen zu bezwingen).

Für das Mairatal gibt es eine exzellente Karte, in der die meisten Tourenmöglichkeiten verzeichnet sind. So wird dann die Tourenplanung wie Essen bestellen beim Chinesen: nehmen wir hinauf die 57, dann können wir über die 123 abfahren, und dann können wir noch die 98a nachschieben.
Die Anzahl von Unterkünften und Restaurants im Tal ist überschaubar. Wir haben in Acceglio das Hotel Londra als Basis gewählt. Das Hotel versprüht den Charme der 70er Jahre, punktet aber ungemein mit einer ausgezeichneten Küche. Zudem ist der Chef des Hauses sehr zuvorkommend und weiß schon beim ersten Augenaufschlag, dass die nächste Flasche Wein zu kredenzen ist.

Unterwegs im Paradies der steilen Rinnen: Lukas, Thomas, Sonne, Mathi, Ben, Markus, Andi, Christian


Samstag, 10. März 2018

Seekarspitze

Achensee die zweite...
Letztes Wochenende schauten wir von der Seebergspitze rüber zur Seekarspitze, Luftlinie nicht weit weg. Schaut guat aus hab i mir denkt.

Mittwoch, 7. März 2018

Eisklettern: Sonnenkönig WI6- & Glasur (Eisprinzessin) WI6

Am Wochenende haben Mathi und ich die Auswirkungen der Kälteperiode ausgenutzt. Da die Tour "Sonnenkönig" äußerst selten kletterbar ist, sind wir am Freitagnachmittag nach Gnadenwald gefahren und in 45min zur Route aufgestiegen. Über 2 tolle SL führt diese nach oben. Im Anschluss sind wir noch das "Zepter" (WI4) und den Thron (WI4+) geklettert. Kurz vor dem dunkel werden waren wir dann wieder beim Auto.
Am Samstag ging unsere Fahrt dann ins Zillertal, in die Floite. Hier stehen einige der tollsten und längsten Eislinien welche man in Tirol finden kann, aber leider eben nicht immer! Mit Ski wanderten wir vorbei an der Tristenbachalm hinauf zum Einstieg, den man in einer guten Stunde erreicht. Die erste SL ist gleich die Schwierigste und sogar mit WI7- bewertet. Heuer war es aber ein steiler, anstrengender 6er. Auch der Rest war noch steil und lässig zum Klettern und die Eisverhältnisse waren perfekt. Leider werden die warmen Temperaturen dies wohl ändern. Mit den Ski ist man dann gleich wieder auf der Tristenbachalm beim wohlverdienten Bier ;-)
Fotos

Montag, 5. März 2018

Seebergspitz, Kraspesspitz

Am Samstag statteten wir (Martin, Jager, Sepp und
Susanne) der Seebergspitz in Pertisau einen Besuch ab.

Wenn nicht diesen Winter....wann dann?



Durch meinen selbsterzeugten „Freizeitstress“ komme ich kaum dazu meinen Computer zu starten und meine Tourenliste zu aktualisieren. Resümee der letzten 3Wochen: In einer „Ski-energiereichen“ sehr feinen Galtürwoche mit Familie und Freunden durfte ich in den SkifahrPausen bei besten Bedingungen die Versalspitze (Abfahrt Ganifer), Hohe Köpfe und Predigberg abfahren. Die Woche drauf folgte ein Abstecher mit Kurt von der Bergsteigerriege auf`s  Sumpfschartel`s und auf den Gaißkogel (Hirscheben). In der eiskalten letzten Woche spurten am Montag Tini und ich bei minus 25° über die Matreier Grube auf die Peilspitze, Mitte der Woche zog ich meine einsamen Spuren von den KoflerSpitze zur Inzinger Alm. Freitags ging`s zur steilen Seebergspitze am Achensee wo ich wieder eine sehr seltene Variante „gelungen“ ausprobieren konnte. Auch in den Zwischentagen schnallte ich meine Skier an, um auch im „Hermann von Barths Paradise“ oder mit David die ein oder andere Tour zu genießen. Fazit: wenn man diesen Winter nicht unterwegs ist, wann dann? einige Impressionen


Vorderer Tajakopf Nordabfahrt (Herz-Jesu-Kessel)

