born in tirol

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Montag, 26. September 2016

Pantherkopf "Phyps"

Am Donnerstag bin ich mit Alex übers Puitental hinauf zum Pantherkopf. Unser Ziel, die Route Phyps. Gleich wie bei der benachbarten Route "Zwischenhoch" ist der Fels auch hier gewaltig.
Die Tour ist zwar gebohrt, aber zu viele Haken stecken auch nicht. Zur zusätzlichen Absicherung noch einen Satz Camalots. Die beiden 8er Längen sind nicht geschenkt :-)!
Mit 5 Seillängen ist die Tour nicht gerade lang, aber für einen schönen Herbsttag wenn man ein bisschen ausschlafen will, ideal ;-)!

Sonntag, 25. September 2016

Herzschlag der Leidenschaft 8+

Für Samstag brauchte ich nicht lange, um Wolfi zu motivieren, auch bei ihm stand diese imposante Tour auf der Wunschliste. Für 1100 m Wandhöhe und 32 Seillängen ist das Zeitfenster jetzt im Herbst schon etwas knapper, so standen wir zeitig beim Einstieg, vom Parkplatz aus in zehn Minuten erreichbar. Bei der Länge dieser Tour, immerhin 1700 m Kletterlänge, bedarf es einer gewissen Leidenschaft für`s Klettern, die wohl auch die Erstbegeher Nothdurfter aufgebracht haben. Für erhöhten Herzschlag wird viel geboten. Besonders im oberen Teil gibt es einige ausgesetzte Quergänge und immer wieder knackige Kletterstellen. Jedenfalls dankten es unsere schmerzgeplagten Zehen nach gut 10 Stunden aus den Kletterschuhen zu kommen. Für mich lief`s ganz gut, schließlich gelangen mir beide 8er Längen On Sight. Den herrlichen Ausblick am Gipfel genoss wohl auch der Steinbock, der wie wir, die letzten Sonnenstrahlen auf sich einwirken ließ.
Fotos

Montag, 19. September 2016

22.MTB Rennen Thaurer Alm

Am Samstag war es wieder so weit... Termin des legendären MTB Rennen auf die Thaurer Alm.

Samstag, 17. September 2016

Gr. Laserzwand "Direkte Nordwand"



Der goldene Herbst scheint ja eine kleine Pause einzulegen, deshalb wollte ich das letzte schöne Wetter noch ausnutzen und eine schattige Nordwand besuchen. Da ich noch nie in den Lienzer Dolomiten geklettert bin, war die Laserz N-Wand ein ideales Ziel und mit einem Local Hero an meiner Seite sollte dies auch machbar sein ;-)
Von der Dolomitenhütte geht es in einer guten Stunde hinauf zum Einstieg. Der untere Teil ist normalerweise gerne nass, doch wir fanden ideale Bedingungen vor, da alles trocken war. So konnten wir die Kletterei richtig genießen, denn eine schöne SL folgt der nächsten. Vom Gipfel geht es hinunter zur wunderschön gelegenen Karlsbadner Hütte und von dort zurück zum Ausgangspunkt. Sicher eine der gemütlichsten Pausetouren :-)

Freitag, 16. September 2016

pflück dir ein Edelweiss .....

.....diese bekannte Bierwerbung ist ja eher nicht nach meinem Geschmack (bevorzuge andere bajuwarische Marken) dafür wurde aber durch die Route "Edelweiss" in der "Floite" mein Gusto auf Klettern gestillt! Mit Nops von der Bergsteigerriege konnten wir die 11e Begehung  ins Wandbuch eintragen, um uns dann den lukullischen Genüssen auf der Tristenbachalm hinzugeben! Fotos

Laliderer Falk



Da die Wetterprognose Anlass zur Vermutung gab, dass es sich um den für längere Zeit letzten brauchbaren Nordwandtag handeln könnte, plünderten wir (Jager und Autor) unsere Zeitausgleichskonten. Zeitig starteten wir in das Risstal, und wie wir bald feststellen mussten taten wir gut daran auf der Hut vor suizidärem Rotwild zu sein, das hier ungeniert und ohne drei S Blick die Straße quert.
Schon beim Zustieg zur Laliderer Falk Nordwand war ersichtlich, dass sich die Wand in trockenem Zustand mit Seltenheitswert befindet. Die Kletterei in der „Pforte ins Elysium“ kann getrost als faszinierend bezeichnet werden. Fast durchwegs fester Fels und (O-Ton der Erstbegeher) solide Absicherung erwarten die Wiederholer. Dabei sind etliche anspruchsvolle Stellen, häufig in plattigem Gelände, zwingend zu klettern. Alles in allem eine weitere Kletterperle des Erschließerteams um Ralf Sussmann, wobei anzumerken ist, dass die „Pforte ins Elysium“ ernsteren Charakters ist als die benachbarte „im Reich des Ungenannten“.
Das Hautkrebsrisiko kann im Falkenkar getrost vernachlässigt  werden, dafür kommt die Vitamin D Produktion nicht so richtig in Gang, aber an der Knochendichte lässt sich ja beim TAB in der Gaberl Alm (perfekte Sicht von der Terrasse auf das gesamte Falkenkar) arbeiten.

