born in tirol

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Freitag, 2. Februar 2018

Neuer Eiskletterführer für Tirol

Der neue Eiskletterführer für Tirol ist da. Neben den Klassikern sind auch viele neue Mixedtouren dabei. Unter anderem auch unsere Tour am Obernberger Tribulaun.
Reinschauen lohnt sich!!!

Dienstag, 30. Januar 2018

Ende Jänner ;-)

In den letzten Tagen auch ein wenig unterwegs gewesen - 
Anfang letzter Woche war noch aufgrund der Lawinensituation Wald und Wiese angesagt - so hat sich diese Situation schnell gebessert.
Zur Zeit: Bis 1600m war der Regen drinnen und darunter ist es eher mühsam - in Sonnenhängen ist wunderschöner Bruchharsch vom feinsten, aber auch schon erster Firn -in  Schattenhängen findet man dafür immer noch Pulver

Hie ein paar Bilder: Karwendel / Stubaier / Tuxer (einmal mitn Stöckl Lois)

Video mitn Roli in den Tuxern:
 

Montag, 29. Januar 2018

Eisklettern Zillertal & Pitztal

Bereits letzte Woche war ich mit Mathi im Schönachtal unterwegs, dort gibt es einige tolle Linien.
Unserer Wahl fiel auf die Neutour "1 of a Million" (M7/WI6), die heuer erstbegangen wurde. In 6 coolen Mixedlängen geht es nach oben, in den plattigen Stellen stecken BH, zusätzlich benötigt man noch einen Satz Cams.
Am Wochenende war ich dann mit Arthur unterwegs. Am Samstag sind wir ins Pitztal gefahren, um dort die Route "Havana" (WI 6) und "Nameless" (WI 5) zu klettern. Die warmen Temperaturen bescherten uns angenehmes Softeis.
Am Sonntag fuhren wir wieder ins Schönachtal. Diesesmal kletterten wir die "Scharfe Gsellin" (WI 6) und das "Glasperlenspiel" (WI 5+), beides lohnende Touren. Es war ebenfalls wieder recht warm, deshalb sollte man wieder kältere Temperaturen abwarten, um dort zu klettern.
Fotos

Samstag, 27. Januar 2018

Schneereiche Zwischenbilanz

So dramatisch die Lawinensituation vor ein paar Tagen noch war, so ausgezeichnet hat sich die mittlerweile verfestigte Schneedecke gestern präsentiert. Das nützte ich um dem Lisener Fernerkkogel meine Aufwartung zu machen. Eine kleine Gruppe war bei der ersten Steilstufe gleich eingeholt, und dann gings spurenderweise bei wechselnden Schneearten zum Skidepot. Abfahrt dann direkt über die Rinne unterhalb des Rotgratferners ; Schneeverhältnisse waren durchwechs passabel, oben und unten Pulver, im Mittelteil nur teilweise eingeweht, aber problemlos zum runterrauschen! Meine sonstigen Skitourenschmankerln im bisherigen Winter durfte ich hauptsächlich bei prächtigen Pulverschnee im Karwendel erleben, aber sowie viele andere Skienthusiasten auch, stattete ich auch den Tuxern, Sellrainern und Stubaiern (auch Südtirol) einige powderreiche Besuche ab. So häuft sich die Anzahl meiner heurigen Wintersportaktivitäten (Skitouren/fahren) zu einer zufriedenstellenden Zahl ;-)... hier geht`s zu meiner bescheidenen Bildauswahl

Mittwoch, 17. Januar 2018

In Seefeld wo viel Schnee fällt

Wahnsinn...das Seefelder Plateau versinkt beinahe im Schnee. 
Fakten: Von gestern auf heute gab es in der Leutasch 60cm Neuschnee - auf 1600m hatten wir eine Schneehöhe von 180cm - ECT-Test(Schneeprofil) ergab eine glatte 0 auf 120cm...die 60cm Neuschnee vertschüsten sich kraftlos.
Es ist somit  maximal passives Verhalten angesagt - Spaß hatte Burki und ich auf einer alten Skipiste trotzdem genug.
Soviel Winter gibt es wohl eher selten und es schneit immer weiter ;-)

 Video anklicken!

