born in tirol

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Dienstag, 12. Februar 2019

Gr. Bettelwurf - Innere Falken - Badewanne

Des öfteren hab ich mir im Sommer bereits gedacht, eine Skiabfahrt über das steile Osteck des Bettelwurf wäre mal eine schneidige Sache. Letzte Woche war es dann soweit, die Verhältnisse und das Wetter haben gepasst. So zogen Tom und ich einsam unsere Spur hinauf zum Gipfel. Die Abfahrt beginnt sehr steil und felsdurchsetzt und geht dann in eine tolle Rinne über, die ins Fallbachkar hinunter zieht. Dann kommt der unangenehmste und auch gefährlichste Teil der Abfahr, die Querung hinüber zur kl. Wechselspitz. Hier müssen die Verhältnisse 100%ig passen und auch Fehler darf man sich in der bis zu 60 Grad steilen Flanke keinen erlauben, da es hier mehrere 100 Meter ins Fallbachkar abbricht. Von hier geht es nochmal steil hinunter bis in die Wechselscharte, wo wir zum Abschluss noch eine tolle Pulverabfahrt hatten.

Am nächsten Tag ging es gleich weiter im Zillertal und zwar in die Gerlos. Hier zogen wir unsere Spuren hinauf auf die Inneren Falken. Perfekter Pulver und Skigelände vom Feinsten zeichnen diese Tour aus.

Tags darauf war wieder einmal eisklettern angesagt. Zusammen mit Mathi, Magnus und Arthur ging es zur Schwarzwand bei Strengen. Hier wurden von der Seilschaft Schranz/Wolf anspruchsvolle Touren erschlossen. Arthur und ich kletterten die "Badewanne" (WI6+) und unsere Kumpel die anspruchsvolle Mixed Route "Dear Mum" (WI6+/M7). Bei unserer Route konnten wir im oberen Teil direkt aussteigen, so hatten wir eine richtig lange und anspruchsvolle SSL, dementsprechend blau waren die Unterarme danach ;-)

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Montag, 11. Februar 2019

Geierrunde

Gemütlich gingen wir die Skitour am Samstag mit der Taxifahrt von Lager Walchen auf die Lizumerhütte an. Richtung Geier war schon reges Treiben bemerkbar.

Generalversammlung

Am Samstag hielten wir unsere jährliche Generalversammlung mit Neuwahlen ab. Der alte Ausschuß wurde einstimmig von den 13 anwesenden Kameraden wiedergewählt. Ein besonders erfreulicher Anlass war die Neuaufnahme von Arthur Lintner. Arthur ein junger Bursch und fanatischer Alpinist passt perfekt in unsere Reihen. Ein besonders Augenmerk wurde auf einen sehr wichtigen Punkt unserer Vereinstatuten gelegt - die Kameradschaftspflege, und die kam natürlich nicht zu kurz!










Sonntag, 10. Februar 2019

Leierstal

Letzte Woche nutzten wir die Gelegenheit, um unsere Beziehung zum Leierstal etwas zu vertiefen. Das Ticket in das Tal löst man, indem man den steilen Waldgürtel, der das Tal oberhalb von Umhausen nur erahnen lässt, auf einem Forstweg überwindet. Nach diesem kommunikativen Einstieg (...wie geht es deiner Mutter so, und was machst du eigentlich beruflich....) öffnet sich eine grandiose und offensichtlich einsame Arena mit unzähligen Möglichkeiten für gelungene Tourentage.

Am Dienstag spurten wir in mühsamen 5 1/2 Stunden auf den Wildgrat. Die Neuschneemenge hatten wir etwas unter- , unsere Oberschenkelumfänge etwas über- schätzt. Jedenfalls waren wir von der Einsamkeit des Tales begeistert. Dabei ist uns dann das ideale Tourengelände an der Nordseite des Leierskopfes ins Auge gestochen, dem wir am Samstag einen Besuch abgestattet haben.

Fürwahr eine grandiose Arena, die, warum auch immer, anscheinend selten Besuch von Tourengehern erhält.

