Vergangenes Wochenende wollten Mathi und ich wieder einmal eine einsame Tour machen, dazu hatte Mathi auch gleich einen passenden Vorschlag, eine Tour im Pinnistal.
Dort findet man viele lohnende Routen, die meinst von Andi Orgler mit verschiedenen Partner erstbegangen wurden. Kurz vor dem letzten Aufschwung zur Innsbrucker Hütte, steht auf der linken Seite die Kalkwand, welche unser Ziel für diesen Tag war.
Zu uns gesellte sich noch Arthur spontan dazu, der gerade vom Bergführer Kurs
retour kam. So ging es per Ebike hinauf zum letzten Boden vor der Innsbrucker
Hütte, von wo aus wir die mächtige Wand bestaunen konnten und uns einen
Überblick verschafften. Die Wahl fiel dann auf schwierigste Route in der Wand,
den „Mitteldurchstieg“, der von den Erstbegehren mit VII- bewertet wurde. Die
erste Seillänge ist gleich die Schwierigste und somit die Eintrittskarte zur
Tour, welche Arthur souverän meisterte. In der Route ist viel Eigeninitiative
gefragt, denn Haken sucht man vergebens. Vielfach klettert man an schwarzem,
festem Fels, einige brüchige Passagen müssen jedoch auch überwunden werden. Der
Abstieg ist recht kurz und bequem und somit ist man wieder schnell beim
Ausgangspunkt retour. Die bärige Tour ließen wir dann auf der Karalm bei guten
Essen und dem ein oder anderen Bier noch ausklingen.







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