Montag, 15. Januar 2018

Eisklettern Pinnistal

Gestern waren Mathi und ich wieder einmal im Pinnistal unterwegs. Die guten Eisverhältnisse wollten auch andere ausnutzen, so war in den Klassikern bereits einiges los. Da ich noch nie die Route "Klein aber Fein" (WI5+) geklettert bin, war das unser erstes Ziel . Die Tour zieht oben ziemlich senkrecht rauf und der dünne Eisaufbau fordert ebenfalls einiges an Moral. Im Anschluss sind wir herüber gewandert zum Bereich "Männer ohne Nerven". Beim Zustieg haben wir bereits gesehen, dass die rechte Variante (ab der 2 SL) gut steht und da wir beide diese noch nicht geklettert sind, war dies unser zweites Ziel. Diese Variante wurde das erste Mal von HJ Mair 2003 geklettert (WI5+). Vom Stand der 1 SL geht es gleich rechts weg, zuerst klettert man einige Meter mixed hinauf um im Anschluss in den Eisvorhang hinauszusteigen. Nach gut 50m erreicht man den Stand. Von dort geht es über die "Schluchtenvariante" (WI5) eine Seillänge hinauf und links hinaus zum Stand, dann kann man nochmals über einen Gully eine SL (WI5-) anhängen. So ergibt sich die längste Tour im Pinnistal, echt eine lohnende Kombination.
Fotos

Sonntag, 14. Januar 2018

Powder im Sellrain

Gestern war eine Alpine Bande-Gassirunde mit unseren Vierbeinern  angesagt - so statteten Wolfi, Sepp und ich dem Sellraintal einen Besuch ab.
Zu unserer Verwunderung - bei Powder vom feinsten!!!


(Einfach anklicken für die Video-Wiedergabe mit Ton)


Pitztal - Nameless

Nach der Wärmeperiode vom vergangenen Wochenende stimmten uns die morgendlichen Temperaturen von -10° bei Neurur im Pitztal diesmal optimistischer. Auch lawinentechnisch war der Zustieg am Samstag ok, eine größere Nassschneelawine ging wohl letztes Wochenende ab. Der Eisfall erwies sich auch als steiler und widerspenstiger, als er aussah. Wechselndes Eis mit Schneeeinschlüssen, feucht bis spröde. Wolfi wählte eine zentrale  Linie und Dank einer Seilschaft vor uns, konnten wir bequem, aber luftig an Eissanduhren abseilen.
Fotos

Mittwoch, 10. Januar 2018

Im Süden da ist Winter

Vor drei Tagen waren Burki und ich in Ratschings unterwegs - Pulver war vorhanden, dieser durchfeuchtet, aber doch recht gut zum fahren.
Da es vor zwei Tagen erneut Schnee im Süden gab - zog es Roli und mich gestern ins Pflerschtal.
Bei Sonne, Nebel und reichlich Neuschnee - der oberhalb der Waldgrenze leider schon einen Winddeckel hatte - konnten wir einen ultra-graussigen Tag genießen ;-)


Montag, 8. Januar 2018

li Rauchenbichlfall, Kitzgartenschlucht

Zugegeben nach der ersten Seillänge am linken Rauchenbichlfall waren Martin und ich schon sehr enttäuscht.

Samstag, 6. Januar 2018

Eisklettern

Die heurigen Weihnachtsferien haben wir anständig ausgenutzt und waren neben Skitouren in den Tuxern, Karwendel und Stubaiern auch fleißig beim Eisklettern.
So waren wir im alten Jahr noch im Grawa Eisgarten die "Dopey" (WI7-/M6+), coole Mixed kletterei, mit knackiger Schlüsselseillänge. Weiters waren wir in Lüsens die "Paracelsus" (WI5+/M6), ebenfalls eine tolle Tour, das Topo gibt es auf bergsteigen.com.
Im neuen Jahr statteten wir dann dem Langental einen Besuch ab, dort kletterten wir die "Mission Impossible" (WI6). Die 30 Meter lange Säule ist heuer top! Dann haben wir noch am Brenner bei starkem Schneefall die "Zurück in die Zukunft" (WI5) gemacht, welche heuer richtig gut da steht. Und zum Abschluss sind wir heute am Nachmittag noch die "Hängenden Gärten" (WI6) bei besten Verhältnissen geklettert.
Weiters ist Mathi mit Arthur im Pinnistal die erste Wiederholung des "Feuerzeuges" geglückt und auch eine seltene Wiederholung der "Ground Launch" konnte er mit Andi für sich verbuchen. So können wir heute bei der Bande Generalversammlung beruhigt ein paar Gläschen trinken ;-)
Fotos