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Freitag, 8. Februar 2019

Mittwoch, 23. Januar 2019

Rauhe Gaisl: Guasborscht M6/WI5

Den vielen Neuschnee den uns Frau Holle beschert hat, haben auch wir ausgenutzt und einige tiefe Spuren in den Schnee gezogen. Letztes Wochenende konnten wir dann bereits etwas steileres abfahren. Ebenfalls letztes Wochenende sind Arthur, Sevi und ich nach Prags gefahren. Die Route am Fuße der rauhen Gaisl W-Wand stand schon lang auf meiner Wunschliste. Hier befindet sich ein mächtiger Eisfall, wo es neben dem "Guasborscht" noch weitere schwierige Anstiege gibt, die bei Eiskletterern sehr beliebt ist. Wir hatten jedoch Glück und waren an diesem Tag die Einzigen. Abwechslungsreich zieht es nach oben und endet bei einem gebohrten Abseilstand. Echt eine lohnende Route.
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Samstag, 5. Januar 2019

Langental: Teufelsgeige WI5+/M6

Langental die Dritte :-) Da die Bedingungen dort gut sind, zog es Arthur und mich auch diese Woche nochmal in dieses Eisklettereldorado, um dort die Neutour "Teufelsgeige" zu klettern. Die erste SL verläuft über eine dünne Eislasur, wo man auf Grund der vielen Begehungen super hinauf hooken kann. Weiter geht es in lässiger mixedkletterei und in der letzten SL wartet noch eine schöne Eislänge. Abseilen kann man über die eingerichteten Stände. Coole, lohnende Tour!
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Sonntag, 30. Dezember 2018

Westliche Schöberspitz


Wir waren die Tage von Weihnachten weg recht aktiv unterwegs. Eisklettern in Lüsens, Skitouren in den Tuxer Alpen und Wildlahnertal.

Eisklettern Langental & Lüsens



Letzte Woche sind auch wir in die Eissaison gestartet. Mit Mathi war ich im Langental die Neutour "Sonnentanz" (WI5/M7+). Lässige Tour mit moderaten Eisschwierigkeiten und einer knackigen Mixedlänge. Auch mit Arthur zog es mich nochmal ins Langental, zum Klassiker „Piovra“. Leider waren die Eisverhältnisse schlechter als erwartet, röhriges und blumenkohliges Eis, inklusive einer anständigen Dusche. Weiters waren wir noch in Lüsens die Route "Domenicus" (WI5-/M8). Auch hier haben die warem Temperaturen am Eis genagt. Zuerst klettert man hier über den "Easy Afternoon" hinauf, der sehr nass war und im oberen Teil bereits riesige Löcher hat. Die „Domenicus“ hat dann eine pumpige SSL und eine schöne, lange Eislänge zum Ausstieg. Den Tag ließen wir dann gemeinsam mit den Kollegen im Gasthof Lüsens ausklingen. 

Samstag, 29. Dezember 2018

Lüsens - Kraftwerkfall

Am Freitag war ich mit Wolfi und Sepp in Lüsens auf Eissuche. Das Weihnachtstau (Regen) Wetter hat auch hier nicht Halt gemacht, so sind einige Eisfälle doch gezeichnet. Wir entschieden uns für den Kraftwerkfall, der im oberen Teil sogar kletterbar war, jedoch teils scholliges Eis aufwies. Hernach trafen wir im Gasthaus Lüsens noch Sonne u. Arthur mit Freunden auf einen Meinungsaustausch. 😃
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Donnerstag, 27. Dezember 2018

Schneeinfo Navis

Heute war Wolfi und ich mit den Hunden in Navis unterwegs -
Schneelage ist dort  in Ordnung - mit viel Liebe kann man ohne Steinkontakt das ein oder andere Almröserl ausgraben und dabei auch noch schöne Schwünge in den unverspurten Pulver ziehen.

