born in tirol

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Donnerstag, 13. Juni 2019

Lamsen & Kaiser

Durch das warme Wetter am letzten Wochenende sind viele Wände bereits trocken. Deshalb bin ich am Freitag mit Maggo zur Lamsen Hütte aufgestiegen, um an der Rotwandlspitze was zu klettern. Als erstes haben wir die Neutour "Chief" (8) gemacht und im Anschluss die "Herbert" (8-). Beides super eingebohrte alpine Sportklettertouren in bombenfestem Fels.
Am Sonntag sind dann Arthur, Mathi und ich auf die Wochenbrunner Alm gefahren, um mal zu sehen, was im Kaiser schon alles geht. Auch hier sind die Wände bereits alle trocken und so fiel unsere Wahl auf die Fleischbank. Wir haben uns für eine Routenkombination entschieden und sind im unteren Teil den "SO-Pfeiler" (VII-) geklettert und im oberen Teil über die "Go Nuts" (VII-) ausgestiegen. Der SO-Pfeiler bietet alpines Genussklettern vom Feinsten. In der SSL stecken ein paar alte Nägel, den Rest konnte ich super selber absichern. In der Go Nuts geht es dann ernster zur Sache, denn die vorhandenen 4 Kronenbohrhaken sind nicht gerade vertrauenswürdig und im geschlossen Fels findet man zum selber Absichern nicht immer einen geeigneten Platz. Arthur hat sich jedoch mutig nach oben gekämpft und so konnten Mathi und ich eine der coolsten SL, die wir im Kaiser je geklettert sind, richtig auskosten.
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Sonntag, 9. Juni 2019

17. HALLTALEXPRESS am 16. Juni 2019 - Start um 10h30

Meldet`s Euch an, auch die alpine Bande ist dabei....

https://www.halltalexpress.at/


….. Wahre Sieger sind alle, die das Ziel bei den Herrenhäusern am Ende des Halltales erreichen. ... angefeuert wird im Halltal jeder und das Publikum entlang der Strecke unterstützt auch diejenigen, welche ihr Rad schieben oder sich über die steilsten Abschnitte gehend fortbewegen. Vom Prinzip her ist der Halltalexpress natürlich ein richtiges Rennen mit Regeln und Zeitnehmung, und es wird klarerweise von den Teilnehmern auch einiges abverlangt …...Die vielen „Wiederholungstäter“ geben der Philosphie des Halltalexpress recht...…..                              

Montag, 3. Juni 2019

Taufenkopf & Pfattner Wände & Hechenberg

Nach einer langen Skisaison, sind wir nun endlich in die Klettersaison gestartet. Aufgrund des vielen Schnees mussten wir uns jedoch mit Klettereien in Tal Nähe begnügen. Bereits vor 2 Wochen war ich mit Magnus am Taufenkopf unterwegs, dort kletterten wir die Route "Be Cosmiq". Coole Tour, die mit Haken ausgestattet ist, jedoch sollte man auch ein paar Cams dabei haben. Im Anschluss sind wir noch die zwei Seillängen von "Supergau" geklettert.
Am verlängerten Wochenende bin ich mit Roli zur Pfattner Wand gefahren, um dort die "Cojote" zu klettern. Tolle, jedoch für einen Kalkkletterer, anstrengende Risskletterei ;-) zum selber absichern. Zum Glück war Roli gerade in den USA zum Rissklettern, somit war die SSL kein Problem für ihn. Leider ist der Kletterspaß nach 4 SL bereits wieder zu Ende.
Tags darauf bin ich mit Mathi zum Hechenberg. Dieses mal haben wir den schmalen Zustiegssteig gleich richtig gefunden und waren nach 1.15h beim Einstieg. Wir staunten nicht schlecht, als noch zwei weitere Seilschaften daher kamen, eher eine Seltenheit am Hechenberg.  Da wir beide schon den klassischen "Bachmann-Pfeiler" geklettert sind, fiel dieses mal die Wahl auf die "Spitzenstätter-Schoißwohl". Nach der dritten Seillänge quert man rechts hinaus, wo dann gleich die SSL wartet, eine steile Rissverschneidung. Hier stecken einige Haken, zwei weitere habe ich noch dazugeschlagen und belassen. Die nächsten drei SL sind dann ziemlich schwierig abzusichern und auf Grund des schlechten Fels eher gefährlich. Danach wird die Kletterei wieder lässiger und auch die Haken Anzahl steigt wieder, was der Moral gut tut ;-) Am Gipfel angekommen, gilt es noch den steilen Abstieg hinter sich zu bringen, bevor man sich dann ein kühles Blondes genehmigen kann.
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Samstag, 4. Mai 2019

Skitour i norge

...Norwegen hat unsere Erwartungen übertroffen.
Die Skitourwoche in Island letztes Jahr hat zwar einiges vorgelegt, aber Norge hat noch eins draufgelegt.

