born in tirol

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Montag, 11. Dezember 2017

Grawa Eisgarten

Mit Wolfi startete ich am Sonntag die Eisklettersaison im Stubai. Den regen Betrieb im Reich der "7 Zwerge" ließen wir links liegen und stiegen im tiefen Schnee noch weiter linkshaltend des 1. Zwerges auf. Hier konnten wir einen feinen Eisfall klettern, von einer weiteren Möglichkeit rechts sahen wir wegen der geringen Eisauflage ab und statteten dem 4. Zwerg noch einen Besuch ab.
Fotos

Montag, 4. Dezember 2017

Wetterkreuzkogel, Hippold, Krovenzspitze

Zugegeben es war am Wochenende saukalt zum Skitourgehen. -14 °C stand am Samstag beim Ausgangspunkt zum Wetterkreuzkogel auf der Temperaturanzeige des Autos.

Montag, 27. November 2017

Winterkletterei in den Kalkkögeln

Am Samstag machten wir (Sonne und ich) uns auf den Weg
Richtung Schneiderspitz Nordschlucht – Danke für den Tipp Roli 😉.

Mittwoch, 22. November 2017

geselliges Spätherbstklettern und BandeTörggelen


So als Zwischenerholung von den ersten Schneekontakten gings zweimal letzte Woche ins südlichere wärmere Gefilde, nach Arco. Anfang der Woche absolvierten wir den jährlichen gemütlichen Gedankenaustausch der Obmänner Kurt und Much und Stellvertretern Nops und ich von WildThing, Bergsteigerriege und Alpine Bande.  .....…...  natürlich wurde auch in den nahezu menschenleeren Klettergebieten auch gekraxelt (via Nataraj, Helena, Elios).  ......  zu den Bildern mit Bericht

Samstag war nicht nur in den Klettergebieten rund um Arco  viel los, auch der soeben eröffnete Christkindlmarkt lud viele Nichtkletterer zum gemütlichen Weihnachtsbummeln ein.  Wir (2xChristian,Sonne,Roli,Martin,Mathi,Daniel,Wolfi und ich) nutzten den perfekten Kletter-Tag (Moana m Amour, Weg durch das Gesicht, Spiderman, via Nataraj) zum Warm-up für das abendliche BandeTörggelen. Dieses Jahr schauten wir wieder beim Lanzenschuster in Jenesien  oberhalb von Bozen vorbei, wo wir auf den Rest unserer Truppe trafen. In schon bekannter gemütlicher Atmosphäre stand einem angeregten geselligen Abend nichts mehr im Wege, der ein Garant für eine kurzweilige Nacht war;-)

Donnerstag, 9. November 2017

Garhwal Himalaya "Kedarnath South Face"

Am 20.9.ging es gemeinsam mit Inhöger Sepp und Schranz Christoph nach Indien.
Genauer gesagt nach Nord Indien, ins Garhwal Himalaya.

Montag, 30. Oktober 2017

Herbstkletterei

Nachdem ich ja ein bisschen früher von unser gescheiterten Indien Expedition ( Bericht folgt) zurück gekommen bin, hab ich das traumhafte Wetter genutzt, und war ein bisschen beim Klettern :-)!

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Schüsselkar "Schubert-Werner" VI A2 od. IX-

Am vergangenen Wochenende zog es Mathi und mich an einem wunderschönen Herbsttag wieder einmal hinauf zum Schüsselkar. Da heuer überraschenderweise alles trocken ist, haben wir uns die sonst oft nasse "Schubert" ausgesucht. Die Route befindet ganz im rechten Wandteil und zählt mit ihren 13 SL zu den Längsten am Schüsselkar. Die ersten 3 Seillängen sind noch super Freikletterei, dann zeigt die Tour erstmals ihre Zähne und in dieser Tonart geht es auch weiter - anspruchsvolle freie und technische Kletterei, in bombenfestem Fels. Man sollte ein umfangreiches Camelot- und Keile-Set dabei haben, auch Hammer und Haken kamen bei uns zum Einsatz. Heinz Zak kletterte die Tour 1988 erstmals frei, seither hat es nur 2 weitere Begehungen (Wandbuch) gegeben. Die Route wird jedoch zu unrecht selten begangen, echt a tolle Kletterei! Abgeseilt sind wir über die ebenfalls von Heinz Zak eingerichtete Abseilpiste (im Bereich der Südverschneidung), über die man wieder schnell  zum Einstieg retour kommt. So hatten wir einen ausgefüllten, tollen Klettertag!
Fotos