Donnerstag, 4. Januar 2018

Gib der Lawine keine Chance



Mit Patrick Nairz & Markus Isser (AlpineBande)
Patrick Nairz arbeitet beim Tiroler Lawinenwarndienst und gibt einen Einblick in die neuesten Entwicklungen bei den Lawinenwarndiensten. Ganz wichtig ist ihm ein intensiver Praxisbezug, soll es doch darum gehen, möglichst wenig Bekanntschaft mit Lawinen zu machen. Aus dem Inhalt: Lawinenprobleme unter besonderer Berücksichtigung des Trieb- und Altschneeproblems, Gefahrenstufen, Unfallanalysen und was man daraus lernen kann.
Markus Isser ist  Landesmedizinreferent der Bergrettung Tirol und arbeitet an der Universitätsklinik Innsbruck. Markus veranschaulicht die wichtigsten Punkte und Inhalte bezüglich Erster Hilfe am Berg und besonders nach der Lawine. Inhalte und Wissen, welches für jeden Wintersportler, der sich abseits des gesicherten Pisten bewegt, nützlich und wertvoll, ist.
Eintritt: Freiwillige Spenden. Reinerlös zugunsten der Bergrettung Achenkirch und Maurach

Dienstag, 2. Januar 2018

Silvester Skitour

Am Sonntag ließen Dani, Susanne, Martin, Sonne und ich das Jahr mit einer Skitour auf den Poverer-Hippold ausklingen.

Sonntag, 31. Dezember 2017

Weerberg

Nachdem Markus und ich am Donnerstag schon den Neuschnee am Hohen Kopf auskosten konnten, entschieden sich einige Banditen, einschließlich mir, am Freitag nochmals für ein Revival.
Bei strahlend blauem Himmel sind wir am Rosslauf angekommen und konnten es kaum erwarten unsere Spuren ins Nurpenstal hinunter zu ziehen. Von dort nochmals auf den Metzen gespurt und über jungfräuliche Hänge zurück zum Ausgangspunkt. Waren schon fast kitschige Verhältnisse an diesem Tag!

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Lüsens Eis

Gestern mit Martin und Wolfi in Lüsens trotz Sturm ganz gute Verhältnisse vorgefunden, sind über den Easy Afternoon zum oberen Sektor zugestiegen wo wir eine interessante Kombination aus oberer Easy Afternoon und Domenicus klettern konnten. Lediglich in der ersten Seillänge gabs eine ganz ordentliche Dusche.Bilder

Sonntag, 24. Dezember 2017

Eisklettern Pinnistal: Kerze

Am Donnerstag staunten Arthur und ich nicht schlecht, als wir bereits 5 weitere Seilschaften im Pinnistal antrafen. Alle kletterbaren Routen (Männer ohne Nerven, Vorhang, Eiszeit, Kerze) wurden gemacht. Wir wollten ebenfalls ins steile Eis, deshalb fiel unsere Wahl auf die Kerze. Wie immer, tolle steile Kletterei in recht passablem Eis und zu Saisonbeginn recht pumpig :-)
Fotos

Dienstag, 19. Dezember 2017

Serles Kaskade WI6

Hoch über dem Stubaital steht die Serleskaskade und nicht jedes Jahr ist sie kletterbar. Dieser Umstand und der lange Zustieg ist wahrscheinlich der Grund warum sie kaum Begehungen hat. Die letzte uns bekannte war im Jahr 2010. Von Telfes aus kann man sowohl den Zustieg, als auch den Eisfall mit dem Fernglas gut erkunden. Deshalb wollten wir heuer die Gunst der Stunde ausnutzen. So marschierten Mathi und ich am Samstag mit Ski hinauf zur Kaskade. Der erste Teil war dann recht dünn und röhrig, der Rest dann aber kletterbar gut kletterbar. Tolle Tour in einsamer, alpiner Umgebung.
Fotos

Sonntag, 17. Dezember 2017

Grawa-Stubai

Am Samstag verschlug es mich erneut zum Grawa Eisgarten, diesmal mit Sepp. Wir nützten gleich die Gelegenheit, den eher viel begangenen 4. Zwerg zunächst für uns alleine zu haben. Für die letzte Seillänge, steiles Finale bei gutem Eis, lohnte sich auch die Spurarbeit.
Fotos

Montag, 11. Dezember 2017

Grawa Eisgarten

Mit Wolfi startete ich am Sonntag die Eisklettersaison im Stubai. Den regen Betrieb im Reich der "7 Zwerge" ließen wir links liegen und stiegen im tiefen Schnee noch weiter linkshaltend des 1. Zwerges auf. Hier konnten wir einen feinen Eisfall klettern, von einer weiteren Möglichkeit rechts sahen wir wegen der geringen Eisauflage ab und statteten dem 4. Zwerg noch einen Besuch ab.
Fotos

Montag, 4. Dezember 2017

Wetterkreuzkogel, Hippold, Krovenzspitze

Zugegeben es war am Wochenende saukalt zum Skitourgehen. -14 °C stand am Samstag beim Ausgangspunkt zum Wetterkreuzkogel auf der Temperaturanzeige des Autos.