Freitag, 12. April 2019

Pyrenäen - Skitouren auf der iberischen Halbinsel

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Skitourenführer Literatur u. Karten
FischerSki
nieve en polvo hasta el cuello“, äußert sich ein einheimischer Bergsteiger gegenüber dem Hüttenwirt Inaki von der Refugio „la renclusa“, dabei zeigte er wohl die aktuelle Schneesituation an, indem er wild fuchtelnd ober seiner Brust mit der flachen Hand hin und her fuhr.
Pyrenäen, vor genau 1o Jahren haben Bettina und ich schon den Pyrenäen orientales einen Besuch abgestattet um unsere Tourenski im spanischen Frühjahrsfirn schwelgen zu lassen. Diesmal war unser erstes Ziel das „val d`aran“ wo wir sehr einsame Skitouren absolvierten. Vermutlich die schlechte winterliche Wetterprognose hielt viele Einheimische davon ab, eine „esquí de montaña“ zu machen. Bettina und ich zogen täglich unsere Felle auf unter dem Leitspruch „schau ma amol wie weit ma kemmen“! Nebel und teilweise dem starken Wind trotzend haben wir unsere geplanten Ziele erreicht. Belohnt wurden wir mit Pulverschnee, aufklarenden Himmel bei der Abfahrt und spanischen „apres ski“ bei Tapas und Rioja.
Zurück zur Refugio Renclusa, im „val de benasque“ wo der viele Neuschnee die Einheimischen angeblich alles abverlangte um den hüttennäheren Zentralgipfel des „Maladeta“ erfolglos zu erreichen. Mehr als die Hälfte der ca. 30 Mann (Bettina war die einzige Frau) waren ohne Ski unterwegs, mit Steigeisen oder Schneeschuhen bewaffnet. Beim guten Abendessen auf der sonst sehr kargen Hütte wurden wir für unser Zielvorhaben „Aneto“ etwas belächelt oder vielleicht sogar bewundert? Weitere 10 verfolgten dasselbe Ziel wie wir, 6 davon mit Ski! Um 8Uhr morgens gings los, wir waren die Letzten, erfahrungsgemäß sagte ich zur Bettina „nur nicht stressen lassen“! Bei Schneefall und dichten Nebel überholten wir bald die spurenden Spanier. Mittels GPS zogen wir unsere Spur durch den dichten Schleier, stießen auf die im Neuschnee wühlenden 4 Bergsteiger, die teilweise bis zum Bauch im Pulver versanken. Verrückt! Starker Nebel machte es uns nicht gerade leicht das „portillion superior“ trotz GPS Track am Handy zu finden, mittlerweile waren wir mutterseelenalleine. Bettina machte keinerlei Anstalten bei den grausigen Verhältnissen umzukehren, also Ski ausziehen den Übergang abklettern und weiter ging’s. 11Uhr zeigt meine Uhr. Es folgte eine lange Querung über den „glaciar de aneto“. Spurend im knietiefen Neuschnee verlies ich mich blind auf meinen Track am Handy. Plötzlich um die Mittagszeit wurde es warm, die Sonne blinzelte durch. 3200M! oberhell! Eine fantastische Berg Szenerie offenbarte sich uns, der ANETO genau vor uns im Visier. Nach guten 5 Stunden standen wir erschöpft aber stolz am Wintergipfel, das Gipfelkreuz war zwar in greifbarer Nähe, jedoch der verwächtete Grat und der viele Neuschnee am 35m langen ausgesetzten Quergang hielt uns einstimmig davon ab dieses Wagnis einzugehen, das Skidepot war unser Gipfel! Nach Gipfelrast kamen noch zwei Spanier nach, verbeugten sich vor uns, bedankten sich überschwänglich und machten Fotos von den „héroes“ wie sie uns nannten. Breites Grinsen zeichnete sich auf unseren Gesichtern ab, das sich bei der wahnsinnigen Pulverabfahrt in der direkten Nordostflanke ins „val de barrancs“  noch zu 100% verstärkte. Was für ein Tag, Steigerung unmöglich! Erschöpft erreichten wir das „hospital de benasque“ wo ein großes Cerveza und eine frische Dusche auf uns wartete. Am nächste Tag…..Pause?....falsch gedacht….Bettina hielt schon nach dem Frühstück die Felle in der Hand, konnte wohl nicht genug bekommen vom spanischen „polvo“ …..
FAZIT: eine abenteuerliche perfekte Skitouren-Pulver-Woche, gespickt mit spanischer Gastfreundlichkeit und kulinarischen Highlights!
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Freitag, 5. April 2019