Donnerstag, 19. Oktober 2017

… goldene Herbstflüge !




Traum Wetter, traum Flüge mit wenigen Worten die Beschreibung des
vergangenen Wochenende.

Scharnitzspitze "Eberharter-Streng" VII+od.VI A0

Letzten Sonntag sind Roli und ich über die Wangalm zur Scharnitzspitze hinaufgewandert. Der traumhafte Fels und das tolle Ambiente zieht uns jeden Herbst wieder an. Diesesmal haben wir uns eine Route an der Scharnitzspitze ausgesucht, die Eberharter-Streng, welche noch nicht saniert ist. Mit einem Satz Camelots kann man die Tour jedoch hervorragend absichern, der Fels ist super, jede Seillänge ein Traum. Die SSL ist zum Freiklettern recht knackig, so kamen wir nicht nur auf Grund der warmen Temperaturen anständig zum Schwitzen. Echt eine tolle, lohnende Tour.
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Donnerstag, 12. Oktober 2017

Sas dai Tamersc "Fluch der Kamine" VII-

Bereits letztes WE sind Mathi und ich in das Gadertal gefahren, um dort die von Christof Heinz  sanierte Route "Fluch der Kamine" zu klettern. Auf Grund der Kälte suchten wir eine Tour in talnähe, die südseitig ausgerichtet ist und wurden hier fündig. In 15 Minuten erreicht man den Einstieg und der Kletterspaß kann beginnen. In 18 meist kurzen Seillängen führt die Tour über eine Vielzahl von Kaminen hinauf. Abgeseilt wird über die eingerichtete Abseilpiste. Tolle Tour für kalte Tage!
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Freitag, 6. Oktober 2017

Piz Ciavazes "Roberta 83" 8+

Gestern haben Christian und ich schweren Herzens einen wunderschönen Arbeitstag in einen Klettertag verwandelt. Wir sind bei regem Verkehrstreiben zum Sellajoch gefahren, um am Ciavazes die Roberta 83 zu klettern. Nach kurzem Zustieg konnten wir auch schon die ersten Seillängen genießen, wobei die ein oder andere Stelle in nicht mehr so jungfräulichem Fels der schönen und homogenen Kletterei nichts abtut.

Montag, 2. Oktober 2017

Berggesichter - ein alpiner Filmabend

Am 20.Oktober ist es wieder so weit. Die siebente Auflage von "Berggesichter - ein alpiner Filmabend" geht ab 20:00 im KiWi Absam über die Bühne. Die Bergrettung Hall freut sich über euren Besuch.

 

Spurtreu
Der letzte Teil der filmischen Trilogie mit Stefan Häusl und Björn Heregger zeigt die Protagonisten authentisch, lebensnah und angenehm unaufgeregt bei ihrer Lieblingsbeschäftigung. Neben fantastischen Schisequenzen geht es vor allem um die Sinnfrage ihrer Freeride-Abenteuer.

The Nose
Jorg Verhoeven erfüllte sich mit der dritten freien Begehung der „Nose“ am El Cap im Yosemite Nationalpark einen Lebenstraum. O-Ton Jorg: Ich bin glücklich und erschöpft. Vielleicht bin ich gerade noch erschöpfter, als ich glücklich bin.