Montag, 27. November 2017

Winterkletterei in den Kalkkögeln

Am Samstag machten wir (Sonne und ich) uns auf den Weg
Richtung Schneiderspitz Nordschlucht – Danke für den Tipp Roli 😉.

Mittwoch, 22. November 2017

geselliges Spätherbstklettern und BandeTörggelen


So als Zwischenerholung von den ersten Schneekontakten gings zweimal letzte Woche ins südlichere wärmere Gefilde, nach Arco. Anfang der Woche absolvierten wir den jährlichen gemütlichen Gedankenaustausch der Obmänner Kurt und Much und Stellvertretern Nops und ich von WildThing, Bergsteigerriege und Alpine Bande.  .....…...  natürlich wurde auch in den nahezu menschenleeren Klettergebieten auch gekraxelt (via Nataraj, Helena, Elios).  ......  zu den Bildern mit Bericht

Samstag war nicht nur in den Klettergebieten rund um Arco  viel los, auch der soeben eröffnete Christkindlmarkt lud viele Nichtkletterer zum gemütlichen Weihnachtsbummeln ein.  Wir (2xChristian,Sonne,Roli,Martin,Mathi,Daniel,Wolfi und ich) nutzten den perfekten Kletter-Tag (Moana m Amour, Weg durch das Gesicht, Spiderman, via Nataraj) zum Warm-up für das abendliche BandeTörggelen. Dieses Jahr schauten wir wieder beim Lanzenschuster in Jenesien  oberhalb von Bozen vorbei, wo wir auf den Rest unserer Truppe trafen. In schon bekannter gemütlicher Atmosphäre stand einem angeregten geselligen Abend nichts mehr im Wege, der ein Garant für eine kurzweilige Nacht war;-)

Donnerstag, 9. November 2017

Garhwal Himalaya "Kedarnath South Face"

Am 20.9.ging es gemeinsam mit Inhöger Sepp und Schranz Christoph nach Indien.
Genauer gesagt nach Nord Indien, ins Garhwal Himalaya.

Montag, 30. Oktober 2017

Herbstkletterei

Nachdem ich ja ein bisschen früher von unser gescheiterten Indien Expedition ( Bericht folgt) zurück gekommen bin, hab ich das traumhafte Wetter genutzt, und war ein bisschen beim Klettern :-)!

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Schüsselkar "Schubert-Werner" VI A2 od. IX-

Am vergangenen Wochenende zog es Mathi und mich an einem wunderschönen Herbsttag wieder einmal hinauf zum Schüsselkar. Da heuer überraschenderweise alles trocken ist, haben wir uns die sonst oft nasse "Schubert" ausgesucht. Die Route befindet ganz im rechten Wandteil und zählt mit ihren 13 SL zu den Längsten am Schüsselkar. Die ersten 3 Seillängen sind noch super Freikletterei, dann zeigt die Tour erstmals ihre Zähne und in dieser Tonart geht es auch weiter - anspruchsvolle freie und technische Kletterei, in bombenfestem Fels. Man sollte ein umfangreiches Camelot- und Keile-Set dabei haben, auch Hammer und Haken kamen bei uns zum Einsatz. Heinz Zak kletterte die Tour 1988 erstmals frei, seither hat es nur 2 weitere Begehungen (Wandbuch) gegeben. Die Route wird jedoch zu unrecht selten begangen, echt a tolle Kletterei! Abgeseilt sind wir über die ebenfalls von Heinz Zak eingerichtete Abseilpiste (im Bereich der Südverschneidung), über die man wieder schnell  zum Einstieg retour kommt. So hatten wir einen ausgefüllten, tollen Klettertag!
Fotos

Donnerstag, 19. Oktober 2017

… goldene Herbstflüge !




Traum Wetter, traum Flüge mit wenigen Worten die Beschreibung des
vergangenen Wochenende.

