born in tirol

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Dienstag, 23. Oktober 2018

Aktivurlaub auf Teneriffa


Auf Teneriffa noch ein paar schöne Sommertage genießen, das war der  Plan den wir uns für Anfang Oktober vorgenommen haben.
Am 6.Oktober starteten Susanne und ich von Memmingen aus Richtung Flughafen Teneriffa Süd. Auf der Südseite der Insel befinden sich die meisten Klettergebiete. Unser gemütliches Häuschen in Los Blanquitos auf 550m Seehöhe war der perfekte Ausgangspunkt für unsere Vorhaben – weit weg von den mit Beton zugepflasterten Touristenhochburgen. Von den 5 Klettergebieten (La Martela, El Rio, Arico, Tamadaya und Cañadas) die wir uns angeschaut haben, ist sicher das Gebiet   »Cañada del Capricho« am Fuße des Teides besonders hervorzuheben. Das Gebiet liegt auf ca. 2000m und unterteilt sich in 10 Sektoren. Man fühlt sich hier wie in einer anderen Welt. Eingebettet in einer Kraterlandschaft erhebt sich das orang, rot leuchtende Basaltgestein aus der erstarrten Lava.
Ein Höhepunkt unseres Urlaubes war die Besteigung des 3718m hohen  Pico del Teide.
Bei Traumwetter starteten wir gegen Mittag vom Parkplatz aus Richtung Gipfel.
Die Tour beginnt mit einem sanften Anstieg durch eine wüstenähnliche Landschaft, schlängelt sich durch bis zu über 5m hohe „Lavaeier“ auch Huevos genannt und mündet in einen Steig, der steil durch erstarrte Lavamassen auf den dampfenden Gipfelkrater führt. Knapp 20km und ca. 1500Hm gilt es abzuspulen.
Viele Gipfelaspiranten machen es sich leichter und fahren mit der Seilbahn bis auf 3500m. Die letzten Höhenmeter, oft sich übergebend (man riecht es) kämpfen sie sich auf den Gipfel. Na ja, ob das Glücksgefühl am Gipfel das gleiche ist sei dahingestellt!
Leider gibt es auf der Südseite der Insel nur mehr sehr wenige altertümlich erhaltene Dörfer. Masca ist eines davon, und liegt im Teno Naturpark. Momentan ist die Begehung der Mascaschlucht auf unbegrenzte Zeit nicht möglich. Trotzdem haben wir den Flair des Bergdorfes und den amüsanten Plausch mit zwei Einheimischen (Gracias de nuevo por el café y el vino) sehr genossen.
Nach 10 Tagen hieß es wieder: ab in die Heimat, um dort auch noch ein paar schöne Sommer a Herbsttage zu genießen 😉.
Bilder 

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