3 Tage unterwegs hinterm Haus

Ein paar Zahlen: 3 Tage, 7090 Hm, 72 km, 25h Gehzeit
Start und Ziel Absam/Halltal, Stützpunkt war der Winterraum der Karwendelhütte (bestens ausgestattet).

Montag, 25. März 2019

Skitourenausflug Montafon


Der Ausgangspunkt für unseren heurigen Ausflug war in Tschagguns in Vorarlberg. Mit Liftunterstützung erreichten wir relativ schnell das Golmerjoch. Von hier ging es Richtung Kreuzjoch und über den Öfapass zum Einstieg der Blodigrinne, die uns über mehrere Steilstufen auf die Drusenfluh führte. Von hier durch das steile dolomitenartige Kar wieder zurück, auffellen und über den Sporadobel zum großen Drusenturm. Die Abfahrt durch das Eistobel hatte, wie schon die erste Abfahrt, einiges an Pulver zu bieten. Somit hatten wir uns für den ersten Tag ein Hüttenbier und einiges an Wein verdient und ließen den netten Abend mit viel Gelächter ausklingen.
Der nächste Tag begann mit einem reichhaltigen Frühstück auf der bestens geführten Lindauerhütte. Nach kurzer Abfahrt sind wir durch den Rachen über schönes Skigelände auf das von Weitem sichtbare Gipfelkreuz der Sulzfluh zugesteuert. Nach unserer Gipfelrast konnten wir sogar von diesem überaus beliebten Tourenziel über eine noch nahezu unverspurte Variante abfahren. Über die Rodelbahn gelangten wir zurück zum Ausgangspunkt. Wir waren uns einig, zwei schöne Tage mit rassigen Abfahrten im Montafon verbracht zu haben.
fischersports.com





Dienstag, 19. März 2019

Skitouren im Rauris


Vom Donnerstag bis Sonntag nahmen wir uns eine kurze Auszeit und besuchten das Raurisertal. Bei der Hinfahrt legten wir einen Stopp in den Kitzbühler Alpen ein.

Montag, 4. März 2019

Rofan und Wilder Kaiser

Letztes Wochenende statteten Sabine, Martin, Susanne und ich dem Rofan einen Besuch ab.

Sonntag, 3. März 2019

Stille Tage


Wenn man am Hafelekar steht und nach Süden blickt, so streift der Blick über die zweitgrößte Stadt in den Alpen. Hektisches Treiben verursacht einen permanenten Grundlärmpegel.

Dreht man sich um, so schaut man in das größte nicht dauerhaft besiedelte Gebiet Mitteleuropas. Soo viele Kare, soo viele Gipfel, soo viele Formen und Linien. Der Blick irrt suchend umher.

Martin (Sexl) war der Meinung, es sei an der Zeit den Karen wieder einmal einen Besuch abzustatten. Wetter und Schneebedingungen könnten wohl kaum besser sein. Uns so besuchten wir zunächst die Speckkarspitze und die Kaltwasserkarspitze. Am dritten Tag gesellte sich Alex (Radlherr) zu uns und weiter ging es zur Moserkarspitze. Am vierten Tag schwindelten wir uns durch das Felsbänderlabyrinth des großen Ödkars auf die Große Seekarspitze und fuhren dann nach Scharnitz ab, um mit dem Zug nach Innsbruck zurückzukehren. Ab Seefeld füllte sich der Zug mit den WM Schlachtenbummlern. Wir bemerkten, dass wir den WM Dopingskandal versäumt hatten. Egal, wir hatten unser eigenes Doping, aber das war ganz anderer Natur.

Fazit: eindeutig besser als im Büro, und, da sagen sich Fuchs und Hase tatsächlich gute Nacht.