Gestern haben Tom und ich die guten Verhältnisse ausgenützt und sind nach Ehrwald gefahren, um dort eine Steilwandabfahrt zu machen. Da wir das erste Mal im Gebiet unterwegs waren, fiel unsere Wahl auf den markanten vorderen Tajakopf. So konnten wir zuerst mit Ski, dann stapfend in der Sonne zum Gipfel aufsteigen und im Anschluss nordseitig runterfahren. Wenn man dann am Grat richtig eingefädelt hat, steht dem Abfahrtsvergnügen nichts mehr im Weg. Coole Tour an einen traumhaften Tag!
Fotos

Freitag, 23. Februar 2018

Eisklettern in Kanada

Zusammen mit Sonne, Wolfi und Arthur Lintner aus Stans begann unser Abenteuer am 7.2. bereits bei der Anreise. Nach verspätetem Abflug in Innsbruck, versäumter Anschlussflug von Frankfurt  nach Calgary. Am nächsten Tag ein weiterer Flug wetterbedingt annulliert, somit wurden wir via Toronto umgebucht und erreichten erst am dritten Tag Calgary!
In Canmore, am Rande des Banff National Parks, bezogen wir schließlich unser Quartier für die folgende Woche. Die Rocky Mountains präsentierten sich tief winterlich und selbst die Kanadier sprachen von einem wesentlich kälteren Feber, als gewöhnlich. So starteten wir in Field im Yoho National Park bei -22° und spurten im tiefen Schnee zu den Einstiegen. Arthur u. Sebastian kletterten den "Pilsner Pillar" WI 6 / 200m und wir rechterhand "Carlsberg Column" WI 5 / 150m. Dass eine Fahrt ins Ghost Valley abenteuerlich sein kann, bekamen wir mit unserem bescheidenen Kia Allrad zu spüren. Kurz vor dem Ziel verhinderten tiefe Spurrillen ein weiterkommen, leider blieben uns so tolle Klettermöglich-keiten im "Ghost" verwehrt. Die folgenden drei Tage fuhren wir bis zu 190 km entlang des Trans Canada Hwy, vorbei an Banff und Lake Louise (Icefields Parkway) , dabei beeindruckte besonders die Bergkulisse der Rockies. Nach klarer Nacht zeigte das Thermometer -34° an, in der  breiten Eismauer der "Weeping Wall" WI 5 fanden wir jedoch bei Sonne angenehme Bedingungen vor, bis zu Softeis im oberen Sektor "Pillar" WI 6, welchen Sonne u. Arthur komplett durchstiegen.
Tags darauf, im "POLAR CIRCUS" WI 5 / 500m, völlig andere Verhältnisse, während wir die unteren Eislängen teils frei kletterten, kamen uns immer stärkere Spindrifts entgegen. Ständiger Wind im Gebirge und die angespannte Lawinensituation veranlassten uns dann, einen Rückzug zu machen.
Defensives Verhalten war angesagt, so entschieden sich Wolfi u. ich auch nach längerem Zustieg mit Schneeschuhen im eiskalten Kessel der "Murchinson Falls" WI 5+/ 150m, ob einer großen Wechte oberhalb, nicht einzusteigen. Sonne u. Arthur versuchten mit Erfolg ihr Glück u. wir wendeten uns nochmal der "Weeping Wall" zu. Am letzten Klettertag wanderten wir über 5 km entlang eines gesperrten Hwy zu einem tollen Canyon. Dort fanden wir den imposanten "Whiteman Fall" WI 6 / 100m vor. Skurriles,steiles Eis zum Abschluss unseres Kanada Aufenthaltes, der doch Eindrücke hinterließ und wo auch die Kameradschaft nicht zu kurz kam.
Fotos

Freitag, 2. Februar 2018

Neuer Eiskletterführer für Tirol

Der neue Eiskletterführer für Tirol ist da. Neben den Klassikern sind auch viele neue Mixedtouren dabei. Unter anderem auch unsere Tour am Obernberger Tribulaun.
Reinschauen lohnt sich!!!