Scharnitzspitze "Eberharter-Streng" VII+od.VI A0

Letzten Sonntag sind Roli und ich über die Wangalm zur Scharnitzspitze hinaufgewandert. Der traumhafte Fels und das tolle Ambiente zieht uns jeden Herbst wieder an. Diesesmal haben wir uns eine Route an der Scharnitzspitze ausgesucht, die Eberharter-Streng, welche noch nicht saniert ist. Mit einem Satz Camelots kann man die Tour jedoch hervorragend absichern, der Fels ist super, jede Seillänge ein Traum. Die SSL ist zum Freiklettern recht knackig, so kamen wir nicht nur auf Grund der warmen Temperaturen anständig zum Schwitzen. Echt eine tolle, lohnende Tour.
Fotos

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Sas dai Tamersc "Fluch der Kamine" VII-

Bereits letztes WE sind Mathi und ich in das Gadertal gefahren, um dort die von Christof Heinz  sanierte Route "Fluch der Kamine" zu klettern. Auf Grund der Kälte suchten wir eine Tour in talnähe, die südseitig ausgerichtet ist und wurden hier fündig. In 15 Minuten erreicht man den Einstieg und der Kletterspaß kann beginnen. In 18 meist kurzen Seillängen führt die Tour über eine Vielzahl von Kaminen hinauf. Abgeseilt wird über die eingerichtete Abseilpiste. Tolle Tour für kalte Tage!
Fotos

Freitag, 6. Oktober 2017

Piz Ciavazes "Roberta 83" 8+

Gestern haben Christian und ich schweren Herzens einen wunderschönen Arbeitstag in einen Klettertag verwandelt. Wir sind bei regem Verkehrstreiben zum Sellajoch gefahren, um am Ciavazes die Roberta 83 zu klettern. Nach kurzem Zustieg konnten wir auch schon die ersten Seillängen genießen, wobei die ein oder andere Stelle in nicht mehr so jungfräulichem Fels der schönen und homogenen Kletterei nichts abtut.

Montag, 2. Oktober 2017

Berggesichter - ein alpiner Filmabend

Am 20.Oktober ist es wieder so weit. Die siebente Auflage von "Berggesichter - ein alpiner Filmabend" geht ab 20:00 im KiWi Absam über die Bühne. Die Bergrettung Hall freut sich über euren Besuch.

 

Spurtreu
Der letzte Teil der filmischen Trilogie mit Stefan Häusl und Björn Heregger zeigt die Protagonisten authentisch, lebensnah und angenehm unaufgeregt bei ihrer Lieblingsbeschäftigung. Neben fantastischen Schisequenzen geht es vor allem um die Sinnfrage ihrer Freeride-Abenteuer.

The Nose
Jorg Verhoeven erfüllte sich mit der dritten freien Begehung der „Nose“ am El Cap im Yosemite Nationalpark einen Lebenstraum. O-Ton Jorg: Ich bin glücklich und erschöpft. Vielleicht bin ich gerade noch erschöpfter, als ich glücklich bin.

Die Reise
Der Filmer Hannes Mair hat die Freunde Guido Unterwurzacher, Simon Berger, Max Berger und Christian Hechenberger zu einem Eisklettertrip nach Kanada begleitet. Bald wird klar, dass sich der Titel des Filmes nicht rein auf das Wesen ihrer Reise bezieht.

Beastmaker
Dem bayerischen Kletterer Heli Kotter wird es niemals langweilig. Nicht nur als Familienmensch stellt er sich neuen Herausforderungen. In seiner Route „Beastmaker“ fährt er den Lohn für sein beharrliches Training ein.

The flying frenchies
Wenn sich die flying frenchies Truppe nach Norwegen begibt, dann wohl sicher nicht nur um dort die schöne Landschaft zu erkunden. Der Film ist der cineastische Beweis dafür, dass sich Verrücktheit in der Gruppe potenzieren kann.

Wee day out
Danny McAskill zeigt uns wie bei ihm ein ganz normaler Biketag aussieht. Leider hat der Betrachter ob der verrückten Tricks kaum Zeit die bezaubernde schottische Landschaft zu betrachten. Bei Danny kommt wieder einmal alles unter die Räder, egal ob Gleise, Zäune, Baumstämme oder Heuballen.

The art of climbing
Der Maler Brian Main bannt Kilian Fischhubers Begehung der Route „Headless Children“ an der Schijenfluh auf Aquarellpapier. Die Symbiose zwischen Kilians Kletterkunst und Brians Malkunst vermittelt uns Bilder atemberaubender Schönheit. Das Kletterprojekt verschmilzt mit der Aquarellmalerei zum Gesamtkunstwerk.