Dienstag, 13. September 2016

Dolomiten & Rofan


Nachdem es schon einige Zeit her war, dass Roli und ich gemeinsam was geklettert sind, wollten wir die letzte Ferienwoche ausnutzen und den Dolomiten einen Besuch abstatten. Der „Franzosenpfeiler“ (VI) auf den Crozzon di Brenta stand schon lange auf unserer Wunschliste und da das Wetter auch optimal vorhergesagt war wollten wir dies auch dementsprechend ausnutzen. Nach einem gemütlichen Abend auf der Brentei Hütte starteten wir um 6 Uhr los. Zuerst ging es seilfrei hinauf, bis wir unter der ersten Schlüssellänge standen. Hier musste man gleich anständig zupacken, was mit dem Restalkohol im Blut gar nicht so einfach war ;-) Nach Überwindung der zwei 6er Längen folgt Klettergenuss pur bis zum Ausstieg, in großgriffigem, steilen Dolomitenfels. Echt a super Tour!! Vom Ausstieg sind wir zuerst über die Nordkante, dann über die Westwand abgeseilt. Die überhängende Abseilerei über die W-Wand war nochmal ziemlich spannend, da man sich nur an Sanduhren hinunterlässt. Nach 12 Stunden waren wir dann wieder retour beim Auto. Im Val di Sole haben wir dann eine gemütliche Pension gefunden und am nächsten Tag ging es weiter zur Marmolada. Unser Ziel war die „Vinatzer-Messner“. Beim ersten Tageslicht standen wir bereits beim Einstieg der Tour, da wir nämlich die letzte Bahn erreichen wollten. So hieß es an diesem Tag richtig Vollgas zu geben, denn immerhin warteten 33 Seillängen auf uns. Die „Vinatzer“ ist eine klassische Kletterei, durch Risse, Verschneidungen und Kamine und hat einige anspruchsvolle Seillängen. Wir kamen jedoch gut voran und nach 4 Stunden lagen die 18 SL der Vinatzer bereits hinter uns. Vom großen Band in der Wandmitte führt die Messner dann über den Plattenpanzer zum Ausstieg. Hier ist ein guter Spürsinn gefragt, da es einige Verhauermöglichkeiten gibt. Die Schlüssellänge (VII) ist die legendäre Lochplatte, wo man richtig schneidig hinaufsteigen muss, da es nur 2 Haken gibt. Doch auch dieses Hindernis war zügig überwunden und so standen wir nach 8.20h am Gipfel des Punta Rocca. Ebenfalls eine Hammertour in bestem Fels. So konnten wir im Anschluss gemütlich zur Bahn spazieren und mit dieser zu unserem Ausgangspunkt zurückkehren.

Nach einem Rasttag am Samstag, haben wir am Sonntag noch einen Abstecher ins Rofan gemacht. Dieses Mal war auch Mathi mit von der Partie. Der Name der Tour war auch für uns passend „3 Höllenhunde am Weg zum Himmel“ und führt durch die Seekarlspitze Nordwand. Nette Kletterei im 7 Grad, die mit BH und NH abgesichert ist. Das Topo findet man auf bersteigen.com, jedoch ist die Tour nicht so lohnend wie sie dort angepriesen wird. Trotzdem war es ein gelungener Abschluss von einer tollen Woche. 
Fotos

Montag, 12. September 2016

Nochmals Kalkkögel

Um ein massives Informationsdefizit abzubauen, fuhr ich mit Christian (Jager) in die in letzter Zeit hier häufig zitierten KK.
Zum Frühstück (naja, wurde dann eher ein Brunch) gönnten wir uns den "Freigeist" an der kleinen Ochsenwand. Ebendort gabs als Mittagshäppchen die "Friends for life", inkl. netter Überraschung auf dem Ausstiegsband. Und zum Dinner wurde uns der würzige "Dohlenflirt" am Nadelsockel serviert.