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Sonntag, 16. Dezember 2018

NOTFALL LAWINE

Lerne eine Ausnahmesituation zu beherrschen

Ein Lawinenkurs der besonderen Art 


vom 1x1 der Suche und Bergung bei einem Lawinenunfall bis hin zur medizinischen Versorgung als Ersthelfer

Am 03.02.2019
Hämmermoosalm in der Leutasch

Preis: € 90,-  (inkl. "Welcome Drink" + Mittagessen)

ABLAUF

09:00 Uhr: Begrüssung auf der Hämmermoosalm 
09:30 Uhr: Theorie - Notfall Lawine
10:30 Uhr: Praktische Übungen in Kleingruppen - lerne Step by Step den Notfall Lawine zu  beherrschen
12:00 Uhr: Mittagessen in der Hämmermoosalm
13.00 Uhr: Praktische Übungen in Kleingruppen
16:00 Uhr: Tipps und Tricks für die einfache medizinische Erstversorgung als Ersthelfer
17:00 Uhr: Kursende


AUSBILDUNGSTEAM
  • Roli Striemitzer - Bergführer
  • Burkhard Bichler - Bergführer / Bergretter/ Anästhesiepfleger Uniklinik Ibk.
  • Gebhard Bendler - Bergführer/ Bergretter/ Historiker
  • Daniel Oberlacher - Bergführer/ Bergretter
  • Albert Neuner - Bergführer/ Bergretter
  • Markus Isser - Landesmedizinreferent der Bergrettung Tirol/ Anästhesiepfleger Uniklinik Ibk.


ANREISE

Leutasch -  Parkplatz Salzbach im Gaistal (gebührenpflichtig) Aufstieg ca. 20min über Rodelbahn. Felle nicht vergessen 
(Abfahrt Ibk ca. 07:30h empfohlen)


Ausrüstung: Skitourenausrüstung - LVS-Gerät,Schaufel,Sonde und Stirnlampe! 


Dienstag, 4. Dezember 2018

Wechnerwand


...Plan W die Zweite. Nach Rücksprache mit unseren Vereinskollegen ist für Sepp und mich diese Tour an der Wechnerwand recht interessant geworden.

Dienstag, 27. November 2018

Wechnerwand "Plan W" M5+

Nach dem wunderschönen Heberst können wir nun unsere Kletterpatschen gegen Steigeisen und Pickel tauschen. Als Einstieg in das Mixedklettern haben wir uns die Neutour an der Wechnerwand ausgesucht. Vom Stausee gelangt man durch das Mittertal zum Einstieg der Nordwand. Über nette Mixedpassagen bis M5+ geht es hinauf bis in Wandmitte. Von dort kann man dann seilfrei bis zum Gipfel klettern. Der Abstieg erfolgt über den SW-Grat hinunter in die Wechnerscharte und von dort über eine Rinne zurück zum Einstieg. Vom Gesamterlebnis und auch von der Kletterei her ist uns die Tour lohnender vorgekommen, als die Routen am benachbarten Zwölferkogel.
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Montag, 19. November 2018

Christkindltripp nach Arco

Alle Jahre wieder ......ja mittlerweile fast schon traditionell, treffen sich die Obmänner und Stellvertreter Kurt, Much, Nops und meine Wenigkeit (BERGSTEIGERRIEGE -WILDTHING -ALPINEBANDE) zum gemeinsamen Klettern, zum spirituellen Gedankenaustausch und zur genußvollen Verkostung von VorWei(h)nnachtsgetränken im ehemaligen Wintersitz des österreichischen Kaiserhofs in Arco.

zu den gekletterten Touren: 1.Tag via-fiori-di-Primavera und via-porci-con-le-ali am 2en cuore-doro und am 3en Tag via-archangelo 

Zu den Bildern

Hintereintalschrofen "Zauderflöte" 8 A0

Bevor der erste Schnee kommt wollten Roli und ich das sonnige Wette noch einmal ausnutzen. Roli war die Woche zuvor bereits mit Mathi am Hintereintalschrofen unterwegs und so vom Fels begeistert, dass wir eine weitere Tour dort klettern wollten. Die "Zauderflöte" befindet sich ganz links und ist mit Bohrhaken gut ausgestattet, einen zusätzlichen Satz Cams sollte man aber dabei haben. Der Fels ist ungemein rau und fest. Einen Schönheitsfehler hat die Route allerdings, in der 3. SL muss man über ein paar Meter technisch klettern und in der 4.SL muss man mit Hilfe eines Fixseiles eine Querung in das nächste Risssystem machen. Ansonsten tolle, alpine Sportkletterei! Jetzt kann der Winter kommen ;-)
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Sonntag, 18. November 2018

Marillensteig

Gestern mit Wolfi noch eine nette Kletterei in den Miemingern gemacht. Der beeindruckende Kessel unterhalb des Fisches ist echt einen Besuch wert.Bilder

Montag, 12. November 2018

November Sun und Südwind

Genußtour vom Feinsten, so präsentierte sich die "November Sun" am Multerkar auf der Südseite des Treffauer.