Montag, 18. September 2017

23. MTB Rennen Thaurer Alm

Trotz widrigsten Wetterbedingungen bewältigten am vergangenen Samstag 76 BikerInnen das 23.MTB-Rennen auf die Thaurer Alm . Die Strecke ging wieder über den anspruchsvollen Ladinsweg, der Dauerregen sorgte für einen "aufgeweichten" Weg und war Garant für aufgeblasene Oberschenkel. Wolfi, Philipp Kendler (nochmals Danke für`s einspringen) und meine Wenigkeit haben bei derVereinswertung den 2en Platz belegen können! Bravo Männer! Den Sieg bei den Vereinen sicherte sich die "SV-Thaur Altherren" (die waren gar nicht so alt ;-) mit einer Gesamtzeit von 2:06:57! Gratulation! Im Zielgelände hat das mittlerweile bekannte WSV- Kuchenteam für geschmackvolle "Kalorien" gesorgt!...ahja da war noch was!....das legändere Open End auf der Alm, sollte es angeblich ;-) auch wieder gegeben haben! zu den Ergebnissen und Bildern

Sonntag, 10. September 2017

Gr. Ochsenwand SO-Wand "Schmuckkastl" VI

Auf Grund der Wettervorhersage haben Matthi und ich uns gestern eine etwas kürzere Tour ausgesucht. So sind wir in die Schlick hinein und von dort hinauf zum Einstieg, der sich etwas rechts vom Ochsenwandklettersteig befindet. Die erste SL ist etwas rustikal der Rest ist tolle Kletterei über schwarzen, festen Kögelfels. Die Route kann man gut mit Cams absichern. Der Abstieg erfolgt über den Klettersteig. Super Alternative für unbeständiges Wetter!
Fotos

Samstag, 2. September 2017

Floitenkamm Überschreitung

Bereits vor 2 Jahren hat mich Kopp Dani auf die Floitenkamm Überschreitung angesprochen. Aber wie es halt so ist, vergeht der Sommer wie im Flug und das Projekt musste warten.
Doch am Dienstag den 29.8.17 war es dann soweit.

Donnerstag, 31. August 2017

Riepenwand NW-Wand "Rebitsch-Loserth" VI u A0

Die Touren an der Riepen NW-Wand zählen zu den längsten und schwierigsten in den Kalkkögeln, die zentralste davon ist sicher die "Rebitsch-Loserth", die über den mittleren Pfeiler direkt auf den Gipfel führt. Auf Grund der Nässe ist die Route fast immer unbegehbar. Durch den schwachen heurigen Winter und der vielen Hitzeperioden im Sommer ist sie jedoch heuer staubtrocken. Dies wollten Mathi und ich ausnutzen und der Tour die 7. Begehung abringen. So sind wir am Mittwoch gemütlich zum Einstieg spaziert, das Los entschied, dass ich beginnen durfte. Die 1 SL ist zu beginn leider mit Sand, aus der darüber liegenden Schlucht überzogen, was den Klettergenuß etwas hemmt. Die 2 SL führt hinauf zum Pfeilerkopf, wo dann die SSL ansetzt. Hier muss man über eine brüchige Wandstelle hinauf auf einen kleine Kanzel, unvorstellbar wie A.Orgler dies einst rotpunkt klettern konnte?! Zum Glück konnte ich einige Cams und Keile unterbringen, somit war es einigermaßen sicher zum Klettern. Die nächste SL führt hinauf in die große Schlucht und zum Beginn des Pfeiler. Eigentlich dachten wir, wir hätten die Hauptschwierigkeiten hinter uns, was jedoch ein Irrtum war. Leider stimmt für den oberen Teil das Topo im Orgler Füher nicht, jedoch passt die Beschreibung im AV-Führer. Auch am Pfeiler sind immer wieder schwierige Aufschwünge (VI-) und man ist bis zum Gipfel gefordert. Nach 7,5h war auch dieser Kampf überstanden und glücklich konnten wir uns ins neue Gipfelbuch eintragen. Wie immer in den Kögeln, ein absolutes Abenteuer!!!
Fotos