Alle drei Routen zählen zu Recht zu den KK Touren mit festerem Gestein, wenngleich wir im Freigeist doch den einen oder anderen losen Brocken entdecken konnten (von irgendwo muss ja der Schotter amWandfuss angeliefert werden).

Gut getimed schlüpften wir drei Minuten vor dem Wolkenbruch in die Adolf Pichler Hütte.

FOTOS

Sonntag, 11. September 2016

Kalkkögel "Auckenthalerweg"


Zigarettenrauch zieht an meiner Nase vorbei...  Das Zeichen, dass sich Erwin am Stand unter mir eine Hobby genehmigt – Erwin live so wie wir ihn kennen. Der „Auckenthalerweg“ an der kleinen Ochsenwand in den Kalkkögeln stand gestern für Erwin und mich auf dem Programm.

Montag, 5. September 2016

Kalkkögel "Dohlenflirt"

Am Samstag waren  Martin und ich in den Kalkkögeln unterwegs. Von der Tour „Dohlenflirt“ haben wir schon viel positives gehört.

Meisules "Via Franz" & Reps "Single Trail"

Letzten Mittwoch gings mit Andi Richtung Grödner Joch, zum Meisules!! Die Tour, Via Franz. Bis jetzt hab ich nur gutes über diese Tour gehört, und ich kann ebenfalls nur gutes darüber berichten.

Sonntag, 4. September 2016

Wetterstein & Dolomiten

Diese Woche wollten Arthur und ich wieder einmal ein paar "Pause-Touren" sammeln und so führte uns unsere erste Tour ins Oberreintal zum unteren Schüsselkarturm. Die "Schober" (VI+), soll lt. Führer, eine der schönsten Touren in diesem Schwierigkeitsgrad im Wetterstein sein, also eine sehr vielversprechende Route. So sind wir zuerst mit dem Rad, dann zu Fuß zum Einstieg. Der Führer hat nicht zu viel versprochen, Genußkletterei vom Feinsten, in steilem gutgriffigen Fels.
Da wir beide noch nie eine Tour am Heiligkreuzkofel geklettert sind, wollten wir das endlich mal ändern und sind Freitag ins Gadertal gefahren. Unser Ziel war der "Mittelpfeiler" (VII) der von Reinhold und Günther Messner erstbegangen wurde. Zugestiegen sind wir über die "Mayerlverschneidung" (VI+), dann über das lange Band hinüber zum Mittelpfeiler. Dort wartet a schneidige Kletterei auf die Begeher. Interessant wäre noch, wie der liebe Reinhold mit seinen schweren Bergschuhen diese Platte geklettert ist??? Wie die meisten, sind auch wir die "Mariacher-Variante" geklettert. Echt eine tolle Routenkombination und eine super Alpintour.
Weil wir gerade in der Gegend waren und es am Cima Scotoni auch eine Pause-Tour gibt, sind wir am nächsten Tag dort noch die "Lacedelli" (VIII od. VI A0) geklettert. Die SW-Wand ist eine richitg breite, steile Dolomiten Mauer. Zuerst sind wir über den Vorbau seilfrei hinauf, dann geht es mit der Schlüsselseillänge gleich richtig zur Sache. Im Anschluss folgt tolle Freikletterei hinauf bis zum 2.Band. Da der oberste Teil nicht mehr lohnend ist, sind wir vom 2.Band aus abgestiegen.
Waren wieder drei lohnende Pause-Touren, bei traumhaftem Wetter.
Fotos

Mittwoch, 31. August 2016

Kletterausflug Lamsenjochhütte

Unserer heuriger Kletterausflug führte uns in das Gebiet
der Lamsenjochhütte. Das Wetter passte perfekt und so starteten 5 Mann der Bande am
Samstag in der Früh Richtung Hütte.

Dienstag, 30. August 2016

Alpawand "Wassersymphonie" & Oberreintaldom "Gonda"

Nach unserem Grönland Trip (Bericht folgt), war es wieder mal an der Zeit heimischen Kalk unter den Fingern zu spüren.
Also ging es letzten Donnerstag mit Dani zur Alpawand. Laut Führer und Internet soll in der imposanten Wand fast jede Tour eine Perle sein. Wir entschieden uns für die Wassersymphonie.
Wie der Name schon sagt, geht es fast durchgehend durch Wasserzerfressenen Fels hinauf. Ziemlich anhaltend geht es meist im 7ten Grad dahin.
Zur Zeit ist die Wand fast komplett trocken. Zwei kurze Stellen waren bei uns nass.
Insgesamt eine echt schöne Tour in besten Fels mit bester Absicherung, und mit 15 Seillängen auch nicht zu kurz.
Irgendwo habe ich gelesen "eine der besten Touren der Ostalpen". Meiner Meinung dann doch ein bisschen übertrieben ;-)!!