Dienstag, 12. Februar 2019

Gr. Bettelwurf - Innere Falken - Badewanne

Des öfteren hab ich mir im Sommer bereits gedacht, eine Skiabfahrt über das steile Osteck des Bettelwurf wäre mal eine schneidige Sache. Letzte Woche war es dann soweit, die Verhältnisse und das Wetter haben gepasst. So zogen Tom und ich einsam unsere Spur hinauf zum Gipfel. Die Abfahrt beginnt sehr steil und felsdurchsetzt und geht dann in eine tolle Rinne über, die ins Fallbachkar hinunter zieht. Dann kommt der unangenehmste und auch gefährlichste Teil der Abfahr, die Querung hinüber zur kl. Wechselspitz. Hier müssen die Verhältnisse 100%ig passen und auch Fehler darf man sich in der bis zu 60 Grad steilen Flanke keinen erlauben, da es hier mehrere 100 Meter ins Fallbachkar abbricht. Von hier geht es nochmal steil hinunter bis in die Wechselscharte, wo wir zum Abschluss noch eine tolle Pulverabfahrt hatten.

Am nächsten Tag ging es gleich weiter im Zillertal und zwar in die Gerlos. Hier zogen wir unsere Spuren hinauf auf die Inneren Falken. Perfekter Pulver und Skigelände vom Feinsten zeichnen diese Tour aus.

Tags darauf war wieder einmal eisklettern angesagt. Zusammen mit Mathi, Magnus und Arthur ging es zur Schwarzwand bei Strengen. Hier wurden von der Seilschaft Schranz/Wolf anspruchsvolle Touren erschlossen. Arthur und ich kletterten die "Badewanne" (WI6+) und unsere Kumpel die anspruchsvolle Mixed Route "Dear Mum" (WI6+/M7). Bei unserer Route konnten wir im oberen Teil direkt aussteigen, so hatten wir eine richtig lange und anspruchsvolle SSL, dementsprechend blau waren die Unterarme danach ;-)

Fotos

Montag, 11. Februar 2019

Geierrunde

Gemütlich gingen wir die Skitour am Samstag mit der Taxifahrt von Lager Walchen auf die Lizumerhütte an. Richtung Geier war schon reges Treiben bemerkbar.

Generalversammlung

Am Samstag hielten wir unsere jährliche Generalversammlung mit Neuwahlen ab. Der alte Ausschuß wurde einstimmig von den 13 anwesenden Kameraden wiedergewählt. Ein besonders erfreulicher Anlass war die Neuaufnahme von Arthur Lintner. Arthur ein junger Bursch und fanatischer Alpinist passt perfekt in unsere Reihen. Ein besonders Augenmerk wurde auf einen sehr wichtigen Punkt unserer Vereinstatuten gelegt - die Kameradschaftspflege, und die kam natürlich nicht zu kurz!










Sonntag, 10. Februar 2019

Leierstal

Letzte Woche nutzten wir die Gelegenheit, um unsere Beziehung zum Leierstal etwas zu vertiefen. Das Ticket in das Tal löst man, indem man den steilen Waldgürtel, der das Tal oberhalb von Umhausen nur erahnen lässt, auf einem Forstweg überwindet. Nach diesem kommunikativen Einstieg (...wie geht es deiner Mutter so, und was machst du eigentlich beruflich....) öffnet sich eine grandiose und offensichtlich einsame Arena mit unzähligen Möglichkeiten für gelungene Tourentage.

Am Dienstag spurten wir in mühsamen 5 1/2 Stunden auf den Wildgrat. Die Neuschneemenge hatten wir etwas unter- , unsere Oberschenkelumfänge etwas über- schätzt. Jedenfalls waren wir von der Einsamkeit des Tales begeistert. Dabei ist uns dann das ideale Tourengelände an der Nordseite des Leierskopfes ins Auge gestochen, dem wir am Samstag einen Besuch abgestattet haben.

Fürwahr eine grandiose Arena, die, warum auch immer, anscheinend selten Besuch von Tourengehern erhält.