Die Reise
Der Filmer Hannes Mair hat die Freunde Guido Unterwurzacher, Simon Berger, Max Berger und Christian Hechenberger zu einem Eisklettertrip nach Kanada begleitet. Bald wird klar, dass sich der Titel des Filmes nicht rein auf das Wesen ihrer Reise bezieht.

Beastmaker
Dem bayerischen Kletterer Heli Kotter wird es niemals langweilig. Nicht nur als Familienmensch stellt er sich neuen Herausforderungen. In seiner Route „Beastmaker“ fährt er den Lohn für sein beharrliches Training ein.

The flying frenchies
Wenn sich die flying frenchies Truppe nach Norwegen begibt, dann wohl sicher nicht nur um dort die schöne Landschaft zu erkunden. Der Film ist der cineastische Beweis dafür, dass sich Verrücktheit in der Gruppe potenzieren kann.

Wee day out
Danny McAskill zeigt uns wie bei ihm ein ganz normaler Biketag aussieht. Leider hat der Betrachter ob der verrückten Tricks kaum Zeit die bezaubernde schottische Landschaft zu betrachten. Bei Danny kommt wieder einmal alles unter die Räder, egal ob Gleise, Zäune, Baumstämme oder Heuballen.

The art of climbing
Der Maler Brian Main bannt Kilian Fischhubers Begehung der Route „Headless Children“ an der Schijenfluh auf Aquarellpapier. Die Symbiose zwischen Kilians Kletterkunst und Brians Malkunst vermittelt uns Bilder atemberaubender Schönheit. Das Kletterprojekt verschmilzt mit der Aquarellmalerei zum Gesamtkunstwerk.

Montag, 18. September 2017

23. MTB Rennen Thaurer Alm

Trotz widrigsten Wetterbedingungen bewältigten am vergangenen Samstag 76 BikerInnen das 23.MTB-Rennen auf die Thaurer Alm . Die Strecke ging wieder über den anspruchsvollen Ladinsweg, der Dauerregen sorgte für einen "aufgeweichten" Weg und war Garant für aufgeblasene Oberschenkel. Wolfi, Philipp Kendler (nochmals Danke für`s einspringen) und meine Wenigkeit haben bei derVereinswertung den 2en Platz belegen können! Bravo Männer! Den Sieg bei den Vereinen sicherte sich die "SV-Thaur Altherren" (die waren gar nicht so alt ;-) mit einer Gesamtzeit von 2:06:57! Gratulation! Im Zielgelände hat das mittlerweile bekannte WSV- Kuchenteam für geschmackvolle "Kalorien" gesorgt!...ahja da war noch was!....das legändere Open End auf der Alm, sollte es angeblich ;-) auch wieder gegeben haben! zu den Ergebnissen und Bildern

Sonntag, 10. September 2017

Gr. Ochsenwand SO-Wand "Schmuckkastl" VI

Auf Grund der Wettervorhersage haben Matthi und ich uns gestern eine etwas kürzere Tour ausgesucht. So sind wir in die Schlick hinein und von dort hinauf zum Einstieg, der sich etwas rechts vom Ochsenwandklettersteig befindet. Die erste SL ist etwas rustikal der Rest ist tolle Kletterei über schwarzen, festen Kögelfels. Die Route kann man gut mit Cams absichern. Der Abstieg erfolgt über den Klettersteig. Super Alternative für unbeständiges Wetter!
Fotos

Samstag, 2. September 2017

Floitenkamm Überschreitung

Bereits vor 2 Jahren hat mich Kopp Dani auf die Floitenkamm Überschreitung angesprochen. Aber wie es halt so ist, vergeht der Sommer wie im Flug und das Projekt musste warten.
Doch am Dienstag den 29.8.17 war es dann soweit.