Montag, 28. August 2017

Erstbegehung Speckkar Nordwand: "Überschallwand-Mittelpfeiler" VI

Letzte Woche gelang es mir mit Tom eine neue Tour auf der Speckkar Nordwand zu eröffnen. Die Tour befindet sich im linken Wandteil, in der sogenannten "Überschallwand" zwischen den Routen "Kuen/Obermüller" und der "Tacitusführe". Nachdem wir heuer an der Überschallwand bereits eine Tour (Kuen/Haim/Dobrovz) geklettert sind, ist uns beim Zustieg ein markanter Riss in der Wandmitte aufgefallen und deshalb wollten wir mal einen Versuch starten, dort eine neue Route zu klettern.
Über den Vorbau geht es zuerst seilfrei hinauf zu einer Art Rinne, wo ein Klemmblock liegt mit einer Sanduhrschlinge. Da wir keine Bohrhaken verwenden wollten, sind wir immer den logischen Rissen und Verschneidungen gefolgt, haben jedoch auch immer darauf geachtet, dass wir den guten Fels nutzen. Nur zur Beginn der 5. SL ist es kurz brüchig, danach geht es wieder in bombenfesten Karwendelfels weiter bis zum Pfeilerkopf. Von dort kann dann jeder selber entscheiden, ob er weiter auf den Grat und über diesen auf die Speckkarspitze klettert, oder die von uns eingerichtete Abseilpiste benützt. Man kann die Route gut mit Camelots und Keilen absichern, die von uns geschlagenen Zwischenhaken haben wir stecken gelassen, für den Standplatzbau sollte man jedoch noch einige Haken dabei haben. Echt eine lohnende alpine Tour, ohne Bohrhaken.


Infos zur Tour:


Speckkar Nordwand „Überschallwand-Mittelpfeiler“ VI
Die Tour befindet sich zwischen den Route „Kuen/Obermüller“ und der „Tacitusführe“.
Um es mit den Worten der alten Kletterer zu beschreiben: Großzügige Freikletterei in festem Fels, sehr lohnend! Nur in der 5 SL ist es am Beginn etwas brüchig, sonst bombenfester Karwendelfels! 

Zustieg:Von der Halleranger Alm Richtung Überschalljoch, bis man auf Höhe der Wand ist (vom Weg aus gut einsehbar). Dann über Wiesen und zuletzt über Geröll hinauf zum Einstieg, ca. 30 Minuten von der Alm.
Führe:
Zuerst über den Vorbau (bei kleiner Gedenktafel) seilfrei hinauf zu einer Rinne mit Klemmblock und Sanduhrschlinge.
1. SL 30m V-: Vom Klemmblock rechts über den geschwungenen Riss hinauf, kurze Wandstelle (H) und durch den Riss zu Stand in Nische.
2. SL 25m VI-/VI:  Zuerst gerade empor zu Haken, von dort rechts hinaus, dann gerade hinauf zu kl. Verschneidung, durch diese zu Stand in Nische.
3. SL 30m VI-: Vom Stand links durch kleine Verschneidung empor, leicht nach rechts zu Riss (H) und über diesen rechtshaltend zu Stand an Köpfel.
4. SL 40m VI: Über Rampe nach rechts (III) ca. 20 m, dann links in die Wand hinauf (Achtung nicht zu weit der Rampe folgen, am Ende Abseilstelle auf Köpfel, von der Abseilpiste) auf einen Vorsprung (H und SU), dann gerade steil empor und rechts zu Stand mit Haken.
5. SL 55m VI: Vom Stand gerade empor (VI, H), dann leicht links über kleinen Überhang auf Rampe und über diese
(V+) zu Stand auf Köpfel.
6. SL 55m V: Zuerst gerade empor, dann durch Risse und Verschneidung in Kamin und zu Stand an Köpfel.
7. SL 35m IV: Zuerst links, dann über breiten Riss zum Grat und nach links zum Stand am Pfeilerkopf.

Abseilpiste:
1. 40m: vom Pfeilerkopf in ein Becken, Stand an 2 Haken.
2. 40m: zu Köpfelstand von 5 SL.
3. 50m: wieder Stand an Köpfel unter großem Dach.
4. 60m: gerade hinunter, Stand an 2 Haken auf Band.
5. 60m: bis zum Einstieg abseilen.
Alternativ kann man natürlich auch weiter auf den Grat gehen (III) und von dort auf die Speckkarspitze. 
Material: 1 Satz Camelots und Keile, sowie Hammer und Haken. 60m Doppelseil.

Wandbild und Topo ist bei den Fotos angehängt! 