Am Freitag sind Dani und ich dann ins Oberreintal, zur Gonda Verschneidung. Eine Pause Tour die mir noch gefehlt hat.

Montag, 29. August 2016

Grandes Jorasses "Walkerpfeiler" & Aig. de Blaitiere "Engländerweg"

Vergangene Woche haben Mathi, Arthur und ich das schöne Wetter ausgenutzt und Chamonix einen Besuch abgestattet. Da der Walkerpfeiler auf unserer Wunschliste ganz oben steht, wollten wir diesen endlich abhaken.
Am ersten Tag sind wir mit der Montenversbahn hinaufgefahren und von dort über den Gletscher in knapp 5h zum Einstieg der Tour gewandert. Wir kamen recht gut voran und nach 15 SL bezogen wir unseren Biwakplatz und genossen den wunderschönen Sonnenuntergang. Nach einem gemütlichem Frühstück, ging es in den grauen Platten gleich wieder richtig zur Sache. Im oberen Wandteil haben wir dann die Kletterpatschen gegen die Bergschuhe und Steigeisen getauscht. Im roten Kamin hatte ich eine kurze Schrecksekunde, da eine alte Standschlinge gerissen ist, bin ich ein paar Meter in den Kamin hinunter gestürzt, jedoch hatte ich Glück im Unglück, denn mir ist nichts passiert. Am frühen Abend erreichten wir dann den Gipfel der Grandes Jorasses. Nun mussten wir "nur" noch den Abstieg auf die Boccalatte-Hütte (immerhin auch 4h) hinter uns bringen, bevor wir dort gemütlich ein Bier zwitschern konnten. Am nächsten Tag wollten wir von Courmayeur aus mit dem Bus nach Chamonix fahren, was jedoch ohne Pass gar nicht so einfach war (Danke liebe EU). Irgendwie fanden wir dann doch eine Lösung und so konnten wir den Abend in Chamonix genießen.
Da das Wetter weiterhin noch wunderschön war, sind wir am nächsten Tag mit der Aig. du Midi Bahn bis zur Mittelstation hinaufgefahren und von dort zur Westwand der Aig. de Blaitiere gewandert. Dort zieht im rechten Wandteil der "Engländerweg" nach oben. Bekannt wurde die Tour durch den "Brownriss" (6c+), der früher mittels Holzkeilen überwunden wurde, jetzt sollte man große Cams dabei haben oder ein starker Risskletterer sein. Die unteren SL sind echt lohnend, im oberen Wandteil hat es mehrere Felsstürze gegeben, somit nimmt leider auch die Felsqualität ab. Auch beim Abseilen hat es uns noch gefuxt und das Seil hat sich 2mal verhängt. Wir hatten jedoch Glück und haben noch die letzte Bahn ins Tal erreicht. Somit ging eine super Woche zu Ende und mit dem Walkerpfeiler im Sack ist die 7-stündige Heimreise auch nicht so schlimm ;-)
Fotos

Dienstag, 16. August 2016

Täschhorn Lagginhorn

Am Freitag fuhren Sepp, Christian Jager und ich zeitig in der Früh Richtung Täsch. In der Ortschaft angekommen, geht es noch auf der schmalen Bergstrasse nach Ottafe.

Mittwoch, 10. August 2016

Cabo Verde .....ein reiches Land....

Bilder "Kommst du mit zum bouldern oder bisst du schon platt", quatscht mich Mustafa in astreinen hochdeutsch an, als wir gerade mit Teo (unserem Guide) auf den Pico de Fogo (2829 m) mit einem Cerveza "Strela" genüsslich anstießen. Musta ein türkischstämmiger deutscher Ingenieur, der nach einem Klettertrip "around the world" auf Fogo einer Bilderbuchvulkaninsel des kleinen Atlantikstaates Cabo Verde hängengeblieben ist, hat wohl neben den über 1000 Bouldern und ca. 80 Sportkletterrouten, die umwerfend eindringliche Musik und die unzerstörbar gute Laune der Kapverdianer kennen und lieben gelernt. Trotz der massiven Zerstörung durch den Lavafluss des speienden Pico Pequeno Ende 2014, der die Hälfte des fruchtbaren Vulkanbodens und Großteils der Häuser der Cha das Caldeiras vernichtet hat, sind Musta, Bauern, Guides und andere Bewohner wieder zurückgekehrt. Vielleicht ist genau deshalb der Flair des Ortes mit nichts zu vergleichen, man spürt regelrecht den Herzschlag der Mutter Erde......
ah ja....was ich eigentlich sagen wollte.... Cabo Verde ist ein reiches Land.... reich an beeindruckender Landschaft, an transkolonialer Geschichte, an faszinierender Musik und ansteckender Toleranz der Kapverdianer die Bettina, David und ich auf unser 3 wöchigen Rundreise kennenlernen durften.....Bilder