BILDER

Freitag, 8. Februar 2019

Mittwoch, 23. Januar 2019

Rauhe Gaisl: Guasborscht M6/WI5

Den vielen Neuschnee den uns Frau Holle beschert hat, haben auch wir ausgenutzt und einige tiefe Spuren in den Schnee gezogen. Letztes Wochenende konnten wir dann bereits etwas steileres abfahren. Ebenfalls letztes Wochenende sind Arthur, Sevi und ich nach Prags gefahren. Die Route am Fuße der rauhen Gaisl W-Wand stand schon lang auf meiner Wunschliste. Hier befindet sich ein mächtiger Eisfall, wo es neben dem "Guasborscht" noch weitere schwierige Anstiege gibt, die bei Eiskletterern sehr beliebt ist. Wir hatten jedoch Glück und waren an diesem Tag die Einzigen. Abwechslungsreich zieht es nach oben und endet bei einem gebohrten Abseilstand. Echt eine lohnende Route.
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Samstag, 5. Januar 2019

Langental: Teufelsgeige WI5+/M6

Langental die Dritte :-) Da die Bedingungen dort gut sind, zog es Arthur und mich auch diese Woche nochmal in dieses Eisklettereldorado, um dort die Neutour "Teufelsgeige" zu klettern. Die erste SL verläuft über eine dünne Eislasur, wo man auf Grund der vielen Begehungen super hinauf hooken kann. Weiter geht es in lässiger mixedkletterei und in der letzten SL wartet noch eine schöne Eislänge. Abseilen kann man über die eingerichteten Stände. Coole, lohnende Tour!
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Sonntag, 30. Dezember 2018

Westliche Schöberspitz


Wir waren die Tage von Weihnachten weg recht aktiv unterwegs. Eisklettern in Lüsens, Skitouren in den Tuxer Alpen und Wildlahnertal.

Eisklettern Langental & Lüsens



Letzte Woche sind auch wir in die Eissaison gestartet. Mit Mathi war ich im Langental die Neutour "Sonnentanz" (WI5/M7+). Lässige Tour mit moderaten Eisschwierigkeiten und einer knackigen Mixedlänge. Auch mit Arthur zog es mich nochmal ins Langental, zum Klassiker „Piovra“. Leider waren die Eisverhältnisse schlechter als erwartet, röhriges und blumenkohliges Eis, inklusive einer anständigen Dusche. Weiters waren wir noch in Lüsens die Route "Domenicus" (WI5-/M8). Auch hier haben die warem Temperaturen am Eis genagt. Zuerst klettert man hier über den "Easy Afternoon" hinauf, der sehr nass war und im oberen Teil bereits riesige Löcher hat. Die „Domenicus“ hat dann eine pumpige SSL und eine schöne, lange Eislänge zum Ausstieg. Den Tag ließen wir dann gemeinsam mit den Kollegen im Gasthof Lüsens ausklingen. 

Samstag, 29. Dezember 2018

Lüsens - Kraftwerkfall

Am Freitag war ich mit Wolfi und Sepp in Lüsens auf Eissuche. Das Weihnachtstau (Regen) Wetter hat auch hier nicht Halt gemacht, so sind einige Eisfälle doch gezeichnet. Wir entschieden uns für den Kraftwerkfall, der im oberen Teil sogar kletterbar war, jedoch teils scholliges Eis aufwies. Hernach trafen wir im Gasthaus Lüsens noch Sonne u. Arthur mit Freunden auf einen Meinungsaustausch. 😃
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Donnerstag, 27. Dezember 2018

Schneeinfo Navis

Heute war Wolfi und ich mit den Hunden in Navis unterwegs -
Schneelage ist dort  in Ordnung - mit viel Liebe kann man ohne Steinkontakt das ein oder andere Almröserl ausgraben und dabei auch noch schöne Schwünge in den unverspurten Pulver ziehen.

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Sonntag, 16. Dezember 2018

NOTFALL LAWINE

Lerne eine Ausnahmesituation zu beherrschen

Ein Lawinenkurs der besonderen Art 


vom 1x1 der Suche und Bergung bei einem Lawinenunfall bis hin zur medizinischen Versorgung als Ersthelfer

Am 03.02.2019
Hämmermoosalm in der Leutasch

Preis: € 90,-  (inkl. "Welcome Drink" + Mittagessen)

ABLAUF

09:00 Uhr: Begrüssung auf der Hämmermoosalm 
09:30 Uhr: Theorie - Notfall Lawine
10:30 Uhr: Praktische Übungen in Kleingruppen - lerne Step by Step den Notfall Lawine zu  beherrschen
12:00 Uhr: Mittagessen in der Hämmermoosalm
13.00 Uhr: Praktische Übungen in Kleingruppen
16:00 Uhr: Tipps und Tricks für die einfache medizinische Erstversorgung als Ersthelfer
17:00 Uhr: Kursende


AUSBILDUNGSTEAM
  • Roli Striemitzer - Bergführer
  • Burkhard Bichler - Bergführer / Bergretter/ Anästhesiepfleger Uniklinik Ibk.
  • Gebhard Bendler - Bergführer/ Bergretter/ Historiker
  • Daniel Oberlacher - Bergführer/ Bergretter
  • Albert Neuner - Bergführer/ Bergretter
  • Markus Isser - Landesmedizinreferent der Bergrettung Tirol/ Anästhesiepfleger Uniklinik Ibk.