Donnerstag, 31. August 2017

Riepenwand NW-Wand "Rebitsch-Loserth" VI u A0

Die Touren an der Riepen NW-Wand zählen zu den längsten und schwierigsten in den Kalkkögeln, die zentralste davon ist sicher die "Rebitsch-Loserth", die über den mittleren Pfeiler direkt auf den Gipfel führt. Auf Grund der Nässe ist die Route fast immer unbegehbar. Durch den schwachen heurigen Winter und der vielen Hitzeperioden im Sommer ist sie jedoch heuer staubtrocken. Dies wollten Mathi und ich ausnutzen und der Tour die 7. Begehung abringen. So sind wir am Mittwoch gemütlich zum Einstieg spaziert, das Los entschied, dass ich beginnen durfte. Die 1 SL ist zu beginn leider mit Sand, aus der darüber liegenden Schlucht überzogen, was den Klettergenuß etwas hemmt. Die 2 SL führt hinauf zum Pfeilerkopf, wo dann die SSL ansetzt. Hier muss man über eine brüchige Wandstelle hinauf auf einen kleine Kanzel, unvorstellbar wie A.Orgler dies einst rotpunkt klettern konnte?! Zum Glück konnte ich einige Cams und Keile unterbringen, somit war es einigermaßen sicher zum Klettern. Die nächste SL führt hinauf in die große Schlucht und zum Beginn des Pfeiler. Eigentlich dachten wir, wir hätten die Hauptschwierigkeiten hinter uns, was jedoch ein Irrtum war. Leider stimmt für den oberen Teil das Topo im Orgler Füher nicht, jedoch passt die Beschreibung im AV-Führer. Auch am Pfeiler sind immer wieder schwierige Aufschwünge (VI-) und man ist bis zum Gipfel gefordert. Nach 7,5h war auch dieser Kampf überstanden und glücklich konnten wir uns ins neue Gipfelbuch eintragen. Wie immer in den Kögeln, ein absolutes Abenteuer!!!
Fotos

Montag, 28. August 2017

Erstbegehung Speckkar Nordwand: "Überschallwand-Mittelpfeiler" VI

Letzte Woche gelang es mir mit Tom eine neue Tour auf der Speckkar Nordwand zu eröffnen. Die Tour befindet sich im linken Wandteil, in der sogenannten "Überschallwand" zwischen den Routen "Kuen/Obermüller" und der "Tacitusführe". Nachdem wir heuer an der Überschallwand bereits eine Tour (Kuen/Haim/Dobrovz) geklettert sind, ist uns beim Zustieg ein markanter Riss in der Wandmitte aufgefallen und deshalb wollten wir mal einen Versuch starten, dort eine neue Route zu klettern.
Über den Vorbau geht es zuerst seilfrei hinauf zu einer Art Rinne, wo ein Klemmblock liegt mit einer Sanduhrschlinge. Da wir keine Bohrhaken verwenden wollten, sind wir immer den logischen Rissen und Verschneidungen gefolgt, haben jedoch auch immer darauf geachtet, dass wir den guten Fels nutzen. Nur zur Beginn der 5. SL ist es kurz brüchig, danach geht es wieder in bombenfesten Karwendelfels weiter bis zum Pfeilerkopf. Von dort kann dann jeder selber entscheiden, ob er weiter auf den Grat und über diesen auf die Speckkarspitze klettert, oder die von uns eingerichtete Abseilpiste benützt. Man kann die Route gut mit Camelots und Keilen absichern, die von uns geschlagenen Zwischenhaken haben wir stecken gelassen, für den Standplatzbau sollte man jedoch noch einige Haken dabei haben. Echt eine lohnende alpine Tour, ohne Bohrhaken.


Infos zur Tour:


Speckkar Nordwand „Überschallwand-Mittelpfeiler“ VI
Die Tour befindet sich zwischen den Route „Kuen/Obermüller“ und der „Tacitusführe“.
Um es mit den Worten der alten Kletterer zu beschreiben: Großzügige Freikletterei in festem Fels, sehr lohnend! Nur in der 5 SL ist es am Beginn etwas brüchig, sonst bombenfester Karwendelfels! 