Dienstag, 9. August 2016

Gebhardtweg IV+

Mitn Sepp bei Sonnenschein in den Kalkkögel entspannt auf den Steingrubenkogel klettern...
Diesen Plan setzten wir am Montag die längste Zeit in die Tat um, bevor die Entspannung beim Ausstieg kurzzeitig zur Anspannung wurde.
Dort erwartete uns der berühmte Spreizschritt - Dieser ist kaum zu sichern, über einen Meter breit und unter den Füßen pfeift es 25 Meter in die Tiefe.
Ich wählte die Variante "Sprung" und Sepp zog abklettern und  "Spreizen" vor - im Anschluss muss man noch eine schmales Felsband ungesichert bis zum RAC-Turm queren und so bekam diese eigentlich entspannte Genusstour doch noch seinen alpinen Kalkkögel-Anstrich

BILDER

Montag, 8. August 2016

Heiligkreuzkofel,Mayerlversch 6+.- Mittelpfeiler 7; Salamiturm, Comici 6+; Tofana "Pilastro", Constantini-Apollonio 7+

Rückblick zur letzten Woche....


Da der Wetterbericht für Mittwoch und Donnerstag gut angesagt war, entschloss ich mich für einen Kurzurlaub. Nach schnellem Telefonat, stand der Partner auch schon fest. Da Roli ja ein begeisterter Pausentourensammler ist, seine 76ste!!!, war eine Tour bald gefunden. Heiligkreuzkofel....Mayerlversch. und Mittelpfeiler. Was gibt es zu diesen Linien zu sagen...Die Mayerlverschneidung bietet tolle Kletterei, wobei das Gestein nicht ganz fest ist ;) und die noch vorhandenen Haken und Holzkeile auch nicht mehr das zu 100% erfüllen was sie sollten. Man kann aber alles gut mit mittl. Friends absichern. Bei der Messnerführe am Mittelpfeiler wird die Felsqualität nach oben hin immer besser und bietet schöne Kletterei an Platten, Rissen und Verschneidungen.
Als Pausensammler muss diese Tour gemacht werden, obwohl wir der Meinung sind, sie nicht mehr zu wiederholen....


Donnerstag sollte mal eine Genusstour her... So kletterten Josef und ich die Comici am Salamiturm. Supper Kletterei an festem Fels, und mit dem schönen Zu - und Abstieg ein tolles Gesamterlebnis...


Es sollte nicht die letzte Dolomitentour dieser Woche sein. Die Pilastro an der Tofana stand am Programm. Die wohl berühmteste Tour der Cortineser Dolomiten bietet super Kletterei von unten bis oben, die gemacht werden muss. Flo und ich waren begeistert...
Ich widme diese Tour meinem leider verunglücktem Seilpartner David, da sie immer an unserer gemeinsamen Liste stand...


Fotos Comici
Fotos Heiligkreuzkofel
Fotos Pilastro

Mittwoch, 3. August 2016

Canadian Rock

Kanada ist ein weites Land. Dabei bezieht sich der Terminus Weite nicht alleine auf die Landschaft, sondern zum Beispiel auch auf den Hubraum der Fahrzeugmotoren, die Länge der Eisenbahnzüge, die Packungsgrößen im Supermarkt und die Herzlichkeit der Bewohner.