ANREISE

Leutasch -  Parkplatz Salzbach im Gaistal (gebührenpflichtig) Aufstieg ca. 20min über Rodelbahn. Felle nicht vergessen 
(Abfahrt Ibk ca. 07:30h empfohlen)


Ausrüstung: Skitourenausrüstung - LVS-Gerät,Schaufel,Sonde und Stirnlampe! 


Dienstag, 4. Dezember 2018

Wechnerwand


...Plan W die Zweite. Nach Rücksprache mit unseren Vereinskollegen ist für Sepp und mich diese Tour an der Wechnerwand recht interessant geworden.

Dienstag, 27. November 2018

Wechnerwand "Plan W" M5+

Nach dem wunderschönen Heberst können wir nun unsere Kletterpatschen gegen Steigeisen und Pickel tauschen. Als Einstieg in das Mixedklettern haben wir uns die Neutour an der Wechnerwand ausgesucht. Vom Stausee gelangt man durch das Mittertal zum Einstieg der Nordwand. Über nette Mixedpassagen bis M5+ geht es hinauf bis in Wandmitte. Von dort kann man dann seilfrei bis zum Gipfel klettern. Der Abstieg erfolgt über den SW-Grat hinunter in die Wechnerscharte und von dort über eine Rinne zurück zum Einstieg. Vom Gesamterlebnis und auch von der Kletterei her ist uns die Tour lohnender vorgekommen, als die Routen am benachbarten Zwölferkogel.
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Montag, 19. November 2018

Christkindltripp nach Arco

Alle Jahre wieder ......ja mittlerweile fast schon traditionell, treffen sich die Obmänner und Stellvertreter Kurt, Much, Nops und meine Wenigkeit (BERGSTEIGERRIEGE -WILDTHING -ALPINEBANDE) zum gemeinsamen Klettern, zum spirituellen Gedankenaustausch und zur genußvollen Verkostung von VorWei(h)nnachtsgetränken im ehemaligen Wintersitz des österreichischen Kaiserhofs in Arco.

zu den gekletterten Touren: 1.Tag via-fiori-di-Primavera und via-porci-con-le-ali am 2en cuore-doro und am 3en Tag via-archangelo 

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Hintereintalschrofen "Zauderflöte" 8 A0

Bevor der erste Schnee kommt wollten Roli und ich das sonnige Wette noch einmal ausnutzen. Roli war die Woche zuvor bereits mit Mathi am Hintereintalschrofen unterwegs und so vom Fels begeistert, dass wir eine weitere Tour dort klettern wollten. Die "Zauderflöte" befindet sich ganz links und ist mit Bohrhaken gut ausgestattet, einen zusätzlichen Satz Cams sollte man aber dabei haben. Der Fels ist ungemein rau und fest. Einen Schönheitsfehler hat die Route allerdings, in der 3. SL muss man über ein paar Meter technisch klettern und in der 4.SL muss man mit Hilfe eines Fixseiles eine Querung in das nächste Risssystem machen. Ansonsten tolle, alpine Sportkletterei! Jetzt kann der Winter kommen ;-)
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Sonntag, 18. November 2018

Marillensteig

Gestern mit Wolfi noch eine nette Kletterei in den Miemingern gemacht. Der beeindruckende Kessel unterhalb des Fisches ist echt einen Besuch wert.Bilder

Montag, 12. November 2018

November Sun und Südwind

Genußtour vom Feinsten, so präsentierte sich die "November Sun" am Multerkar auf der Südseite des Treffauer.