Zustieg:Von der Halleranger Alm Richtung Überschalljoch, bis man auf Höhe der Wand ist (vom Weg aus gut einsehbar). Dann über Wiesen und zuletzt über Geröll hinauf zum Einstieg, ca. 30 Minuten von der Alm.
Führe:
Zuerst über den Vorbau (bei kleiner Gedenktafel) seilfrei hinauf zu einer Rinne mit Klemmblock und Sanduhrschlinge.
1. SL 30m V-: Vom Klemmblock rechts über den geschwungenen Riss hinauf, kurze Wandstelle (H) und durch den Riss zu Stand in Nische.
2. SL 25m VI-/VI:  Zuerst gerade empor zu Haken, von dort rechts hinaus, dann gerade hinauf zu kl. Verschneidung, durch diese zu Stand in Nische.
3. SL 30m VI-: Vom Stand links durch kleine Verschneidung empor, leicht nach rechts zu Riss (H) und über diesen rechtshaltend zu Stand an Köpfel.
4. SL 40m VI: Über Rampe nach rechts (III) ca. 20 m, dann links in die Wand hinauf (Achtung nicht zu weit der Rampe folgen, am Ende Abseilstelle auf Köpfel, von der Abseilpiste) auf einen Vorsprung (H und SU), dann gerade steil empor und rechts zu Stand mit Haken.
5. SL 55m VI: Vom Stand gerade empor (VI, H), dann leicht links über kleinen Überhang auf Rampe und über diese
(V+) zu Stand auf Köpfel.
6. SL 55m V: Zuerst gerade empor, dann durch Risse und Verschneidung in Kamin und zu Stand an Köpfel.
7. SL 35m IV: Zuerst links, dann über breiten Riss zum Grat und nach links zum Stand am Pfeilerkopf.

Abseilpiste:
1. 40m: vom Pfeilerkopf in ein Becken, Stand an 2 Haken.
2. 40m: zu Köpfelstand von 5 SL.
3. 50m: wieder Stand an Köpfel unter großem Dach.
4. 60m: gerade hinunter, Stand an 2 Haken auf Band.
5. 60m: bis zum Einstieg abseilen.
Alternativ kann man natürlich auch weiter auf den Grat gehen (III) und von dort auf die Speckkarspitze. 
Material: 1 Satz Camelots und Keile, sowie Hammer und Haken. 60m Doppelseil.

Wandbild und Topo ist bei den Fotos angehängt! 


Sonntag, 27. August 2017

Sonnwenddachl (8 ) 7-/A0

Obwohl uns bewußt war, dass der Zustieg zur Haidachstellwand Ostwand per Bahn gemütlicher gewesen wäre, wählten wir den langen Aufstieg von Wiesing aus. So erreichte ich mit Wolfi erst nach zwei schweißtreibenden Stunden den Einstieg unserer Route. Diese bietet schöne Platten-und Risskletterei in bestem Rofankalk und ist auch eine der längsten Touren im Rofan. Spannend wurde es bei der Schlüsselstelle, hier erwartete uns ein fast waagrechtes Rissdach. (Sonnwenddachl) Schnell stellte sich heraus, daß hier nix mit einer freien Begehung (8 ?) geht u. 7-/A0 war auch nicht so easy. Wolfi war froh um unsere Friends, um dieses Dach zu bewältigen. Zum Thema "Das Wandbuch sucht ihresgleichen" Nachdem wir die Metallbüchse mühsam öffneten, fanden wir es mit Wasser gefüllt vor
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Samstag, 26. August 2017