Dienstag, 30. Januar 2018

Ende Jänner ;-)

In den letzten Tagen auch ein wenig unterwegs gewesen - 
Anfang letzter Woche war noch aufgrund der Lawinensituation Wald und Wiese angesagt - so hat sich diese Situation schnell gebessert.
Zur Zeit: Bis 1600m war der Regen drinnen und darunter ist es eher mühsam - in Sonnenhängen ist wunderschöner Bruchharsch vom feinsten, aber auch schon erster Firn -in  Schattenhängen findet man dafür immer noch Pulver

Hie ein paar Bilder: Karwendel / Stubaier / Tuxer (einmal mitn Stöckl Lois)

Video mitn Roli in den Tuxern:
 

Montag, 29. Januar 2018

Eisklettern Zillertal & Pitztal

Bereits letzte Woche war ich mit Mathi im Schönachtal unterwegs, dort gibt es einige tolle Linien.
Unserer Wahl fiel auf die Neutour "1 of a Million" (M7/WI6), die heuer erstbegangen wurde. In 6 coolen Mixedlängen geht es nach oben, in den plattigen Stellen stecken BH, zusätzlich benötigt man noch einen Satz Cams.
Am Wochenende war ich dann mit Arthur unterwegs. Am Samstag sind wir ins Pitztal gefahren, um dort die Route "Havana" (WI 6) und "Nameless" (WI 5) zu klettern. Die warmen Temperaturen bescherten uns angenehmes Softeis.
Am Sonntag fuhren wir wieder ins Schönachtal. Diesesmal kletterten wir die "Scharfe Gsellin" (WI 6) und das "Glasperlenspiel" (WI 5+), beides lohnende Touren. Es war ebenfalls wieder recht warm, deshalb sollte man wieder kältere Temperaturen abwarten, um dort zu klettern.
Fotos

Samstag, 27. Januar 2018

Schneereiche Zwischenbilanz

So dramatisch die Lawinensituation vor ein paar Tagen noch war, so ausgezeichnet hat sich die mittlerweile verfestigte Schneedecke gestern präsentiert. Das nützte ich um dem Lisener Fernerkkogel meine Aufwartung zu machen. Eine kleine Gruppe war bei der ersten Steilstufe gleich eingeholt, und dann gings spurenderweise bei wechselnden Schneearten zum Skidepot. Abfahrt dann direkt über die Rinne unterhalb des Rotgratferners ; Schneeverhältnisse waren durchwechs passabel, oben und unten Pulver, im Mittelteil nur teilweise eingeweht, aber problemlos zum runterrauschen! Meine sonstigen Skitourenschmankerln im bisherigen Winter durfte ich hauptsächlich bei prächtigen Pulverschnee im Karwendel erleben, aber sowie viele andere Skienthusiasten auch, stattete ich auch den Tuxern, Sellrainern und Stubaiern (auch Südtirol) einige powderreiche Besuche ab. So häuft sich die Anzahl meiner heurigen Wintersportaktivitäten (Skitouren/fahren) zu einer zufriedenstellenden Zahl ;-)... hier geht`s zu meiner bescheidenen Bildauswahl

Mittwoch, 17. Januar 2018

In Seefeld wo viel Schnee fällt

Wahnsinn...das Seefelder Plateau versinkt beinahe im Schnee. 
Fakten: Von gestern auf heute gab es in der Leutasch 60cm Neuschnee - auf 1600m hatten wir eine Schneehöhe von 180cm - ECT-Test(Schneeprofil) ergab eine glatte 0 auf 120cm...die 60cm Neuschnee vertschüsten sich kraftlos.
Es ist somit  maximal passives Verhalten angesagt - Spaß hatte Burki und ich auf einer alten Skipiste trotzdem genug.
Soviel Winter gibt es wohl eher selten und es schneit immer weiter ;-)

 Video anklicken!

Montag, 15. Januar 2018

Eisklettern Pinnistal

Gestern waren Mathi und ich wieder einmal im Pinnistal unterwegs. Die guten Eisverhältnisse wollten auch andere ausnutzen, so war in den Klassikern bereits einiges los. Da ich noch nie die Route "Klein aber Fein" (WI5+) geklettert bin, war das unser erstes Ziel . Die Tour zieht oben ziemlich senkrecht rauf und der dünne Eisaufbau fordert ebenfalls einiges an Moral. Im Anschluss sind wir herüber gewandert zum Bereich "Männer ohne Nerven". Beim Zustieg haben wir bereits gesehen, dass die rechte Variante (ab der 2 SL) gut steht und da wir beide diese noch nicht geklettert sind, war dies unser zweites Ziel. Diese Variante wurde das erste Mal von HJ Mair 2003 geklettert (WI5+). Vom Stand der 1 SL geht es gleich rechts weg, zuerst klettert man einige Meter mixed hinauf um im Anschluss in den Eisvorhang hinauszusteigen. Nach gut 50m erreicht man den Stand. Von dort geht es über die "Schluchtenvariante" (WI5) eine Seillänge hinauf und links hinaus zum Stand, dann kann man nochmals über einen Gully eine SL (WI5-) anhängen. So ergibt sich die längste Tour im Pinnistal, echt eine lohnende Kombination.
Fotos