Donnerstag, 8. November 2018

Kolosseum "Scipio" 8

Letztes Wochenende sind Roli und ich zum Fuße der Hohen Munde Südwand gewandert, zum sogenannten Kolosseum. Dort haben Benni Hangl und seine Freunde einige tolle Kletterrouten eröffnet, die Route "Scipio" hat er sogar im Alleingang eingebohrt. Die Route schlängelt sich über geschlossene Wandpassagen, in bestem Fels,  hinauf zum Pfeilerkopf. Obwohl die Route vollständig eingebohrt ist, muss man zwischen den Haken anständig klettern. Die 8er Längen sind teilweise etwas unübersichtlich und nicht leicht zu lesen, zum Glück hatte ich einen guten Vorsteiger dabei ;-)
Der Abstieg erfolgt durch abseilen über die Route. Coole Tour in toller Kulisse.
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Broad Peak

Mittlerweile bin ich schon wieder drei Monate zu Hause, doch aufgrund des schönen Wetters ist es mir recht schwer gefallen mich vor den Computer zu setzen.
Also, ein bisschen verspätet ein kurzer Bericht von der heurigen Pakistan Expedition.
Geplant war eine Doppelexpedition auf den Broad Peak und K2.

Dienstag, 23. Oktober 2018

Aktivurlaub auf Teneriffa


Auf Teneriffa noch ein paar schöne Sommertage genießen, das war der  Plan den wir uns für Anfang Oktober vorgenommen haben.

Scharnitzspitze "SW-Kante" V+

Auch Dani und ich haben am Wochenende das angenehme Wetter ausgenutzt und sind an der Scharnitzspitze eine Tour geklettert. Die Kletterei an der SW-Kante ist echt lässig, jedoch sollte die Tour von der Absicherung her nicht unterschätzt werden, denn es stecken nur ein paar Normalhaken. Auch die Standplätze muss man immer verbessern, so war ich mit meinen 4 mitgebrachten Friends fast ein bisschen zu schlecht ausgestattet, die Folge waren ziemlich lange runouts. Trotzdem a coole Tour und dieses mal waren kaum Kletterer unterwegs.
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Sonntag, 21. Oktober 2018

Zillertal "Schwarzer Teufel" 7 und "Kreatour" 7

Einen weiteren schönen Herbsttag nützten Christian Mauracher und ich am Samstag zum Klettern in Ginzling. Die  recht unterkühlte Temperatur am Morgen veranlasste uns zunächst an der südost ausgerichteten Wieglwand im Bereich "Ewige Jagdgründe" bei Morgensonne die Route "Schwarzer Teufel" 7 zu klettern, steil und gut abgesichert in bestem Granit als Warmup. Hernach wanden wir uns der Wandalmwand bei Ginzling zu, die nach kurzem Zustieg schnell erreicht war. In Sachen Absicherung geht`s in der Route "Kreatour" 7 etwas ernster zu, wenige Bolts, zumeist Schlaghaken, doch die herrlichen Verschneidungssysteme können gut mit Friends abgesichert werden. Die anhaltenden Schwierigkeiten im 6. Grad forderten uns jedenfalls und waren nicht zu unterschätzen.
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Dienstag, 16. Oktober 2018

Pflerscher Tribulaun "Direkte Südwand" (Niederegger/Braun) VI- & Blassengrat "SO-Pfeiler" 8

Da der goldene Herbst kein Ende nimmt waren wir am Wochenende wieder fleißig unterwegs. Zuerst bin ich mit Maggo ins schöne Pflerschtal gefahren und Richtung Tribulaun Hütte aufgestiegen. Kurz vor der Hütte standen wir schwer beeindruckt unter der mächtigen Südwand des Tribulauns. Von unten sieht die Wand sehr steil und abweisend aus, jedoch hat sich die Gipfelstürmer Seilschaft Niederegger/Braun in den 50iger Jahren gekonnt durch die Dächerzone hindurchgeschlängelt. Mit dem Topo aus dem Orgler-Führer ist die Route leicht zu finden, der Fels ist auch gut (hab es mir schlimmer vorgestellt) und so kann man die Kletterei richtig genießen. Haken findet man in der Route nur 4, auf die man aber nicht vertrauen sollte, ist aber auch egal, da man alles mit Keilen und Cams gut absichern kann. Der Abstieg erfolgt dann über den Normalweg. Ein richtig tolles, alpines Abenteuer.
Am Sonntag waren wir (Magnus, Mathi, Maggo und ich) noch im Karwendel unterwegs. Mit dem Rad ging es Richtung Kastenalm, nach ca. 20min Fahrzeit geht es hinauf ins Breitgrießkar und zum Einstieg des Blassengrates SO-Pfeilers. Nette Konsumtour in wunderschönen Ambiente.
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Dienstag, 9. Oktober 2018