Kl. Ochsenwand "Y-Riss" VI+

Gestern haben Mathi und ich wieder einmal den Kögeln einen Besuch abgestattet. Diesesmal stand der Y-Riss von Heinz Zak aus dem Jahre 1978 auf dem Programm. Von Eintragungen im Tourenbuch auf der Adolf-Pichler-Hütte wussten wir, dass es nur wenige Begehungen gibt und das es sich um eine schwierige Kletterei handelt.  Zuerst klettert man 2 SL die "Auckenthaler" hoch, dann über ein Band wechselt man nach rechts hinüber in eine Schlucht, wo der Y-Riss beginnt. Die Kletterei ist anhaltend schwierig und der Fels meistens brüchig. In der Route befinden sich nur 3 Holzkeile und ein Haken, von uns wurden 2 weitere geschlagen und belassen. Eine der wildesten Kögeltouren die wir bis jetzt gemacht haben und eine kühne Leistung der Erstbegeher. Im Anschluss sind wir noch über die neue Route "Bahnfrei" zum Gipfel der kl.Ochsenwand geklettert.
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Mittwoch, 16. August 2017

Gigalitz

Leider wurde aufgrund des labilen Wetters nichts aus unserer geplanten Westalpenfahrt.
Als Notprogramm statteten wir (Sepp und ich) dem Gigalitz im Floitental einen Besuch ab.

Dolomiten & Gr.Ochsenwand NO-Wand



Die letzten 4 Tage waren Matthi und ich unterwegs, so sind wir am Samstag dem schlechten Wetter entflohen und in die Dolomiten gefahren. Am Sella Joch haben wir uns eine Routenkombination am Ciavazes ausgesucht. Zuerst über die „Mini Ciavazes“ (IV) hinauf auf das Gamsband, um dort die „Vinatzer/Mark“ VI+ (rechte Vinatzer) zu klettern. Die Tour wird recht wenig begangen, was das Wandbuch aus dem Jahre 1967 belegt. Die Haken sind deshalb auch nichts besonderes, jedoch kann man die Route mit Cams super absichern und der Fels ist auch bestens.
Für den nächsten haben wir uns einen „Kracher“ ausgesucht. So ging es von der Capanna Alpina über die Scotoni Hütte hinauf zum wunderschön gelegenen Lagazuoisee und in kürze zum Einstieg der Cima Scotoni. Die „Ivano Dibona“ (VIII+ od.VI+ A2) führt im linken Wandteil über mehrere Dächer hinauf und verlangt viel Saft in den Oberarmen ;-) Dazwischen sind jedoch viele tolle Seillängen, welche in freier Kletterei überwunden werden. Hammer Tour durch die beeindruckende SW-Wand.
Etwas müde vom Vortag haben wir uns am Montag dann eine kürzere Tour am westl. Meisules Turm ausgesucht. Die „Triathlon“ (VI+) führt in eleganter Freikletterei an vielen Löchern hinauf, außer ein paar vereinzelten Zwischensicherungen, muss man die Tour selbst absichern.
Um nicht vom bombenfesten Dolomitenfels zu sehr verwöhnt zu werden, haben wir gestern den Kögeln noch einen Besuch abgestattet ;-) Dort sind wir von der AK-Scharte hinunter zur NO-Wand der gr. Ochsenwand, um dort den „HG-Trans-Weg“ (VI) zu klettern. Die Route befindet sind zwischen der „Kalten Kante“ und der „Direkten NO-Wand“ und hat bisher nur ca. 5 Begehungen bekommen. Coole Kletterei an überraschend gutem Fels. Auch die wenigen Haken sind recht gut, was Matthi mal getestet hat ;-) Im Anschluss hatten wir noch eine zünftige Hütten Gaudi und so ist es dann richtig spät geworden bis wir nach Hause gekommen sind und somit ein gelungener Abschluss von 4 tollen Klettertagen. 