Wie hungrige Prädatoren umkreisten wir (Tom Rudig, Sonne, Wolfgang, Christian) unsere Beute, die Bugaboos, denn die Wetterprognose verhieß keine längere Schönwetterphase. Und so vergnügten wir uns zunächst an den Felsen im Heart Creek, in den Skaha Bluffs und an der Waterline bei Castlegar.
Nach abenteuerlicher Anfahrt (zum Glück hatte der Mietwagen kein Navi und somit auch keine GPS Ortung - der Vermieter hätte uns sonst wohl gekündigt) kletterten wir die formschöne Südkante des Gimli. Zurück in Lauerposition für die Bugaboos mieteten wir uns in Canmore ein. Canmore ist der ideale Ausgangspunkt für eine Vielzahl auch längerer Kletterfahrten. Zudem besteht die freie Wahl für Touren mit Absicherung und Tradrouten. Wir kletterten in den Kalkwänden am "East End of Rundle" und am Ha Ling Peak.
Und zu guter Letzt hat es dann doch noch für einen Kurzbesuch in den Bugaboos gereicht. Im Gebiet um die nach ihm benannte Hütte hat der aus Österreich ausgewanderte Konrad Kain zahlreiche Gipfel erstbestiegen. Die Granitgipfel der Bugaboos ragen wie Nunatakker aus den Gletscherbecken auf, wobei die Wände allesamt durch markante Risssysteme bestechen, und die Tradrouten den Kletterer in Bezug auf Absicherung, Standplatzbau und Routenfindung ordentlich fordern. Während wir die Bewertungen im kanadischen Kalk nachvollziehen konnten, gaben uns Bewertung und Orientierung in den Granitrouten zum Teil ordentliche Rätsel auf. Nach Touren an Bugaboo Spire, Pigeon Spire und Crescent Spire waren die Finger abgeklettert, die Muskeln müde und die Lebensmittel aufgebraucht, und es war an der Zeit sich den landschaftlichen Schönheiten und Produkten (Canadian Beer) zu widmen.


Bilder

Dienstag, 2. August 2016

Gr.Zinne -"Comici 7", Preußturm-"Cassin 7-"

Dieses Wochenende haben Tobi und ich mal wieder die Drei Zinnen besucht.


Am Freitag sollte mal endlich eine schon lang begehrte Tour abgehakt werden...
Die Comici stand am Programm. Vieles braucht man von dieser Tour nicht schreiben, da sicher jeder Kletterer sich schon mal Gedanken über diese Linie  gemacht hat....
Es ist eine super Kletterei von unten bis oben, die man gemacht haben soll...
An diesem Tag, waren noch 3 andere Seilschaften mit von der Partie, was ein schnelles vorankommen zu ließ.


Das Wetter war am Samstag nicht gerade so großartig angesagt und deshalb haben wir uns mit der Cassin am Preußturm beschäftigt. Da vom Tobi die Freundin voll motiviert von Innsbruck dazu kam, kletterten wir zu dritt und somit durfte ich die ganze Tour vor steigen :)
War sehr begeistert, da auch diese Tour sehr konstant nach oben führt. In den Schlüssellängen stecken einige, nicht ganz vertrauensbedürftige Haken, die man auch einige Meter überklettern muss..






Fotos Comici
Fotos Cassin

Montag, 1. August 2016

Mauksp. Westw. Buhl

Am Samstag mit Jager Christian den einigermaßen stabilen Tag im Kaiser genutzt. Auf Grund der feuchten Wetterlage der vergangenen Tage war gleich am Einstieg klar dass die Kamine im unteren Teil eine ziemlich feuchte Angelegenheit werden, so wars dann auch - im 2.Teil der Schlüsselseillänge wie Schmierseife (so war Christian zu mindest auch a bisl gefordert), nach oben hin wurde es dann immer besser. Eindrucksvoller aber Problemloser Quergang vor den Ausstiegslängen war echt lässig. Beim Abstieg dann eh schon wieder gewittrig.Bilder

Dienstag, 26. Juli 2016

"Karlspitzpfeiler SO-Kante 7-"

Der Karlspitzpfeiler war schon lange ein Ziel von mir. Nachdem das Wetter unbeständig vorausgesagt war, haben Josef und ich uns am Samstag für diese Tour im Kaiser entschieden.
Nach der ersten etwas grasigen Länge, führt die Tour in 4 schönen Seillängen steil nach oben. Spannend war die Schlüsselseillänge und der ständig einziehende Nebel....;)
Nach dreimaligen abseilen waren wir wieder am Wandfuß und in Kürze bei der Hütte beim wohlverdientem Bier.


Mittwoch vorher haben wir das schöne Wetter genützt und nach der Arbeit den Mannig-Acherkogel NO-Grat überschritten...