Donnerstag, 8. November 2018

Kolosseum "Scipio" 8

Letztes Wochenende sind Roli und ich zum Fuße der Hohen Munde Südwand gewandert, zum sogenannten Kolosseum. Dort haben Benni Hangl und seine Freunde einige tolle Kletterrouten eröffnet, die Route "Scipio" hat er sogar im Alleingang eingebohrt. Die Route schlängelt sich über geschlossene Wandpassagen, in bestem Fels,  hinauf zum Pfeilerkopf. Obwohl die Route vollständig eingebohrt ist, muss man zwischen den Haken anständig klettern. Die 8er Längen sind teilweise etwas unübersichtlich und nicht leicht zu lesen, zum Glück hatte ich einen guten Vorsteiger dabei ;-)
Der Abstieg erfolgt durch abseilen über die Route. Coole Tour in toller Kulisse.
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Broad Peak

Mittlerweile bin ich schon wieder drei Monate zu Hause, doch aufgrund des schönen Wetters ist es mir recht schwer gefallen mich vor den Computer zu setzen.
Also, ein bisschen verspätet ein kurzer Bericht von der heurigen Pakistan Expedition.
Geplant war eine Doppelexpedition auf den Broad Peak und K2.

Dienstag, 23. Oktober 2018

Aktivurlaub auf Teneriffa


Auf Teneriffa noch ein paar schöne Sommertage genießen, das war der  Plan den wir uns für Anfang Oktober vorgenommen haben.

Scharnitzspitze "SW-Kante" V+

Auch Dani und ich haben am Wochenende das angenehme Wetter ausgenutzt und sind an der Scharnitzspitze eine Tour geklettert. Die Kletterei an der SW-Kante ist echt lässig, jedoch sollte die Tour von der Absicherung her nicht unterschätzt werden, denn es stecken nur ein paar Normalhaken. Auch die Standplätze muss man immer verbessern, so war ich mit meinen 4 mitgebrachten Friends fast ein bisschen zu schlecht ausgestattet, die Folge waren ziemlich lange runouts. Trotzdem a coole Tour und dieses mal waren kaum Kletterer unterwegs.
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Sonntag, 21. Oktober 2018

Zillertal "Schwarzer Teufel" 7 und "Kreatour" 7

Einen weiteren schönen Herbsttag nützten Christian Mauracher und ich am Samstag zum Klettern in Ginzling. Die  recht unterkühlte Temperatur am Morgen veranlasste uns zunächst an der südost ausgerichteten Wieglwand im Bereich "Ewige Jagdgründe" bei Morgensonne die Route "Schwarzer Teufel" 7 zu klettern, steil und gut abgesichert in bestem Granit als Warmup. Hernach wanden wir uns der Wandalmwand bei Ginzling zu, die nach kurzem Zustieg schnell erreicht war. In Sachen Absicherung geht`s in der Route "Kreatour" 7 etwas ernster zu, wenige Bolts, zumeist Schlaghaken, doch die herrlichen Verschneidungssysteme können gut mit Friends abgesichert werden. Die anhaltenden Schwierigkeiten im 6. Grad forderten uns jedenfalls und waren nicht zu unterschätzen.
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Dienstag, 16. Oktober 2018

Pflerscher Tribulaun "Direkte Südwand" (Niederegger/Braun) VI- & Blassengrat "SO-Pfeiler" 8

