Die Touren an der Nordwand des kleines Lafatschers führen im Vergleich zur berühmten Verschneidung ein Schattendasein. Da wir fast alle der alten Alpintouren bereits kennen, führte es uns dieses mal noch zum ausständigen NW-Pfeiler.
Dieser wurde von den zwei Gebietskennern Sepp Jöchler und Muggo Messner 1982 erstbegangen. Wer die beiden kennt weiß, dass bei ihren Touren bei der Schwierigkeit immer tiefgestapelt wurde, so waren Tom, Christian und ich auf eine anständige Alpintour eingestellt. Zum Einstieg gelangt man am besten, indem man zuerst Richtung Lafatscherverschneidung geht, dann weiter in das Kohlerkar, dort auf die Scharte bei den Gschnierköpfen steigt und von dort zum Einstieg absteigt (1,15h von der Alm). Wir sind mit der Beschreibung aus dem AV-Führer geklettert, diese hat super gepasst. Die Tour hat eine Wandhöhe von 600m und bietet durchwegs festen Fels. Ab und zu findet man auch einen Haken der Erstbegeher vor, meist ist jedoch kühne Freikletterei und Eigeninitiative bei der Absicherung gefordert. Am Ende klettert man dann seilfrei hinauf in eine Scharte (westlich vom Lafatscher Roßkopf) von der man dann durch eine Rinne direkt zum Lafatscher Joch absteigen kann. In Summe eine super, einsame Alpintour..jpg)











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