Freitag, 11. August 2017

Georgien - Unterwegs zwischen Kaukasus und schwarzem Meer


….als Gott das Land an die Völker verteilte, verspäteten sich die Georgier. Doch die Fröhlichkeit und der Charme der Abgeordneten versöhnten den erzürnten Herrn, und sodann schenkte er ihnen den Flecken Erde das er eigentlich sich selbst vorbehalten hätte… (georgische Legende)

….dieses landschaftlich äußerst reizvolle kleine Land am Kaukasus wollten schon Araber, Perser, Seldschuken, Mongolen und Osmanen sowie schlussendlich die Sowjets für sich beanspruchen. Diese verschiedenen Einflüsse waren auf unserer Rundreise noch deutlich spür – und sehbar. Besonders beeindruckte uns, dass dieser europaorientierte Staat, nach Armenien das Christentum als Staatsreligion im 4en Jhd. anerkannte, es dort den höchst gelegenen ganzjährig bewohnten Ort Europas gibt, das die Weinbau Tradition in Georgien ihren Ursprung fand (der „Ghvino“ ist wirklich köstlich) der polyphone Männergesang mich wirklich faszinierte und wir unzählige UNSCO- Weltkultur -Erbe -Stätten, wie mittelalterliche Steindörfer mit trutzigen Wehrtürmen, in Augenschein nehmen konnten.
Bei den Wanderungen im großen Kaukasus faszinierte Bettina, David und mich diese weite, unberührte extrem fruchtbare Naturlandschaft. Bei strahlendem blauen Himmel juckte es mich kurz den Ushba, Schchara oder Kasbek in Angriff zu nehmen. Wie gesagt nur kurz, entspannt konnte ich diesen Anblick auch von „unten“ genießen. Unsere Reise führte uns in den entlegensten Orte Georgiens, dort wirkten diese arbeitssamen Menschen, die sicher unter oft harten Bedingungen lebten, sichtlich zufrieden. Zeit spielte offensichtlich eine untergeordnete Rolle. In Adishi (2100m) sagt ein Bauer zu David: „von November bis Ende April sind wir komplett von der Außenwelt abgeschnitten, aber hier ist unsere Heimat, nicht die Steppe Kachetiens“ (Aussiedelungsversuch der Sowjets 1985). Vieles noch könnte ich von dieser Reise erzählen……zu den Bildern

Donnerstag, 10. August 2017

Gipfelstürmernadel & Grubenkarspitze W-Wand "Rebitsch-Dressel"

Nachdem es am Sonntag doch recht anständig geregnet hatte, sind Matthi und ich am Montag über das Solsteinhaus zur Gipfelstürmernadel hinaufgewandert, in der Hoffnung, dass die freistehende Nadel bald abtrocknet. So war es dann auch und dem Klettervergnügen stand nichts mehr im Wege. Zuerst sind wir auf Herman Buhls Spuren über die steile Südkante, dann über den "Normalweg" (Westkante) und im Anschluss noch über die anspruchvolle Ostwand hinauf. Eigentlich wollten wir auch noch die N-Kante klettern, diese sieht jedoch äußerst unlohnend (brüchig) aus und Haken sahen wir auch keine, deshalb haben wir diese dann ausgelassen.
Am nächsten Tag ging es zeitig in der Früh hinaus in die Eng, diesesmal war auch noch Roli mit von der Partie. Die beeindruckende Westwand des Grubenkarpfeilers ist uns von der Falkenhütte aus schon oft ins Auge gestochen und deshalb wollten wir hier mal einen Durchstieg machen. Da es auch eine Tour von Hias Rebitsch gibt, war klar welche Route wir auswählen würden ;-)
Zuerst geht es recht einfach hinauf, bis im Mittelteil dann einige anspruchsvolle Längen daherkommen, oben raus geht es dann wieder überraschend leicht. Leider ist der Fels, im Vergleich zu den anderen Lali Touren, nicht besonders gut, trotzdem war es lässig die beeindruckende Wand zu durchsteigen. Laut Tourenbuch von der Falkenhütte gibt es nur wenige Wiederholungen der Route.
Nachdem die Hütte für 2 Jahre ihre Pforten schließt, haben wir nochmal dortgeschlafen und das ein oder andere Gläschen zu uns genommen ;-) Am nächsten Tag hat es in der Früh stark geregnet, weshalb wir nur mehr gemütlich zum Auto gewandert sind. Immer wieder ein tolles Abenteuer in diesen Wänden.
Fotos