Sonntag, 27. August 2017

Sonnwenddachl (8 ) 7-/A0

Obwohl uns bewußt war, dass der Zustieg zur Haidachstellwand Ostwand per Bahn gemütlicher gewesen wäre, wählten wir den langen Aufstieg von Wiesing aus. So erreichte ich mit Wolfi erst nach zwei schweißtreibenden Stunden den Einstieg unserer Route. Diese bietet schöne Platten-und Risskletterei in bestem Rofankalk und ist auch eine der längsten Touren im Rofan. Spannend wurde es bei der Schlüsselstelle, hier erwartete uns ein fast waagrechtes Rissdach. (Sonnwenddachl) Schnell stellte sich heraus, daß hier nix mit einer freien Begehung (8 ?) geht u. 7-/A0 war auch nicht so easy. Wolfi war froh um unsere Friends, um dieses Dach zu bewältigen. Zum Thema "Das Wandbuch sucht ihresgleichen" Nachdem wir die Metallbüchse mühsam öffneten, fanden wir es mit Wasser gefüllt vor
Fotos

Samstag, 26. August 2017

Kl. Ochsenwand "Y-Riss" VI+

Gestern haben Mathi und ich wieder einmal den Kögeln einen Besuch abgestattet. Diesesmal stand der Y-Riss von Heinz Zak aus dem Jahre 1978 auf dem Programm. Von Eintragungen im Tourenbuch auf der Adolf-Pichler-Hütte wussten wir, dass es nur wenige Begehungen gibt und das es sich um eine schwierige Kletterei handelt.  Zuerst klettert man 2 SL die "Auckenthaler" hoch, dann über ein Band wechselt man nach rechts hinüber in eine Schlucht, wo der Y-Riss beginnt. Die Kletterei ist anhaltend schwierig und der Fels meistens brüchig. In der Route befinden sich nur 3 Holzkeile und ein Haken, von uns wurden 2 weitere geschlagen und belassen. Eine der wildesten Kögeltouren die wir bis jetzt gemacht haben und eine kühne Leistung der Erstbegeher. Im Anschluss sind wir noch über die neue Route "Bahnfrei" zum Gipfel der kl.Ochsenwand geklettert.
Fotos

Mittwoch, 16. August 2017

Gigalitz

Leider wurde aufgrund des labilen Wetters nichts aus unserer geplanten Westalpenfahrt.
Als Notprogramm statteten wir (Sepp und ich) dem Gigalitz im Floitental einen Besuch ab.

Dolomiten & Gr.Ochsenwand NO-Wand



Die letzten 4 Tage waren Matthi und ich unterwegs, so sind wir am Samstag dem schlechten Wetter entflohen und in die Dolomiten gefahren. Am Sella Joch haben wir uns eine Routenkombination am Ciavazes ausgesucht. Zuerst über die „Mini Ciavazes“ (IV) hinauf auf das Gamsband, um dort die „Vinatzer/Mark“ VI+ (rechte Vinatzer) zu klettern. Die Tour wird recht wenig begangen, was das Wandbuch aus dem Jahre 1967 belegt. Die Haken sind deshalb auch nichts besonderes, jedoch kann man die Route mit Cams super absichern und der Fels ist auch bestens.
Für den nächsten haben wir uns einen „Kracher“ ausgesucht. So ging es von der Capanna Alpina über die Scotoni Hütte hinauf zum wunderschön gelegenen Lagazuoisee und in kürze zum Einstieg der Cima Scotoni. Die „Ivano Dibona“ (VIII+ od.VI+ A2) führt im linken Wandteil über mehrere Dächer hinauf und verlangt viel Saft in den Oberarmen ;-) Dazwischen sind jedoch viele tolle Seillängen, welche in freier Kletterei überwunden werden. Hammer Tour durch die beeindruckende SW-Wand.
Etwas müde vom Vortag haben wir uns am Montag dann eine kürzere Tour am westl. Meisules Turm ausgesucht. Die „Triathlon“ (VI+) führt in eleganter Freikletterei an vielen Löchern hinauf, außer ein paar vereinzelten Zwischensicherungen, muss man die Tour selbst absichern.
Um nicht vom bombenfesten Dolomitenfels zu sehr verwöhnt zu werden, haben wir gestern den Kögeln noch einen Besuch abgestattet ;-) Dort sind wir von der AK-Scharte hinunter zur NO-Wand der gr. Ochsenwand, um dort den „HG-Trans-Weg“ (VI) zu klettern. Die Route befindet sind zwischen der „Kalten Kante“ und der „Direkten NO-Wand“ und hat bisher nur ca. 5 Begehungen bekommen. Coole Kletterei an überraschend gutem Fels. Auch die wenigen Haken sind recht gut, was Matthi mal getestet hat ;-) Im Anschluss hatten wir noch eine zünftige Hütten Gaudi und so ist es dann richtig spät geworden bis wir nach Hause gekommen sind und somit ein gelungener Abschluss von 4 tollen Klettertagen.