Sonntag, 14. Januar 2018

Powder im Sellrain

Gestern war eine Alpine Bande-Gassirunde mit unseren Vierbeinern  angesagt - so statteten Wolfi, Sepp und ich dem Sellraintal einen Besuch ab.
Zu unserer Verwunderung - bei Powder vom feinsten!!!


(Einfach anklicken für die Video-Wiedergabe mit Ton)


Pitztal - Nameless

Nach der Wärmeperiode vom vergangenen Wochenende stimmten uns die morgendlichen Temperaturen von -10° bei Neurur im Pitztal diesmal optimistischer. Auch lawinentechnisch war der Zustieg am Samstag ok, eine größere Nassschneelawine ging wohl letztes Wochenende ab. Der Eisfall erwies sich auch als steiler und widerspenstiger, als er aussah. Wechselndes Eis mit Schneeeinschlüssen, feucht bis spröde. Wolfi wählte eine zentrale  Linie und Dank einer Seilschaft vor uns, konnten wir bequem, aber luftig an Eissanduhren abseilen.
Fotos

Mittwoch, 10. Januar 2018

Im Süden da ist Winter

Vor drei Tagen waren Burki und ich in Ratschings unterwegs - Pulver war vorhanden, dieser durchfeuchtet, aber doch recht gut zum fahren.
Da es vor zwei Tagen erneut Schnee im Süden gab - zog es Roli und mich gestern ins Pflerschtal.
Bei Sonne, Nebel und reichlich Neuschnee - der oberhalb der Waldgrenze leider schon einen Winddeckel hatte - konnten wir einen ultra-graussigen Tag genießen ;-)


Montag, 8. Januar 2018

li Rauchenbichlfall, Kitzgartenschlucht

Zugegeben nach der ersten Seillänge am linken Rauchenbichlfall waren Martin und ich schon sehr enttäuscht.

Samstag, 6. Januar 2018

Eisklettern

Die heurigen Weihnachtsferien haben wir anständig ausgenutzt und waren neben Skitouren in den Tuxern, Karwendel und Stubaiern auch fleißig beim Eisklettern.
So waren wir im alten Jahr noch im Grawa Eisgarten die "Dopey" (WI7-/M6+), coole Mixed kletterei, mit knackiger Schlüsselseillänge. Weiters waren wir in Lüsens die "Paracelsus" (WI5+/M6), ebenfalls eine tolle Tour, das Topo gibt es auf bergsteigen.com.
Im neuen Jahr statteten wir dann dem Langental einen Besuch ab, dort kletterten wir die "Mission Impossible" (WI6). Die 30 Meter lange Säule ist heuer top! Dann haben wir noch am Brenner bei starkem Schneefall die "Zurück in die Zukunft" (WI5) gemacht, welche heuer richtig gut da steht. Und zum Abschluss sind wir heute am Nachmittag noch die "Hängenden Gärten" (WI6) bei besten Verhältnissen geklettert.
Weiters ist Mathi mit Arthur im Pinnistal die erste Wiederholung des "Feuerzeuges" geglückt und auch eine seltene Wiederholung der "Ground Launch" konnte er mit Andi für sich verbuchen. So können wir heute bei der Bande Generalversammlung beruhigt ein paar Gläschen trinken ;-)
Fotos

Donnerstag, 4. Januar 2018

Gib der Lawine keine Chance



Mit Patrick Nairz & Markus Isser (AlpineBande)
Patrick Nairz arbeitet beim Tiroler Lawinenwarndienst und gibt einen Einblick in die neuesten Entwicklungen bei den Lawinenwarndiensten. Ganz wichtig ist ihm ein intensiver Praxisbezug, soll es doch darum gehen, möglichst wenig Bekanntschaft mit Lawinen zu machen. Aus dem Inhalt: Lawinenprobleme unter besonderer Berücksichtigung des Trieb- und Altschneeproblems, Gefahrenstufen, Unfallanalysen und was man daraus lernen kann.
Markus Isser ist  Landesmedizinreferent der Bergrettung Tirol und arbeitet an der Universitätsklinik Innsbruck. Markus veranschaulicht die wichtigsten Punkte und Inhalte bezüglich Erster Hilfe am Berg und besonders nach der Lawine. Inhalte und Wissen, welches für jeden Wintersportler, der sich abseits des gesicherten Pisten bewegt, nützlich und wertvoll, ist.
Eintritt: Freiwillige Spenden. Reinerlös zugunsten der Bergrettung Achenkirch und Maurach