Da der goldene Herbst kein Ende nimmt waren wir am Wochenende wieder fleißig unterwegs. Zuerst bin ich mit Maggo ins schöne Pflerschtal gefahren und Richtung Tribulaun Hütte aufgestiegen. Kurz vor der Hütte standen wir schwer beeindruckt unter der mächtigen Südwand des Tribulauns. Von unten sieht die Wand sehr steil und abweisend aus, jedoch hat sich die Gipfelstürmer Seilschaft Niederegger/Braun in den 50iger Jahren gekonnt durch die Dächerzone hindurchgeschlängelt. Mit dem Topo aus dem Orgler-Führer ist die Route leicht zu finden, der Fels ist auch gut (hab es mir schlimmer vorgestellt) und so kann man die Kletterei richtig genießen. Haken findet man in der Route nur 4, auf die man aber nicht vertrauen sollte, ist aber auch egal, da man alles mit Keilen und Cams gut absichern kann. Der Abstieg erfolgt dann über den Normalweg. Ein richtig tolles, alpines Abenteuer.
Am Sonntag waren wir (Magnus, Mathi, Maggo und ich) noch im Karwendel unterwegs. Mit dem Rad ging es Richtung Kastenalm, nach ca. 20min Fahrzeit geht es hinauf ins Breitgrießkar und zum Einstieg des Blassengrates SO-Pfeilers. Nette Konsumtour in wunderschönen Ambiente.
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Dienstag, 9. Oktober 2018

Karlspitze "Direkte Ostwand" VIII/VI A0

Am Wochenende statteten wir (Mathi, Maggo, Michl und ich) wieder einmal dem Kaiser einen Besuch ab. Mathi und ich gingen zur Ostwand der Karlsspitze, Maggo und Michl zur Westwand des Bauernpredigtstuhls, um dort die "Lucke-Strobl" und den "Diagonalriss" zu klettern. Wir kletterten zuerst in schöner Kletterei hinauf auf das Band, das die Wand in den unteren und oberen Teil gliedert. Von dort zieht die steile Schlüsselseillänge hinauf, wobei man mit Hilfe der Haken einige Klimmzüge macht ;-) Wenn man fit genug ist, würde es wohl auch in freier Kletterei (VIII) gehen. In toller Kletterei geht es weiter hinauf zum Gipfel, von welchem man durch abseilen wieder retour zum Einstieg kommt. Die Route ist nicht saniert, jedoch mit guten Normalhaken ausgestattet, mit einem Satz Keilen und Cams kann man sie auch noch gut zusätzlich absichern. Der Einkehrschwung auf der Gaudeamushütte durfte natürlich auch nicht fehlen und so ließen wir den herrlichen Tag gemütlich ausklingen.
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Sonntag, 7. Oktober 2018

Berggesichter - ein alpiner Filmabend





„Berggesichter – ein (etwas anderer) alpiner Filmabend“
Unser Planet ist im Wesentlichen geprägt von Gebirgslandschaften. Für manche Menschen sind diese Landschaften Spielplatz ihrer extremen Leidenschaft, für die Tourismuswirtschaft sind sie gewissermaßen kostenloses Grundkapital, für den Gutteil der Menschheit sind sie jedoch unverzichtbarer Lebensraum. Das Leben im alpinen Raum war und ist nicht immer nur Zuckerbrot. Die Menschen haben gelernt sich mit ihrem Lebensraum zu arrangieren, bleiben da doch immer noch Ereignisse, die sich Dimensionen menschlichen Handelns entziehen.
In „Berggesichter – ein alpiner Filmabend“ schlägt die Bergrettung Hall eine Brücke zwischen den Nöten und Bedürfnissen der Bewohner alpiner Räume und jenen, für die der alpine Raum Ziel ihrer Sehnsüchte ist.
Langtang
Hilfe zur Selbsthilfe durch ein Projekt des Deutschen Alpenvereins. Nach dem folgenschweren Erdbeben am 25.April 2015 sind viele Regionen in Nepal auf fachgerechte und zielorientierte Hilfe angewiesen.

One step
Ein Augenblick kann ein Leben verändern. Was wir natürlich alle wissen wurde von Mario Feil gekonnt ins Bild gesetzt. Sein bewegender Beitrag porträtiert den schweren Alpinunfall von Bergsteigerin und Model Gela Allmann während Filmaufnahmen in Island.