Karlspitze "Direkte Ostwand" VIII/VI A0

Am Wochenende statteten wir (Mathi, Maggo, Michl und ich) wieder einmal dem Kaiser einen Besuch ab. Mathi und ich gingen zur Ostwand der Karlsspitze, Maggo und Michl zur Westwand des Bauernpredigtstuhls, um dort die "Lucke-Strobl" und den "Diagonalriss" zu klettern. Wir kletterten zuerst in schöner Kletterei hinauf auf das Band, das die Wand in den unteren und oberen Teil gliedert. Von dort zieht die steile Schlüsselseillänge hinauf, wobei man mit Hilfe der Haken einige Klimmzüge macht ;-) Wenn man fit genug ist, würde es wohl auch in freier Kletterei (VIII) gehen. In toller Kletterei geht es weiter hinauf zum Gipfel, von welchem man durch abseilen wieder retour zum Einstieg kommt. Die Route ist nicht saniert, jedoch mit guten Normalhaken ausgestattet, mit einem Satz Keilen und Cams kann man sie auch noch gut zusätzlich absichern. Der Einkehrschwung auf der Gaudeamushütte durfte natürlich auch nicht fehlen und so ließen wir den herrlichen Tag gemütlich ausklingen.
Fotos

Sonntag, 7. Oktober 2018

Berggesichter - ein alpiner Filmabend





„Berggesichter – ein (etwas anderer) alpiner Filmabend“
Unser Planet ist im Wesentlichen geprägt von Gebirgslandschaften. Für manche Menschen sind diese Landschaften Spielplatz ihrer extremen Leidenschaft, für die Tourismuswirtschaft sind sie gewissermaßen kostenloses Grundkapital, für den Gutteil der Menschheit sind sie jedoch unverzichtbarer Lebensraum. Das Leben im alpinen Raum war und ist nicht immer nur Zuckerbrot. Die Menschen haben gelernt sich mit ihrem Lebensraum zu arrangieren, bleiben da doch immer noch Ereignisse, die sich Dimensionen menschlichen Handelns entziehen.
In „Berggesichter – ein alpiner Filmabend“ schlägt die Bergrettung Hall eine Brücke zwischen den Nöten und Bedürfnissen der Bewohner alpiner Räume und jenen, für die der alpine Raum Ziel ihrer Sehnsüchte ist.
Langtang
Hilfe zur Selbsthilfe durch ein Projekt des Deutschen Alpenvereins. Nach dem folgenschweren Erdbeben am 25.April 2015 sind viele Regionen in Nepal auf fachgerechte und zielorientierte Hilfe angewiesen.

One step
Ein Augenblick kann ein Leben verändern. Was wir natürlich alle wissen wurde von Mario Feil gekonnt ins Bild gesetzt. Sein bewegender Beitrag porträtiert den schweren Alpinunfall von Bergsteigerin und Model Gela Allmann während Filmaufnahmen in Island.

Struktur
Nahezu unglaubliche Bilder aus der Kamera von Hanno Mackowitz. Ein Kunstwerk mit durchaus tiefsinnigen und kritischen Kommentaren zum Thema „Spuren in der Kulturlandschaft“.

Salz vom Himmel
Mathias Breit hat als Leiter des Gemeindemuseums Absam schon viel Zuhörer mit seinen Vorträgen begeistert. Er entführt uns in einem exklusiven Vortrag an die Schauplätze des Salzbergbaues im Halltal und berichtet vom steten Kampf der Bergleute gegen die Naturgewalten.

No turning back
Hansjörg Auer muss man in der Bergsteiger-Community wohl wirklich nicht mehr vorstellen. In no turning back können wir ihn aus einer neuen Perspektive betrachten. Ein wahrlich einfühlsames Bergsteigerportrait.

First descent
Für das Klettervolk stellt der erste durchgeführte Anstieg, die Erstbegehung einer Route, eine besondere Herausforderung dar. Ähnliches gilt für Biker, allerdings im Abstieg, also der ersten Befahrung eines Trails.

Alpine biking
Die Vertrider stehen für Spass und Umsetzung technisch anspruchsvoller Befahrungen mit dem Bike. Hannes Mayr hat Gerhard Senfter in den heimischen Bergen in Szene gesetzt. Wiedererkennungswerte sind garantiert.

„Berggesichter – ein alpiner Filmabend“. Freitag 19.Oktober 2018 20:00, Veranstaltungszentrum KiWi Absam (Eintritt 10€, nur Abendkassa).