Dienstag, 2. Januar 2018

Silvester Skitour

Am Sonntag ließen Dani, Susanne, Martin, Sonne und ich das Jahr mit einer Skitour auf den Poverer-Hippold ausklingen.

Sonntag, 31. Dezember 2017

Weerberg

Nachdem Markus und ich am Donnerstag schon den Neuschnee am Hohen Kopf auskosten konnten, entschieden sich einige Banditen, einschließlich mir, am Freitag nochmals für ein Revival.
Bei strahlend blauem Himmel sind wir am Rosslauf angekommen und konnten es kaum erwarten unsere Spuren ins Nurpenstal hinunter zu ziehen. Von dort nochmals auf den Metzen gespurt und über jungfräuliche Hänge zurück zum Ausgangspunkt. Waren schon fast kitschige Verhältnisse an diesem Tag!

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Lüsens Eis

Gestern mit Martin und Wolfi in Lüsens trotz Sturm ganz gute Verhältnisse vorgefunden, sind über den Easy Afternoon zum oberen Sektor zugestiegen wo wir eine interessante Kombination aus oberer Easy Afternoon und Domenicus klettern konnten. Lediglich in der ersten Seillänge gabs eine ganz ordentliche Dusche.Bilder

Sonntag, 24. Dezember 2017

Eisklettern Pinnistal: Kerze

Am Donnerstag staunten Arthur und ich nicht schlecht, als wir bereits 5 weitere Seilschaften im Pinnistal antrafen. Alle kletterbaren Routen (Männer ohne Nerven, Vorhang, Eiszeit, Kerze) wurden gemacht. Wir wollten ebenfalls ins steile Eis, deshalb fiel unsere Wahl auf die Kerze. Wie immer, tolle steile Kletterei in recht passablem Eis und zu Saisonbeginn recht pumpig :-)
Fotos

Dienstag, 19. Dezember 2017

Serles Kaskade WI6

Hoch über dem Stubaital steht die Serleskaskade und nicht jedes Jahr ist sie kletterbar. Dieser Umstand und der lange Zustieg ist wahrscheinlich der Grund warum sie kaum Begehungen hat. Die letzte uns bekannte war im Jahr 2010. Von Telfes aus kann man sowohl den Zustieg, als auch den Eisfall mit dem Fernglas gut erkunden. Deshalb wollten wir heuer die Gunst der Stunde ausnutzen. So marschierten Mathi und ich am Samstag mit Ski hinauf zur Kaskade. Der erste Teil war dann recht dünn und röhrig, der Rest dann aber kletterbar gut kletterbar. Tolle Tour in einsamer, alpiner Umgebung.
Fotos

Sonntag, 17. Dezember 2017

Grawa-Stubai

Am Samstag verschlug es mich erneut zum Grawa Eisgarten, diesmal mit Sepp. Wir nützten gleich die Gelegenheit, den eher viel begangenen 4. Zwerg zunächst für uns alleine zu haben. Für die letzte Seillänge, steiles Finale bei gutem Eis, lohnte sich auch die Spurarbeit.
Fotos

Montag, 11. Dezember 2017

Grawa Eisgarten

Mit Wolfi startete ich am Sonntag die Eisklettersaison im Stubai. Den regen Betrieb im Reich der "7 Zwerge" ließen wir links liegen und stiegen im tiefen Schnee noch weiter linkshaltend des 1. Zwerges auf. Hier konnten wir einen feinen Eisfall klettern, von einer weiteren Möglichkeit rechts sahen wir wegen der geringen Eisauflage ab und statteten dem 4. Zwerg noch einen Besuch ab.
Fotos

Montag, 4. Dezember 2017

Wetterkreuzkogel, Hippold, Krovenzspitze

Zugegeben es war am Wochenende saukalt zum Skitourgehen. -14 °C stand am Samstag beim Ausgangspunkt zum Wetterkreuzkogel auf der Temperaturanzeige des Autos.