Fotos

"Ironmaus 7+"





Nomen est Omen: Es ging in der ersten Seillänge gleich mit 7+ knackig los. Die Tour führt durch besten Fels und ist gut mit Bohrhaken abgesichert. Mein Highlight der Tour war, die vorletzte SL (6+) - ca. 35m Senkrecht mit großen Löchern...
Alles in allem eine fantastische Tour die mal gemacht werden muss


geklettert: Fr.22.7. mit Tobi in der Waidringer Steinplatte




Fotos

Mittwoch, 13. Juli 2016

Fiechtl-Weinberger(7-)

Am vergangenen Freitag bin ich mit Josef zur Griesener Alm gefahren und von dort über die Steinerne Rinne zur Predigtstuhl-Westwand gewandert. Unser Ziel war es diesmal, die "Fiechtl-Weinberger". Den original Zustieg (2-3) zu dieser Tour sind wir umgangen, indem wir die ersten zwei Seillängen der Tour "Phanton" (6+) kletterten. Alles in Allem eine tolle Genusstour in Bomben-Kaiserfels. Den Übergang zum Mittelgipfel und a.nschließenden Abstieg über den Botzongkamin (abseilen) wählten wir über das "Oppelband"

Fotos

Sonntag, 10. Juli 2016

Speckkar N-Wand "Kuen-Obermüller" VI-

Eigentlich wollte ich vor meinem Urlaub der Laliderer noch einen Besuch abstatten. Leider meinte es aber der Wetter Gott am Samstag nicht gerade gut mit uns und so war wieder einmal der Haller Anger das "Ausweichziel" für uns. Dort angekommen, gab es gleich mal einen morgendlichen Schauer, also hieß es erst mal abwarten und sich die Zeit mit Cafe trinken und Karten spielen vertreiben. Im Laufe des Vormittags besserte sich das Wetter dann doch. Tom und ich marschierten Richtung Überschalljoch und weiter zum Einstieg, Mathi und Dani waren auch mit von der Partie, sie kletterten den "Eiertanz" und den"Jungmannschafts Riss" am NW-Eck.
Die "Kuen-Obermüller" wird im Kletterführer "Klettern in den nördlichen Kalkalpen" als eine der schönsten des Karwendels in diesem Schwierigkeitsgrad bezeichnet, das kann ich nur bestätigen. Tolle Linie in super Fels, ab und zu steckt ein Haken, den Rest kann man mit Cams und Keilen gut selber absichern, auch für die Stände ist man meistens selbst zuständig. Alpines Genußklettern pur. Wir kamen zügig voran und bereits nach 3,5h haben wir die Hauptschwierigkeiten hinter uns gebracht. Von dort steigt man in 45 min noch zum Gipfel der Speckkarspitze empor. Im Anschluss ließen wir den Tag noch auf der Haller Anger Alm ausklingen. Wie immer ein toller Tag, in einem der schönsten Plätze des Karwendels.
Fotos

REPS Nordwand 7+

Eigentlich lud das Wetter heute mehr zum Klettern ein, aber beide hatten wir nur Samstags Zeit, so hatten Wolfi und ich doch Zweifel an unserem Klettervorhaben, als es in Scharnitz noch regnete.
In der Hoffnung auf Besserung starteten wir per Rad ins Hinterautal. Ziel war die beeindruckende    Reps Nordwand, die sich zum Glück trocken zeigte. Im linken Teil gibt es seit August 2013 eine Neutour von Stöhr/Scherer, leider ohne Namen, die in 7 SL durch die Wand führt. Nach leichtem Beginn folgten drei ansprechende Seillängen im 7. Grad, wobei uns die steil abdrängende Verschneidung 7+ ziemlich forderte! Nach weiteren zwei genußvollen Längen in bestem Fels, ging`s  ans luftige Abseilen und als Zuckerl durfte ich die zweite 7er Länge nochmal klettern, da wir beim abziehenden Seil den Knoten nicht gelöst hatten. Kurze Unaufmerksamkeit, gut ausgegangen.
Topo unter www.kletterzentrum-tivoli.at / Alpinrouten
Fotos  


Oltre la Porta

Es könnte ja der Verdacht aufkeimen, wir hätten unsere Jugendliebe zum Grödner Joch wieder erwärmt. Dabei sind wir nur vor der Wetterdepression in den Süden geflüchtet, und haben dem Brunecker Turm einen Besuch abgestattet. Der frühe Start hat uns vor der germanischen Ferieninvasion bewahrt, und so standen wir in Pole Position am Einstieg. Die Kletterei in der "Oltre la Porta" darf getrost als excellent bezeichnet werden, nur mit der Absicherung muss man sich erst etwas anfreunden. Der erste Haken hängt des öfteren geschmacklos hoch, dafür ist dann überall dort wo der Adrenalinspiegel gegen maximal steigt auch ein Sicherungspunkt anzutreffen. Kleiner Tipp für Wiederholer: an den drei Schlüsselpassagen etwas links halten (schon fast ein politisches Statement).