Struktur
Nahezu unglaubliche Bilder aus der Kamera von Hanno Mackowitz. Ein Kunstwerk mit durchaus tiefsinnigen und kritischen Kommentaren zum Thema „Spuren in der Kulturlandschaft“.

Salz vom Himmel
Mathias Breit hat als Leiter des Gemeindemuseums Absam schon viel Zuhörer mit seinen Vorträgen begeistert. Er entführt uns in einem exklusiven Vortrag an die Schauplätze des Salzbergbaues im Halltal und berichtet vom steten Kampf der Bergleute gegen die Naturgewalten.

No turning back
Hansjörg Auer muss man in der Bergsteiger-Community wohl wirklich nicht mehr vorstellen. In no turning back können wir ihn aus einer neuen Perspektive betrachten. Ein wahrlich einfühlsames Bergsteigerportrait.

First descent
Für das Klettervolk stellt der erste durchgeführte Anstieg, die Erstbegehung einer Route, eine besondere Herausforderung dar. Ähnliches gilt für Biker, allerdings im Abstieg, also der ersten Befahrung eines Trails.

Alpine biking
Die Vertrider stehen für Spass und Umsetzung technisch anspruchsvoller Befahrungen mit dem Bike. Hannes Mayr hat Gerhard Senfter in den heimischen Bergen in Szene gesetzt. Wiedererkennungswerte sind garantiert.

„Berggesichter – ein alpiner Filmabend“. Freitag 19.Oktober 2018 20:00, Veranstaltungszentrum KiWi Absam (Eintritt 10€, nur Abendkassa).

Dienstag, 2. Oktober 2018

Gerlossteinwand NO-Pfeiler "Rupi 7" VI- & Schüsselkar "Beamtenlaufbahn" VI

Das schöne Wochenende habe ich nochmal ausgenutzt und zwei Touren gemacht. Einmal war ich mit Dani im Zillertal unterwegs und zwar am Gerlosstein. Hier haben die zwei Pfund-Brüder letztes Jahr am NO-Pfeiler eine neue Tour gemacht, welche wir uns mal anschauen wollten. Leider ist der Gerlosstein grundsätzlich ziemlich grasig, dazwischen gibt es aber immer auch schöne Kletterstellen, im gesamten ist die Tour aber nicht besonders lohnend.
Am Sonntag bin ich mit Mathi, Magnus und Andi bei aller feinstem Kaiserwetter hinauf zur Wangalm, Andi und Magnus sind hinüber zum Obereintalschrofen, um dort die anspruchsvolle "Everybody`s Darling" 8+ zu klettern. Wir wussten zuerst nicht recht was wir klettern sollten, so fiel unsere Wahl auf die "Beamtenlaufbahm" von Messner/Sint. Zuerst Route führt 2 SL über die "Jörg-Simon" hinauf, ehe sie links hinaus Richtung Wolke 7 führt. Das Alternativprogramm wurde dann aber zu einem richtigen alpinen Schmankerl. Fantastischer Fels, steile, gutgriffige Kletterei, die Standplätze sind vorhanden, dazwischen ist viel Eigeninitiative gefragt, alles genau nach unserem Geschmack. In der vorletzten SL haben wir dann einen eigenen Ausstieg gewählt, welcher einer Rissspur (VI-) folgt, die zum Schluss zum letzten Stand der "Wolke 7" führt, über die wir dann wieder abgeseilt haben. Den Tag haben wir dann gemütlich auf der Wangalm ausklingen lassen.
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Montag, 1. Oktober 2018

Karkopf "Dolce Vita sulle Rocce" 8

A bissl Dolce Vita geht immer, behauptet meine Frau. In der gleichnamigen Tour am Karkopf ist mit Dolce Vita bald Schluss. Nicht umsonst hängt im zweiten Bolt der Einstiegslänge ein Rückzugskarabiner. Schon beim Anblick der ersten Länge war mir klar: gut dass sich Martin am heißen Ende des Seiles eingebunden hat.