Montag, 27. November 2017

Winterkletterei in den Kalkkögeln

Am Samstag machten wir (Sonne und ich) uns auf den Weg
Richtung Schneiderspitz Nordschlucht – Danke für den Tipp Roli 😉.

Mittwoch, 22. November 2017

geselliges Spätherbstklettern und BandeTörggelen


So als Zwischenerholung von den ersten Schneekontakten gings zweimal letzte Woche ins südlichere wärmere Gefilde, nach Arco. Anfang der Woche absolvierten wir den jährlichen gemütlichen Gedankenaustausch der Obmänner Kurt und Much und Stellvertretern Nops und ich von WildThing, Bergsteigerriege und Alpine Bande.  .....…...  natürlich wurde auch in den nahezu menschenleeren Klettergebieten auch gekraxelt (via Nataraj, Helena, Elios).  ......  zu den Bildern mit Bericht

Samstag war nicht nur in den Klettergebieten rund um Arco  viel los, auch der soeben eröffnete Christkindlmarkt lud viele Nichtkletterer zum gemütlichen Weihnachtsbummeln ein.  Wir (2xChristian,Sonne,Roli,Martin,Mathi,Daniel,Wolfi und ich) nutzten den perfekten Kletter-Tag (Moana m Amour, Weg durch das Gesicht, Spiderman, via Nataraj) zum Warm-up für das abendliche BandeTörggelen. Dieses Jahr schauten wir wieder beim Lanzenschuster in Jenesien  oberhalb von Bozen vorbei, wo wir auf den Rest unserer Truppe trafen. In schon bekannter gemütlicher Atmosphäre stand einem angeregten geselligen Abend nichts mehr im Wege, der ein Garant für eine kurzweilige Nacht war;-)

Donnerstag, 9. November 2017

Garhwal Himalaya "Kedarnath South Face"

Am 20.9.ging es gemeinsam mit Inhöger Sepp und Schranz Christoph nach Indien.
Genauer gesagt nach Nord Indien, ins Garhwal Himalaya.

Montag, 30. Oktober 2017

Herbstkletterei

Nachdem ich ja ein bisschen früher von unser gescheiterten Indien Expedition ( Bericht folgt) zurück gekommen bin, hab ich das traumhafte Wetter genutzt, und war ein bisschen beim Klettern :-)!

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Schüsselkar "Schubert-Werner" VI A2 od. IX-

Am vergangenen Wochenende zog es Mathi und mich an einem wunderschönen Herbsttag wieder einmal hinauf zum Schüsselkar. Da heuer überraschenderweise alles trocken ist, haben wir uns die sonst oft nasse "Schubert" ausgesucht. Die Route befindet ganz im rechten Wandteil und zählt mit ihren 13 SL zu den Längsten am Schüsselkar. Die ersten 3 Seillängen sind noch super Freikletterei, dann zeigt die Tour erstmals ihre Zähne und in dieser Tonart geht es auch weiter - anspruchsvolle freie und technische Kletterei, in bombenfestem Fels. Man sollte ein umfangreiches Camelot- und Keile-Set dabei haben, auch Hammer und Haken kamen bei uns zum Einsatz. Heinz Zak kletterte die Tour 1988 erstmals frei, seither hat es nur 2 weitere Begehungen (Wandbuch) gegeben. Die Route wird jedoch zu unrecht selten begangen, echt a tolle Kletterei! Abgeseilt sind wir über die ebenfalls von Heinz Zak eingerichtete Abseilpiste (im Bereich der Südverschneidung), über die man wieder schnell  zum Einstieg retour kommt. So hatten wir einen ausgefüllten, tollen Klettertag!
Fotos

Donnerstag, 19. Oktober 2017

… goldene Herbstflüge !




Traum Wetter, traum Flüge mit wenigen Worten die Beschreibung des
vergangenen Wochenende.