Da unsere Geschmacksnerven beim letzten Besuch in der Pisciaduhütte beleidigt wurden, ließen wir die Hütte links (schon wieder!) liegen und schlängelten uns zwischen den absteigenden Ferratisti zurück zum Einstieg.

Christian (mit Hausnamen) und Christian (ohne).


FOTOS

Dienstag, 5. Juli 2016

Schüsselkar; Wolke 7

Letztes Wochenende sind Tobi und ich, das erste mal diese Saison, ins Schüsselkar gegangen. Unser Ziel war es,die "Wolke 7". Da wir von dieser Tour nur Gutes hörten, mussten wir Die unbedingt mal machen. Die Linie war,bis auf wenigen Stellen, trocken. Es ist eine super kletterei, die durchgehend den 7. Schwierigkeitsgrad fordert und sehr gut mit Bohrhaken abgesichert ist. Nach 4 maligen abseilen über der Tour und schnellem Abstieg zur Wettersteinhütte, haben wir den super Tag mit einem Bierchen ausklingen lassen...:)




 Fotos

Montag, 4. Juli 2016

Thaller-Stumhofer

Letzten Freitag (22.6) waren Tom und ich wieder mal im Kaiser unterwegs. Da es an diesem Tag sehr heiß werden sollten, entschieden wir uns am Fleischbankpfeiler, für die Thaller-Stumhofer (7). Die Tour bietet super kletterei, und ist gut mit Bohrhaken ausgestattet. War wieder mal a super Tagl im Kaiser....

Sonntag, 3. Juli 2016

Surprise 8-

Den heutigen Nachmittag nutzte ich mit Wolfi wieder mal für eine Martinswand Tour.
Im Topo steht zwar, dass die Tour etwas inhomogen ist u. die letzten 3 Längen bis zur Grotte nicht so lohnend sind, wir fanden es aber ok. Der Fels ist noch nicht so abgespeckt u. richtig rau.
 Zum Start glei a 7er, in der 2.Länge 7+, ein knackiger Überhang und in der 3.SL die steile 8- Plattenlänge, die mich knapp vorm Ausstieg doch noch abwarf! Für uns war`s jedenfalls eine lohnende Tour für zwischendurch.
Fotos


Schlicker Seespitz O-Sporn "Gerade O-Wand - Haim/Zlabinger" VII/VI A0



Nachdem Mathi und ich beide Kögelfans sind und letztes Jahr keine Tour dort geklettert sind, ist es wieder einmal höchste Zeit geworden dem berüchtigten Gebirgsstock einen Besuch abzustatten. Für gestern Nachmittag wurden starke Gewitter prognostiziert, so sind die Kögel mit ihren etwas kürzeren Wänden ein ideales Ziel.
Mathi ist ein echter Gebietskenner und hatte gleich ein tolles Ziel für uns parat, die Tour von Bergsteigerlegende Werner Haim aus dem Jahre 1965 am Ostsporn der Schlicker Seespitze. Natürlich war ich gleich begeisterst, wenn auch die Beschreibung im AV-Führer nichts Gutes verheißen sollte. Gestern sind wir zeitig in der Früh hinein in die Schlick und über den Vorbau (III) hinauf zum Einstieg. Das Los hat entschieden, dass ich beginnen durfte, jedoch sollte mich die 1 SL gleich das Fürchten lehren. Normalerweise bin ich es ja gewohnt an schlechtem Fels und Haken empor zu turnen, aber so gefurchten wie hier hab ich mich schon lange nicht mehr!! Die ersten 15m der Tour sind gleich die schwierigsten (frei lt. Orgler VII ???), hier stecken zwar einige Haken, aber keiner davon ist richtig gut. So hab ich gleich einmal 3 herausgezogen, selber einen zuverlässigen Cam oder Haken unterzubringen war auch nicht wirklich möglich. Irgendwie hab mich dann doch über diese 15m hinauf geschummelt, der Rest der SL war dann ganz ok und lässt sich auch frei klettern. Ebenfalls die restlichen SL waren für Kögel Verhältnisse relativ gut gesichert, der Fels war auch passabel und so kann man die Tour auch frei klettern (VII-). Die letzte Begehung der Route ist 29 Jahre her (lt. Tourenbuch) und auch vorher wird sie wohl kaum viele Kletterer gesehen haben. Alles in allem eine schneidige Tour durch den steilsten Teil des Ostsporns.

Fotos