Die Erstbegeher haben gesucht, und gefunden. Die Linie ist an sich nicht logisch, vereint aber den besten Fels im ansonsten sehr gestuften Gelände. Die Kletterei darf getrost als anspruchsvoll bezeichnet werden und die Absicherung schert sich wenig um die Nöte der Kletterer. Zwischen den einzelnen Fixpunkten ist ordentlich Platz für unschöne Erfahrungen. Grounderpotential garantiert. Und wie habe ich da unlängst in einer Tourenbeschreibung gelesen: spätestens hier endet alpines Plaisirklettern - eine zutreffende Untertreibung. Unsere Hochachtung gilt jedenfalls den Erstbegehern, die die Tour von unten erschlossen haben.

Nach sieben Stunden Kletterzeit konnten wir (Martin Haid und Autor) unsere Sorgenfalten glätten (soweit das halt im Club der alten Männer möglich ist).


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Montag, 24. September 2018

Rosengarten - Punta Emma & Pala di Socorda

Wegen der unsicheren Wetterprognose am Wochenende verlegten wir unseren geplanten Bande Ausflug vom Hochkönig in den Süden, wobei die Wahl auf`s Rosengarten Gebiet fiel. Da wir schon am Freitag starteten, hatten einige leider berufsbedingt keine Zeit. So fuhren Roli, Sonne, Wolfi und ich über Welschnofen, Karersee nach Pera im Fassatal. Von hier fuhren wir an diesen zwei Tagen mit dem Shuttle Bus zum Rif. Gardeccia, da die Strasse für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Von der Vajolethütte aus sahen wir auch schon die steile Nordwand der Punta Emma, Roli hatte die "Eisenstecken-Führe" VI auserkoren, eine kühne Freikletterei in bestem Dolomiten Fels. Von zu viel "Eisen" wurden wir in der Tour nicht verwöhnt, aber mit Friends ließ sich einiges entschärfen, so dass wir schon bald wieder auf der Vajolethütte unser Bier genossen. Tags darauf, gestärkt vom Vino, stand noch die "Schubert-Werner Südkante" VI+ auf den Pala di Socorda Gipfel auf unserer Wunschliste. Auch hier war viel Eigenregie in Sachen Absicherung gefragt, die Kletterei begeisterte und durch den etwas späteren Start mussten wir auch schon wieder Gas geben, um die 14 SL zu bewältigen. Auch der Abstieg mit einigen Abseilern verlief gut, so dass wir rechtzeitig zum Shuttlebus kamen und auf der Heimfahrt mit einer Pizza den netten Kletterausflug ausklingen lassen konnten.
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Donnerstag, 6. September 2018

Zweiter Kreuzberg, Roter Turm & Hundstein



Die letzte Ferienwoche haben Arthur und ich nochmal genutzt, um Pausetouren zu sammeln. So sind wir diesesmal ins schöne Appenzellerland gefahren und haben der Alpsteingruppe einen Besuch abgestattet. Unser erstes Ziel war am zweiten Kreuzberg die „Direkte Südverschneidung“ (VI+). Zuerst geht es gemütlich hinauf zur Unteralp und von dort steil über Grashänge zum Einstieg. Apropos Gras, dieses wird man in dieser Tour noch häufig antreffen, der Fels dazwischen wäre eigentlich recht gut. Nachdem wir von dieser Route nicht sonderlich begeistert waren, hofften wir am zweiten Tag auf mehr Klettervergnügen, welches wir auch bekommen sollten. Bereits der Zustieg zum Alpengasthof Bollenwees, welches wunderschön am Fälensee liegt, ist landschaftlich sehr eindrucksvoll. Von hier aus sieht man bereits gut den restlichen Zustieg und die zwei Gipfel für diesen Tag. Zuerst klettert man die Südwand des Roten Turms (VII-), nach einer luftigen Abseilfahrt geht die Kletterei in der Hundstein Südverschneidung (VI) weiter. Tolle Routenkombination und super Kletterei in bombenfestem Fels, in landschaftlich wunderschöner Umgebung, wo man sich als Tiroler ohne Pauseführer eher nicht hin verirren würde ;-) War meine 80igste Pause Tour!