Scharnitzspitze "Eberharter-Streng" VII+od.VI A0

Letzten Sonntag sind Roli und ich über die Wangalm zur Scharnitzspitze hinaufgewandert. Der traumhafte Fels und das tolle Ambiente zieht uns jeden Herbst wieder an. Diesesmal haben wir uns eine Route an der Scharnitzspitze ausgesucht, die Eberharter-Streng, welche noch nicht saniert ist. Mit einem Satz Camelots kann man die Tour jedoch hervorragend absichern, der Fels ist super, jede Seillänge ein Traum. Die SSL ist zum Freiklettern recht knackig, so kamen wir nicht nur auf Grund der warmen Temperaturen anständig zum Schwitzen. Echt eine tolle, lohnende Tour.
Fotos

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Sas dai Tamersc "Fluch der Kamine" VII-

Bereits letztes WE sind Mathi und ich in das Gadertal gefahren, um dort die von Christof Heinz  sanierte Route "Fluch der Kamine" zu klettern. Auf Grund der Kälte suchten wir eine Tour in talnähe, die südseitig ausgerichtet ist und wurden hier fündig. In 15 Minuten erreicht man den Einstieg und der Kletterspaß kann beginnen. In 18 meist kurzen Seillängen führt die Tour über eine Vielzahl von Kaminen hinauf. Abgeseilt wird über die eingerichtete Abseilpiste. Tolle Tour für kalte Tage!
Fotos

Freitag, 6. Oktober 2017

Piz Ciavazes "Roberta 83" 8+

Gestern haben Christian und ich schweren Herzens einen wunderschönen Arbeitstag in einen Klettertag verwandelt. Wir sind bei regem Verkehrstreiben zum Sellajoch gefahren, um am Ciavazes die Roberta 83 zu klettern. Nach kurzem Zustieg konnten wir auch schon die ersten Seillängen genießen, wobei die ein oder andere Stelle in nicht mehr so jungfräulichem Fels der schönen und homogenen Kletterei nichts abtut.

Montag, 2. Oktober 2017

Berggesichter - ein alpiner Filmabend

Am 20.Oktober ist es wieder so weit. Die siebente Auflage von "Berggesichter - ein alpiner Filmabend" geht ab 20:00 im KiWi Absam über die Bühne. Die Bergrettung Hall freut sich über euren Besuch.

 

Spurtreu
Der letzte Teil der filmischen Trilogie mit Stefan Häusl und Björn Heregger zeigt die Protagonisten authentisch, lebensnah und angenehm unaufgeregt bei ihrer Lieblingsbeschäftigung. Neben fantastischen Schisequenzen geht es vor allem um die Sinnfrage ihrer Freeride-Abenteuer.

The Nose
Jorg Verhoeven erfüllte sich mit der dritten freien Begehung der „Nose“ am El Cap im Yosemite Nationalpark einen Lebenstraum. O-Ton Jorg: Ich bin glücklich und erschöpft. Vielleicht bin ich gerade noch erschöpfter, als ich glücklich bin.

Die Reise
Der Filmer Hannes Mair hat die Freunde Guido Unterwurzacher, Simon Berger, Max Berger und Christian Hechenberger zu einem Eisklettertrip nach Kanada begleitet. Bald wird klar, dass sich der Titel des Filmes nicht rein auf das Wesen ihrer Reise bezieht.

Beastmaker
Dem bayerischen Kletterer Heli Kotter wird es niemals langweilig. Nicht nur als Familienmensch stellt er sich neuen Herausforderungen. In seiner Route „Beastmaker“ fährt er den Lohn für sein beharrliches Training ein.

The flying frenchies
Wenn sich die flying frenchies Truppe nach Norwegen begibt, dann wohl sicher nicht nur um dort die schöne Landschaft zu erkunden. Der Film ist der cineastische Beweis dafür, dass sich Verrücktheit in der Gruppe potenzieren kann.

Wee day out
Danny McAskill zeigt uns wie bei ihm ein ganz normaler Biketag aussieht. Leider hat der Betrachter ob der verrückten Tricks kaum Zeit die bezaubernde schottische Landschaft zu betrachten. Bei Danny kommt wieder einmal alles unter die Räder, egal ob Gleise, Zäune, Baumstämme oder Heuballen.

The art of climbing
Der Maler Brian Main bannt Kilian Fischhubers Begehung der Route „Headless Children“ an der Schijenfluh auf Aquarellpapier. Die Symbiose zwischen Kilians Kletterkunst und Brians Malkunst vermittelt uns Bilder atemberaubender Schönheit. Das Kletterprojekt verschmilzt mit der Aquarellmalerei zum Gesamtkunstwerk.